{"id":311935,"date":"2025-08-01T23:27:20","date_gmt":"2025-08-01T23:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/311935\/"},"modified":"2025-08-01T23:27:20","modified_gmt":"2025-08-01T23:27:20","slug":"wo-das-auch-ohne-eigenen-garten-moeglich-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/311935\/","title":{"rendered":"Wo das auch ohne eigenen Garten m\u00f6glich ist"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Sommerzeit ist Gartenzeit. Doch wo und wie steigt man als Hobby-G\u00e4rtner am besten ein? Die Berliner Morgenpost hat den \u00dcberblick.<\/p>\n<p>Bunte Bl\u00fcten, gr\u00fcne Str\u00e4ucher und B\u00e4ume \u2013 die am besten vollh\u00e4ngen mit dem eigenen Obst und Gem\u00fcse. In der Sommerzeit bl\u00fchen auch in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> vielerorts die G\u00e4rten auf. Ob im Garten hinterm Haus, auf dem Balkon oder im Kleingarten: Viele Menschen erfreuen sich an ihren eigenen Pflanzen und vor allem an deren Ertrag. Denn was gibt es besseres, als das eigene Obst und Gem\u00fcse direkt vor der Haust\u00fcr zu ernten?<\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>F\u00fcr viele ist das G\u00e4rtnern deswegen l\u00e4ngst zum Hobby geworden. Andere dagegen \u00fcberlegen vielleicht erst, wie und wo sie am besten einsteigen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Unentschlossenen hat die Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt nun einen Leitfaden entwickelt, um sich im un\u00fcbersichtlichen Gestr\u00fcpp des Gartens besser zurechtfinden zu k\u00f6nnen. Mit dem <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/gaertnern\/welcher-garten-passt-zu-mir\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBerlin g\u00e4rtnert!\u201c-Test<\/a> k\u00f6nnen Berlinerinnen und Berliner herausfinden, welcher Garten am besten zu ihnen passt. Ganz auf die individuellen Vorlieben und M\u00f6glichkeiten zugeschnitten.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BMO_Test_Welcher_Gartentyp_ba.png\" alt=\"Gartentyp\" width=\"100%\" style=\"margin: 0\"\/>  <\/p>\n<p>Sollen Obst, Gem\u00fcse und Kr\u00e4uter geerntet werden k\u00f6nnen? Soll es einen Austausch mit anderen G\u00e4rtnerinnen und G\u00e4rtnern aus der Nachbarschaft geben? Oder soll das Gartenprojekt lieber alleine und ganz in Ruhe gestaltet werden? Mit insgesamt sieben kurzen Fragen verspricht die Senatsverwaltung allen Interessierten, spielerisch herauszufinden, wie der Start in das G\u00e4rtnern am besten gelingen kann.<\/p>\n<p>Wer keinen eigenen Garten vor oder hinter dem Haus hat, kann auf andere Weise aktiv werden. So k\u00f6nnte beispielsweise eine Patenschaft f\u00fcr ein Beet in einer Gr\u00fcnanlage infrage kommen. Au\u00dferdem bieten sich Gemeinschaftsg\u00e4rten oder Parklets f\u00fcr Bepflanzung an. Die Berliner Morgenpost hat einige dieser M\u00f6glichkeiten zusammengefasst.<\/p>\n<p>   Gemeinschaftsg\u00e4rten: Zusammen macht das G\u00e4rtnern noch mehr Spa\u00df  <\/p>\n<p>Ein Gemeinschaftsgarten ist \u2013 wie der Name schon sagt \u2013 ein Garten, in dem verschiedene Menschen gemeinsam g\u00e4rtnern k\u00f6nnen. Oft kommen diese Menschen aus der Nachbarschaft rund um den Garten. Dort k\u00f6nnen sie Gem\u00fcse, Kr\u00e4uter und Blumen anpflanzen. In manchen Gemeinschaftsg\u00e4rten gibt es auch Obstb\u00e4ume. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409303992_1750431751_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"Dem Himmel \u00fcber Berlin-Neuk\u00f6lln ein St\u00fcck n\u00e4her: Erika Rendant auf ihrem Balkon in der High-Deck-Siedlung.\" title=\"Dem Himmel \u00fcber Berlin-Neuk\u00f6lln ein St\u00fcck n\u00e4her: Erika Rendant auf ihrem Balkon in der High-Deck-Siedlung.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Das Konzept kann dabei unterschiedlich sein. In einigen Gemeinschaftsg\u00e4rten gibt es nur gemeinschaftlich bewirtschaftete Beete und die Ernte wird geteilt, in anderen haben alle G\u00e4rtnerinnen und G\u00e4rtner ihre eigenen Beete. In Berlin gibt es \u00fcber 200 Gemeinschaftsg\u00e4rten. Bei einigen, vor allem im Innenstadtbereich, gibt es lange Wartelisten. Andere suchen h\u00e4nderingend nach Unterst\u00fctzung. Nachfragen lohnt sich in jedem Fall.<\/p>\n<p>  Patenschaften f\u00fcr Beete in Gr\u00fcnanlagen: Pflanzen, wo es schon gr\u00fcn ist  <\/p>\n<p>In Absprache mit den Gr\u00fcnfl\u00e4chen\u00e4mtern der jeweiligen Bezirke ist es m\u00f6glich, eine Patenschaft f\u00fcr ein Beet in einem <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article401605693\/parks-berlin-liegewiese-gruenanlage.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1740561158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Park oder einer Gr\u00fcnanlage<\/a> zu \u00fcbernehmen. Die Paten sorgen daf\u00fcr, dass die Pflanzen regelm\u00e4\u00dfig gegossen und gepflegt werden, Unkraut entfernt wird und das Beet sauber bleibt.\u00a0In manchen Beeten \u00fcbernehmen die Engagierten sogar die Bepflanzung selbst.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409467882_1752137864_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"Velbert: 15 Jahre Blumen Hattermann\" title=\"Detailaufnahme im Blumengesch\u00e4ft von Kerstin Hattermann am Montag, den 10. M\u00e4rz 2025, an der Bonsfelder Stra\u00dfe in Velbert-Nierenhof. Foto: Uwe Ernst \/ FUNKE Foto Service\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Das Konzept hat den Vorteil, dass die G\u00e4rtnerinnen und G\u00e4rtner sich in ihrem Hobby austoben k\u00f6nnen und gleichzeitig die \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen gepflegt und versch\u00f6nert werden. Ein Beispiel f\u00fcr diese Art von Beeten gibt es auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Wriezener Bahnhofs in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/friedrichshain-kreuzberg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrichshain<\/a>. Dort ist entlang der Helsingforser Stra\u00dfe\u00a0das \u201eGleisBeet\u201c entstanden, ein urbanes Gartenprojekt.<\/p>\n<p>  Parklets: Gr\u00fcne Oasen am Stra\u00dfenrand  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409653033_1754053722_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Passanten sitzen in einem Parklet an der Bergmannstra\u00dfe in Kreuzberg.\" title=\"Passanten sitzen in einem Parklet an der Bergmannstra\u00dfe in Kreuzberg.\u00a0\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Passanten sitzen in einem Parklet an der Bergmannstra\u00dfe in Kreuzberg.\u00a0<br \/>\n      \u00a9 picture alliance\/dpa | Paul Zinken\n    <\/p>\n<p>Parklets sind kleine, meist aus Holz gebaute Erweiterungen des Gehweges auf ehemaligen Parkfl\u00e4chen. Auf dem Podest gibt es meistens Sitzgelegenheiten als Treffpunkte f\u00fcr die Nachbarschaft oder auch die M\u00f6glichkeit, in kleineres K\u00e4sten Beete anzulegen. Doch Vorsicht: Leere K\u00e4sten d\u00fcrfen nicht einfach so bepflanzt werden. Daf\u00fcr braucht es die Genehmigung vom Stra\u00dfen- und Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt. Denn die Bepflanzung darf die Verkehrssicherheit nicht beeintr\u00e4chtigen und muss die geltenden Vorschriften einhalten.\u00a0<\/p>\n<p>  Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi): Frisches Gem\u00fcse gegen Gartenarbeit und Geb\u00fchr  <\/p>\n<p>Auch in Berlin erfreut sich die sogenannte SoLaWi\u00a0zunehmend an Beliebtheit. Das Konzept dahinter: Kundinnen und Kunden zahlen einen festen Betrag an einen landwirtschaftlichen Betrieb. Diese liegen meist im Umland von Berlin. Im Gegenzug bekommen sie regelm\u00e4\u00dfig frisches Obst und Gem\u00fcse direkt vom Hof geliefert und haben sogar die M\u00f6glichkeit, gelegentlich beim Anbau und der Ernte zu helfen.<\/p>\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich sagen: Informieren lohnt sich. Das geht am besten \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/gaertnern\/gartenkarte\/karte-1471661.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berliner Gartenkarte.<\/a> Dort sind die verschiedenen G\u00e4rten der Stadt eingezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Sommerzeit ist Gartenzeit. Doch wo und wie steigt man als Hobby-G\u00e4rtner am besten ein? 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