{"id":310734,"date":"2025-08-01T12:20:10","date_gmt":"2025-08-01T12:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310734\/"},"modified":"2025-08-01T12:20:10","modified_gmt":"2025-08-01T12:20:10","slug":"wo-bleiben-die-beschlossenen-praeventionsmassnahmen-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310734\/","title":{"rendered":"Wo bleiben die beschlossenen Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen? \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als einen Monat nach Er\u00f6ffnung des neuen Polizeipostens in der Eisenbahnstra\u00dfe bleiben Fragen zur umstrittenen Waffenverbotszone und den von der Ratsversammlung beschlossenen pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen weitestgehend offen, stellt die Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Leipziger Stadtrat fest und hat deshalb eine umfassende Anfrage zur Umsetzung der bereits im Dezember 2023 auf Initiative der Fraktion beschlossenen Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen gestellt.<\/p>\n<p>Die bereits 2021 durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (Az.: 6 C 22\/19) teilweise au\u00dfer Kraft gesetzte Waffenverbotszone hat laut einer umfassenden Evaluierung durch Innenministerium, Universit\u00e4t und Stadt Leipzig weder das Kriminalit\u00e4tsaufkommen gesenkt noch das Sicherheitsgef\u00fchl der Anwohnerinnen und Anwohner verbessert.<\/p>\n<p>\u201eNach der Einrichtung des Polizeipostens muss die Waffenverbotszone jetzt umgehend aufgehoben werden. Der neue Polizeiposten, dessen Umbau den Freistaat fast eine Million Euro gekostet hat und monatlich mit 2.400 Euro zu Buche schl\u00e4gt, wird keine nachhaltigen L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen im Leipziger Osten bringen,\u201c erkl\u00e4rt Anne Vollerthun, ordnungspolitische Sprecherin der Fraktion. \u201eEr wird nur mit einer b\u00fcrgernahen Polizeiarbeit funktionieren \u2013 ohne Racial Profiling und verbunden mit pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen, die im Stadtteil ansetzen.\u201c<\/p>\n<p>Law-and-Order-Symbolpolitik hat nichts gebracht<\/p>\n<p>Die Stadtratsfraktion von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen <a href=\"https:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2026151&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fragt konkret nach dem Zeitplan f\u00fcr die Aufhebung der Waffenverbotszone<\/a>, dem Konzept der b\u00fcrgernahen Polizeiarbeit sowie dem Stand der Umsetzung des mit 100.000 Euro ausgestatteten Aktionsfonds und des dialogischen Konfliktmanagements, f\u00fcr das 50.000 Euro Sachmittel bereitgestellt wurden.<\/p>\n<p>\u201eLaw-and-Order-Symbolpolitik hat sich als ineffektiv erwiesen. Wir brauchen endlich die Umsetzung der pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen, die der Stadtrat l\u00e4ngst beschlossen hat und auf die der Stadtteil um die Eisenbahnstra\u00dfe schon lange wartet\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Tobias Peter, Fraktionsvorsitzender und Stadtrat aus dem Wahlkreis Nordost.<\/p>\n<p>\u201eLaut Ratsbeschluss sollte bereits im Fr\u00fchjahr 2025 die erste F\u00f6rderperiode des Aktionsfonds starten und zum Januar 2025 die Projektkoordination f\u00fcr das dialogische Konfliktmanagement beginnen. Wir sind jetzt im Hochsommer und die Stadtverwaltung bleibt die Umsetzung der Ma\u00dfnahmen schuldig.\u201c<\/p>\n<p>Die b\u00fcndnisgr\u00fcne Fraktion fordert die z\u00fcgige Umsetzung der pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen im Leipziger Osten, die auf Dialog, Gewaltpr\u00e4vention und soziale Teilhabe setzen, statt auf kostspielige symbolpolitische Ma\u00dfnahmen, deren Wirksamkeit nicht belegt ist. Und nat\u00fcrlich will sie auch wissen, zu welchem konkreten Zeitpunkt mit einer Aufhebung der Waffenverbotszone zu rechnen sein wird. Denn daf\u00fcr hatte Sachsens Innenminister die Einrichtung eines Polizeipostens zur Bedingung gemacht. Der Polizeiposten ist da, die Waffenverbotszone aber immer noch in Kraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als einen Monat nach Er\u00f6ffnung des neuen Polizeipostens in der Eisenbahnstra\u00dfe bleiben Fragen zur umstrittenen Waffenverbotszone und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":310735,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[21,3364,29,14070,30,71,859,13667],"class_list":{"0":"post-310734","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-buendnis-90-die-gruenen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eisenbahnstrasse","12":"tag-germany","13":"tag-leipzig","14":"tag-sachsen","15":"tag-waffenverbotszone"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114953482078103707","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=310734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310734\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/310735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=310734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=310734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=310734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}