{"id":310450,"date":"2025-08-01T09:41:10","date_gmt":"2025-08-01T09:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310450\/"},"modified":"2025-08-01T09:41:10","modified_gmt":"2025-08-01T09:41:10","slug":"duesseldorf-analyse-der-ihk-zeigt-verkehrsmittelwahl-in-den-stadtteilen-auf-ddorf-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310450\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Analyse der IHK zeigt Verkehrsmittelwahl in den Stadtteilen auf &#8211; Ddorf-Aktuell"},"content":{"rendered":"<p>Mobilit\u00e4tskonzepte m\u00fcssen individuell auf die Stadtteile angepasst werden. Das ist das Fazit der Analyse der Industrie und Handelskammer D\u00fcsseldorf (IHK), die insgesamt 21 Stadtteilzentren darauf untersucht hat, mit welchen Verkehrsmitteln die Menschen anreisen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung wurden im Basisjahr 2023 Bewegungsdaten aus Mobilfunk und Apps ausgewertet. Per Geofencing wurden die Stadtteilzentren abgegrenzt, s\u00e4mtliche Wege an einem durchschnittlichen Werktag erfasst und nach Verkehrsmitteln, Herkunft, Aufenthaltsdauer und Kaufkraft ausgewertet. Die Innenstadt wurde f\u00fcr eine differenziertere Aussage in vier Bereiche aufgeteilt: Altstadt, K\u00f6, Schadowstra\u00dfe und Japan-Viertel.<\/p>\n<p>Rund 440.000 Menschen besuchen demnach an einen durchschnittlichen Werktag die 21 Stadtteilzentren. Die Studie analysiert nicht nur wie viele Menschen ein Stadtteilzentrum aufsuchen, sondern auch woher sie kommen, wie weit sie reisen, welche Verkehrsmittel sie w\u00e4hlen und welche Kaufkraft sie haben. Wurden fr\u00fcher solche Analysen durch Z\u00e4hlungen und Befragungen auf der Stra\u00dfe durchgef\u00fchrt, helfen mittlerweile die \u00fcber Handys und Computer gesendeten Daten ein genaueres Bild zu erhalten.<\/p>\n<p>Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass sich die Mobilit\u00e4tsbedarfe zwischen den Quartieren stark unterscheiden. \u201eIn Kaiserswerth ist der Anteil der Pkw-Nutzer sehr hoch, an der Schadowstra\u00dfe der \u00d6PNV-Anteil, in Unterbilk dominieren die Fu\u00dfg\u00e4nger. Dennoch sind Angebote f\u00fcr alle Verkehrsmittel wichtig\u201c, so Thomas Vieten, Verkehrsreferent der IHK D\u00fcsseldorf. \u201eDie Daten zeigen: Es braucht passgenaue Mobilit\u00e4tskonzepte f\u00fcr jedes einzelne Zentrum.\u201c<\/p>\n<p>Die Einzugsgebiete sind sehr unterschiedlich. So reichen viele Zentren weit \u00fcber das Quartier hinaus und ziehen Besucher*innen auch aus anderen Stadtteilen oder dem Umland an. Interessant f\u00fcr den Einzelhandel ist die Aussage \u00fcber die Kaufkraft der Menschen. Diese liegt in allen analysierten Zentren bei rund 3,65 Milliarden Euro pro Jahr. Der Betragt teilt sich auf in 1,36 Milliarden Euro von Pkw-Nutzer*innen, 940 Millionen von \u00d6PNV-Nutzer*innen, 875 Millionen von Fu\u00dfg\u00e4nger*innen und 483 Millionen von Radfahrer*innen. Ob die Menschen mit Pkw, Fahrrad, \u00d6PNV oder zu Fu\u00df kommen, h\u00e4ngt stark von der Lage und Funktion eines Zentrums ab.<\/p>\n<p>Konkret auf die Schadowstra\u00dfe geschaut, kommen nur etwa 11 Prozent der Besucher*innen mit dem Fahrrad, was die IHK zu der Empfehlung veranlasst, den Radweg zu entfernen. Dabei wurden allerdings nicht die Radfahrer*innen ber\u00fccksichtigt, die die Schadowstra\u00dfe lediglich als Verbindungsstra\u00dfe nutzen.<\/p>\n<p>Mit den Ergebnissen der Studie, m\u00f6chte die IHK Ihr Engagement f\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende konstruktiv voranbringen und auf die Auswirkungen der Verkehrsmittelwahl f\u00fcr den Einzelhandel hinweisen. \u201eWir wollen faktenbasierte Diskussionen zur Verkehrspolitik in unserer Stadt f\u00f6rdern und Entscheiderinnen und Entscheidern in Verwaltung und Politik eine solide Grundlage f\u00fcr eine gut durchdachte Stadtentwicklung bieten\u201c, erkl\u00e4rt Marion H\u00f6rsken, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Branchenbetreuung bei der IHK D\u00fcsseldorf. \u201eErstmalig k\u00f6nnen wir zeigen, wie sich Besucheraufkommen, Verkehrsmittelwahl, Kaufkraft und Einzugsgebiete in den 21 gr\u00f6\u00dften D\u00fcsseldorfer Stadtteilzentren darstellen.\u201c<\/p>\n<p>Die IHK empfiehlt neben individuellen Strategien f\u00fcr die verschiedenen Zentren, gerade f\u00fcr zentrale Standorte wie Altstadt, Schadowstra\u00dfe oder das Japan-Viertel den \u00d6PNV mit dichteren Takten, optimierten Linienf\u00fchrungen und l\u00e4ngeren Betriebszeiten zu verbessern. In Stadtteilen wie Benrath oder Kaiserswerth, bei den der Pkw das bevorzugte Verkehrsmittel ist, m\u00fcssten Parkpl\u00e4tze erhalten bleiben, w\u00e4hrend in fahrradstarken Quartieren wie Bilk, Friedrichstadt oder D\u00fcsseltal durchg\u00e4ngige, sichere Radwege und moderne Abstellanlagen entscheidend seien.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/blueprint\/servlet\/resource\/blob\/6637482\/bcc92b116894217f07ab0b78af3f2dc5\/zentrenprofile-duesseldorf-2025-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><strong>Die genaue Analyse f\u00fcr alle untersuchten Stadtteilzentren finden sie hier.<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mobilit\u00e4tskonzepte m\u00fcssen individuell auf die Stadtteile angepasst werden. 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