{"id":310235,"date":"2025-08-01T07:38:09","date_gmt":"2025-08-01T07:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310235\/"},"modified":"2025-08-01T07:38:09","modified_gmt":"2025-08-01T07:38:09","slug":"wiesbaden-bafoeg-zahl-sinkt-auf-niedrigsten-wert-seit-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310235\/","title":{"rendered":"Wiesbaden | Baf\u00f6g-Zahl sinkt auf niedrigsten Wert seit 2000"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (dpa) &#8211; Im Jahr 2024 haben mehr als 600.000 Menschen in Deutschland monatliche Baf\u00f6g-Leistungen erhalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren es mit 612.800 Gef\u00f6rderten 22.800 oder 4\u00a0Prozent weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl der Menschen, die Baf\u00f6g erhielten auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000. In den Jahren 2022 und 2023 war der Wert zuletzt leicht angestiegen.<\/p>\n<p>Durchschnittlich erhielten die Gef\u00f6rderten 635 Euro pro Monat &#8211; ebenfalls weniger als im Vorjahr, in dem es noch 640 gewesen waren. Die Ausgaben des Bundes f\u00fcr die Baf\u00f6g-F\u00f6rderung sanken im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls: um neun\u00a0Prozent oder 316 Millionen Euro auf 3,1\u00a0Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Mehr Frauen als M\u00e4nner unter den Gef\u00f6rderten<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Menschen war laut den Statistikern des Bundesamts Studierende (483.800). 21\u00a0Prozent der Gef\u00f6rderten waren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (129.000). Studierende erhielten monatlich im Durchschnitt 657 Euro Baf\u00f6g. Bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern lag der durchschnittliche monatliche F\u00f6rderbetrag bei 539 Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Die H\u00f6he des individuellen F\u00f6rderbetrags ist unter anderem abh\u00e4ngig von der besuchten Schule, der Unterbringung (bei den Eltern oder ausw\u00e4rts) sowie vom Einkommen der Gef\u00f6rderten und ihrer Eltern.<\/p>\n<p>Die meisten Gef\u00f6rderten waren laut Bundesamt unter 25 Jahre alt und wohnten nicht bei ihren Eltern. Zudem wurden demnach h\u00e4ufiger Frauen als M\u00e4nner mit Baf\u00f6g gef\u00f6rdert. So war \u00e4hnlich wie in den Vorjahren der Frauenanteil unter den Gef\u00f6rderten mit 59\u00a0Prozent gr\u00f6\u00dfer als der M\u00e4nneranteil (41\u00a0Prozent).\u00a0<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche F\u00f6rderung zum Studienstart<\/p>\n<p>Zum Start des vergangenen Wintersemesters 2024\/2025 wurde zudem die \u00abStudienstarthilfe\u00bb als neues F\u00f6rderinstrument im Baf\u00f6g eingef\u00fchrt. Dabei handelt es sich um einen einmaligen finanziellen Zuschuss zum Studienbeginn in H\u00f6he von 1.000 Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung richtet sich an Personen unter 25 Jahren, die vor Beginn des Studiums bestimmte Sozialleistungen beziehen und sich erstmalig f\u00fcr ein Studium immatrikulieren &#8211; \u00fcberwiegend begr\u00fcndete sich der Anspruch aufgrund von B\u00fcrgergeld-Bezug, hie\u00df es. Die F\u00f6rderung mit Studienstarthilfe erfolgt unabh\u00e4ngig von einem m\u00f6glichen monatlichen BAf\u00f6G-Bezug.<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 wurden laut Bundesamt 10.700 Menschen mit einer Studienstarthilfe gef\u00f6rdert. Der Bund wendete dementsprechend 10,7\u00a0Millionen Euro daf\u00fcr auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wiesbaden (dpa) &#8211; Im Jahr 2024 haben mehr als 600.000 Menschen in Deutschland monatliche Baf\u00f6g-Leistungen erhalten. 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