{"id":311171,"date":"2025-08-01T16:15:13","date_gmt":"2025-08-01T16:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/311171\/"},"modified":"2025-08-01T16:15:13","modified_gmt":"2025-08-01T16:15:13","slug":"achtung-es-wird-laut-dynamo-dresden-ist-zurueck-in-der-zweiten-liga-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/311171\/","title":{"rendered":"Achtung, es wird laut: Dynamo Dresden ist zur\u00fcck in der zweiten Liga &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dynamo ist wieder da, und das wird man h\u00f6ren. Entgehen kann das kaum jemandem, der sich im Umkreis der 18 St\u00e4dte aufh\u00e4lt, die in der neuen Saison in der zweiten <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Fu%C3%9Fball\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fu\u00dfball<\/a>-Bundesliga vertreten sind &#8211;\u00a0 schlie\u00dflich gilt die Anh\u00e4ngerschaft des Traditionsvereins aus Dresden als besonders leidenschaftlich. Kaum eine andere Mannschaft wird bei Ausw\u00e4rtsspielen so zahlreich von den mitgereisten Fans unterst\u00fctzt. \u201eIch glaube, dass sich alle Vereine darauf freuen k\u00f6nnen, wenn wir zu Gast sind\u201c, sagt David Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kommunikation der Dresdner. Was vermutlich nicht alle Klubs so unterschreiben w\u00fcrden, geht doch bei all der Leidenschaft auch oft etwas zu Bruch. 280 000 Euro mussten die Dresdner in der abgelaufenen Drittliga-Saison an Strafen zahlen, ein Spitzenwert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dynamo und der Fu\u00dfball, das steht f\u00fcr die einen f\u00fcr pure Romantik und kreative Choreografien, f\u00fcr andere reist damit das Chaos an. \u201eDass es immer wieder mal einzelne Personen gibt, die sich nicht optimal verhalten, das ist kein Thema nur von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Dynamo_Dresden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dynamo Dresden<\/a>\u201c, sagt David Fischer.\u00a0Klar ist: Nach drei Jahren in der dritten Liga melden sich die Sachsen nun eine Klasse h\u00f6her zur\u00fcck, neben dem 1. FC Magdeburg als einer von zwei Ostvereinen in der zweiten Bundesliga. Und der Hunger nach h\u00f6herklassigem Fu\u00dfball ist durchaus gro\u00df in Dresden, die Mitgliederzahl des Klubs kletterte auf fast 35 000, auch das ein neuer Rekord.<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr den Aufstieg ist Trainer Thomas Stamm, ein Schweizer vom SC Freiburg<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Mann des Aufstiegs ist einer, der erst vor einem Jahr an die Elbe kam und es schaffte, Mannschaft, Fans und Klub hinter sich zu vereinen: Trainer Thomas Stamm, geb\u00fcrtiger Schweizer, zuvor mit den Nachwuchstalenten des SC Freiburg betraut. Auch um der neuen Saison gleich ein gutes Omen zu verleihen, hat der Verein den Vertrag mit dem 42-J\u00e4hrigen in dieser Woche noch schnell verl\u00e4ngert. Die Hoffnung: dass Stamm es schafft, auch solche Spieler zu entwickeln, die sich noch nicht dauerhaft f\u00fcr die erste Reihe empfohlen haben. \u201eEr ist ein sehr klarer Charakter, der es versteht, alle mitzunehmen\u201c, sagt Fischer. Mit dem Verein in seinem ersten Jahr den Aufstieg gemeistert zu haben, sorgt ohnehin f\u00fcr Sympathien in der Anh\u00e4ngerschaft, kein unwichtiges Attribut in Dresden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wie alle Aufsteiger k\u00e4mpfen auch die Dresdner mit den Grenzen der ungeschriebenen Fu\u00dfballgesetze, die besagen: Finanziell ist die Konkurrenz weit weg, man muss sich mit den Gegebenheiten arrangieren. Was bedeutet, dass viel Energie in die Zusammenstellung des Kaders flie\u00dfen musste, neun Zug\u00e4ngen stehen bisher zehn Abschieden gegen\u00fcber. Der Prozess sei noch nicht abgeschlossen, sagt Fischer, \u201ees wird sicherlich bis zum Ende des Transferfensters noch die ein oder andere Nachjustierung geben\u201c.\u00a0Dynamo erhofft sich vor allem in der Offensive und in der Innenverteidigung noch Verst\u00e4rkung, \u201eum zu zeigen, dass wir zu Recht in der zweiten Liga spielen\u201c.\u00a0Das Credo: Der Star ist die Mannschaft.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wobei es nat\u00fcrlich schon Spieler gibt, die st\u00e4rker im Fokus stehen: Christoph Daferner, 27, geh\u00f6rte mit 18 Treffern in 37 Spielen zu den Toptorsch\u00fctzen der dritten Liga, wurde dann aber gut inszeniert beim letzten Spiel der abgelaufenen Saison im Stadion verabschiedet \u2013 um zehn Minuten sp\u00e4ter per Videobotschaft wieder begr\u00fc\u00dft zu werden. Dynamo verpflichtete den von N\u00fcrnberg ausgeliehenen St\u00fcrmer fest, er ist die Lebensversicherung der Sachsen. Neben Kapit\u00e4n Stefan Kutschke, 36, darf sich aber in den n\u00e4chsten Wochen gerne noch eine erfahrene Offensivkraft dazugesellen. Interesse in Dresden geweckt hat der Niederl\u00e4nder Vincent Vermeij, den Trainer Stamm noch aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg gut kennt; Vermeijs Vertrag bei Fortuna D\u00fcsseldorf w\u00fcrde im kommenden Jahr auslaufen.<\/p>\n<p>Noch gibt es Streit um den Termin des Erstrundenspiels im DFB-Pokal<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Schwere der Aufgabe, die sie vor sich haben, ist den Dresdnern durchaus bewusst, am Sonntag geht es zum Auftakt zu Greuther F\u00fcrth. In der Vorbereitung zeigten sich nach Testspielen unter anderem gegen den VfL Wolfsburg (0:2), Slavia Prag (2:4), die SV Ried (3:1) und den SC Freiburg (3:3) Licht und Schatten, doch mindestens f\u00fcrs Mithalten f\u00fchlt man sich in Dresden nun gewappnet. Auf dem Rasen sollen \u201eVariabilit\u00e4t und Intensit\u00e4t\u201c den Dynamo-Fu\u00dfball pr\u00e4gen, sagt David Fischer: \u201eUnd dass wir uns nicht davor scheuen, selber Fu\u00dfball spielen zu wollen, das ist der Anspruch.\u201c Immerhin klappte es in der vergangenen Saison schon gegen h\u00f6herklassige Mannschaften mit Achtungserfolgen: In der ersten Runde des DFB-Pokals warf Dynamo Fortuna D\u00fcsseldorf aus dem Wettbewerb.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mit dem FSV Mainz 05 wartet in der diesj\u00e4hrigen Pokal-Erstrundenpartie erneut ein ambitionierter Gegner, um das Spiel gibt es derzeit noch eine gerichtliche Auseinandersetzung: Es ist f\u00fcr den 18. August, einen Montag, in Dresden angesetzt, den sp\u00e4t m\u00f6glichsten Zeitpunkt der Austragung. Vorher verhindern parallel stattfindende Veranstaltungen sowie damit verbundene beh\u00f6rdliche Sicherheitsvorgaben eine Ansetzung; ein Umstand, mit dem sich der Gegner aus Mainz aber noch nicht zufriedengeben m\u00f6chte, denn nur drei Tage sp\u00e4ter muss die Mannschaft als einziger deutscher Vertreter ihr Hinspiel in den Playoffs der Conference League bestreiten. Nun muss das DFB-Bundesgericht entscheiden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In Dresden nehmen sie es, wie es kommt, gewisserma\u00dfen eine erprobte Weisheit von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer David Fischer. Der passionierte Marathonl\u00e4ufer sieht ohnehin Parallelen zu seiner Lieblingsdisziplin:\u00a0\u201eEin Marathonlauf ist vergleichbar mit einer Fu\u00dfballsaison, extrem lang, extrem anstrengend, von H\u00f6hen und Tiefen gepr\u00e4gt\u201c, sagt er, \u201edas ist nicht auf den ersten Kilometern entschieden\u201c. F\u00fcr Dynamo geht es jetzt auch ums Durchbei\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dynamo ist wieder da, und das wird man h\u00f6ren. 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