{"id":310942,"date":"2025-08-01T14:10:15","date_gmt":"2025-08-01T14:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310942\/"},"modified":"2025-08-01T14:10:15","modified_gmt":"2025-08-01T14:10:15","slug":"taeuschung-von-kunden-luxus-marke-armani-muss-millionenstrafe-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/310942\/","title":{"rendered":"T\u00e4uschung von Kunden: Luxus-Marke Armani muss Millionenstrafe zahlen"},"content":{"rendered":"<p>                    T\u00e4uschung von Kunden<br \/>\n                Luxus-Marke Armani muss Millionenstrafe zahlen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              01.08.2025, 14:57 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Armani wirbt mit ethischen und nachhaltigen Produkten um Kunden. Die italienische Wettbewerbsbeh\u00f6rde deckt nun aber Missst\u00e4nde in der Herstellung auf. Auch weitere Luxusmarken stehen unter Verdacht.<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmen des Luxuskonzerns Armani stehen wegen T\u00e4uschung \u00fcber Produktionsstandards in der Kritik. Der Vorwurf: Die Firmen warben mit sozialen und ethischen Standards sowie verantwortungsvoller Produktion &#8211; trotz gravierender Missst\u00e4nde in ihrer Lieferkette. Die italienische Wettbewerbsbeh\u00f6rde hat die Unternehmen Giorgio Armani S.p.A. und G.A. Operations S.p.A. deshalb zu einer Geldstrafe von 3,5 Millionen Euro verurteilt.<\/p>\n<p>Diese sind f\u00fcr die Herstellung von Taschen und Lederaccessoires der Marke Armani zust\u00e4ndig. Gro\u00dfe Teile der Produktion wurden an Subunternehmen in Italien ausgelagert. In mehreren Werkst\u00e4tten sei es dabei zur Arbeitsausbeutung gekommen: Maschinen ohne Schutzvorrichtungen, prek\u00e4re hygienische Zust\u00e4nde, Schwarzarbeit und fehlende Sicherheitsstandards.<\/p>\n<p>Trotzdem warben die Firmen \u00f6ffentlich mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung &#8211; etwa auf der Plattform &#8222;Armani Values&#8220; oder im Ethikkodex des Konzerns. Die Wettbewerbsbeh\u00f6rde spricht von &#8222;unwahren Behauptungen&#8220; und wirft dem Unternehmen vor, diese gezielt als Marketinginstrument eingesetzt zu haben &#8211; vor allem, um sozial- und umweltbewusste Kundinnen und Kunden anzusprechen.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Untersuchung <\/p>\n<p>Nach Angaben der Beh\u00f6rde hatten die Unternehmen Kenntnis von der Situation der Lieferanten. In einem internen Bericht von 2024 hei\u00dft es demnach, das Arbeitsumfeld liege &#8222;im besten Fall an der Grenze des Akzeptablen&#8220;, in anderen F\u00e4llen w\u00fcrden &#8222;jedoch erhebliche Zweifel an seiner Angemessenheit und Gesundheit&#8220; bestehen. Zudem soll ein Mitarbeiter erkl\u00e4rt haben, regelm\u00e4\u00dfig in einer der betroffenen Einrichtungen gewesen zu sein, was auf m\u00f6gliche Kenntnisse \u00fcber die Situation hindeutet.<\/p>\n<p>Die Entscheidung der Wettbewerbsbeh\u00f6rde f\u00e4llt in eine gr\u00f6\u00dfere Untersuchung der Mail\u00e4nder Staatsanwaltschaft, die Ableger von mehreren Luxusfirmen wie Dior, Valentino oder Loro Piana betreffen. Der Verdacht besteht, dass sie bewusst prek\u00e4re Arbeitsbedingungen nutzen, um Produktionskosten zu senken, trotz des hochpreisigen Markennamens. Die Konzerne und Unternehmen wiesen die Vorw\u00fcrfe stets zur\u00fcck und betonten, keine Kenntnis von der Lage der Zulieferer zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"T\u00e4uschung von Kunden Luxus-Marke Armani muss Millionenstrafe zahlen 01.08.2025, 14:57 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":310943,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,89449,12775,171,174,350,4507,89450,173,172,55],"class_list":{"0":"post-310942","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-luxusgueterindustrie","14":"tag-marken","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-mode","18":"tag-nachhaltigkeit","19":"tag-strafzahlungen","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114953913977683304","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=310942"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310942\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/310943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=310942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=310942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=310942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}