{"id":312111,"date":"2025-08-02T01:04:14","date_gmt":"2025-08-02T01:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312111\/"},"modified":"2025-08-02T01:04:14","modified_gmt":"2025-08-02T01:04:14","slug":"weitere-braende-angedroht-reul-linksextreme-wohl-fuer-bahn-anschlaege-verantwortlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312111\/","title":{"rendered":"Weitere Br\u00e4nde angedroht: Reul: Linksextreme wohl f\u00fcr Bahn-Anschl\u00e4ge verantwortlich"},"content":{"rendered":"<p>                    Weitere Br\u00e4nde angedroht<br \/>\n                Reul: Linksextreme wohl f\u00fcr Bahn-Anschl\u00e4ge verantwortlich<\/p>\n<p>\t\t\t\t              01.08.2025, 18:51 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In NRW wird eine der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands sabotiert. Ermittler machen Linksextremisten verantwortlich. Landesverkehrsminister Krischer will &#8222;alles unternehmen, um die Verantwortlichen zu finden&#8220;. Doch die Gruppe droht davon unbeeindruckt mit weiteren St\u00f6raktionen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Brandanschlag mit zwei Brands\u00e4tzen auf die Bahnstrecke Duisburg-D\u00fcsseldorf geht laut NRW-Innenminister Herbert Reul wahrscheinlich auf das Konto von Linksextremisten. &#8222;So, wie unsere Beh\u00f6rden diesen Sabotageakt gerade lesen und verstehen, waren das Linksextremisten, die versuchen, uns in eine vorindustrielle Zeit zur\u00fcck zu bomben&#8220;, sagte Reul.<\/p>\n<p>Bei dem folgenschweren Anschlag auf eine bundesweite Hauptlinie der Bahn in Nordrhein-Westfalen waren bei D\u00fcsseldorf Kabel f\u00fcr die Steuerung von Weichen und Signalen zerst\u00f6rt worden. Der zweite Brandsatz habe f\u00fcnf faustdicke Kabel von je 20 Metern L\u00e4nge zerst\u00f6rt, sagte ein Bahn-Sprecher. Sie w\u00fcrden komplett ausgetauscht.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die schon seit Donnerstag wegen des Anschlags gesperrte Strecke Duisburg-D\u00fcsseldorf ist mit mehr als 620 Z\u00fcgen t\u00e4glich &#8211; G\u00fcterz\u00fcge nicht mitgez\u00e4hlt &#8211; eine der meistbefahrenen Bahn-Verbindungen in Deutschland. Die Deutsche Bahn rechnet mit einer Reparatur bis Mitternacht.<\/p>\n<p>Danach seien Probefahrten n\u00f6tig. Zum Betriebsbeginn am fr\u00fchen Samstagmorgen k\u00f6nnten die Z\u00fcge zwischen Duisburg und D\u00fcsseldorf voraussichtlich wieder planm\u00e4\u00dfig verkehren, sagte ein Bahnsprecher. Wie viele Fahrg\u00e4ste an den beiden Tagen bisher von den massiven St\u00f6rungen betroffen waren, ist noch offen.<\/p>\n<p>&#8222;Kein Dumme-Jungen-Streich&#8220;<\/p>\n<p>NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer beklagte einen &#8222;immensen Schaden&#8220; und k\u00fcndigte eine nachdr\u00fcckliche Strafverfolgung an. &#8222;Das ist kein Dumme-Jungen-Streich, das ist kein Kavaliersdelikt. Das wird sehr genau angeguckt, die Spuren werden verfolgt&#8220;, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker nach einer Besichtigung der Anschlagsstelle. &#8222;Die Strafbeh\u00f6rden werden alles unternehmen, um die Verantwortlichen zu finden.&#8220;<\/p>\n<p>Angesichts der vielen Tausend Kilometer Strecke k\u00f6nne sich die Bahn nicht komplett gegen Anschl\u00e4ge mit krimineller Energie sichern, erl\u00e4uterte Krischer. Die laufende Digitalisierung des Bahn-Netzes werde aber k\u00fcnftig die Situation verbessern. &#8222;Dann sind solche Kabelangriffspunkte nicht mehr da.&#8220;<\/p>\n<p>Die Gruppe &#8222;Kommando Angry Birds&#8220;, die sich dazu bekannt habe, &#8222;kennen unsere Beh\u00f6rden als linksextremistische Mitmach-Kampagne&#8220;, sagte Innenminister Reul. Die Gruppierung habe &#8222;in den letzten Jahren im Raum D\u00fcsseldorf schon mehrfach sabotiert&#8220;. Der Anschlag zeige, &#8222;wie verletzlich unsere kritische Infrastruktur ist&#8220;. Umso wichtiger sei es, die T\u00e4ter zu finden. <\/p>\n<p>Ermittler f\u00fcrchtet weitere Anschl\u00e4ge<\/p>\n<p>Doch die Gruppe will offenbar weitermachen, k\u00fcndigte bereits neue Anschl\u00e4ge an. &#8222;Die Zeit, an einer Vers\u00f6hnung der Seiten zu arbeiten, ist vorbei&#8220;, schrieben die mutma\u00dflich Verantwortlichen in einem Bekennerschreiben, das sie im Netz ver\u00f6ffentlichten. &#8222;Jede St\u00f6rung des Bahnverkehrs hier hat direkt oder indirekt durch Umleitungen der betroffenen Z\u00fcge Auswirkungen auf diesen Wirtschaftsraum.&#8220;<\/p>\n<p>Die Polizei geht von Sabotage aus. &#8222;Wir m\u00fcssen mit weiteren Anschl\u00e4gen rechnen&#8220;, sagte ein Ermittler des Staatsschutzes der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. &#8222;Aktuell scheint eine neue gef\u00e4hrliche Radikalisierung unter Linksextremen stattzufinden.&#8220; Er beobachte Anschl\u00e4ge auf die Infrastruktur in Deutschland &#8222;mit zunehmender Sorge&#8220;.<\/p>\n<p>In ihrem Bekennerschreiben reklamierte das &#8222;Kommando Angry Birds&#8220; die Tat f\u00fcr sich. Die Echtheit des Dokuments werde weiterhin gepr\u00fcft, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden Brands\u00e4tze an der zentralen Bahnstrecke hatten laut Polizei die gleiche Machart. Bis zum Mittag dauerte die Spurensicherung der Polizei an der zweiten Anschlagsstelle. Danach liefen dort die Reparaturarbeiten an.<\/p>\n<p>Tausende Betroffene<\/p>\n<p>Das Feuer hatte die Strecke schon am Donnerstag lahmgelegt. Laut einem dpa-Reporter war eine Z\u00fcndvorrichtung in einem Kabeltunnel platziert worden. Ein Lokf\u00fchrer habe Qualm aus dem Tunnel quellen sehen und Alarm geschlagen.<\/p>\n<p>Der zweite Brandschaden war dann bei einer Begehung der Strecke am Freitag rund zwei Kilometer entfernt entdeckt worden. Man gehe davon aus, dass auch dieser Brandsatz ebenfalls am Donnerstag gez\u00fcndet worden sei, hie\u00df es bei der Polizei. Strafrechtlich werte man das Deponieren der Brands\u00e4tze daher als eine Tat mit zwei Tatorten.<\/p>\n<p>Die Bahn richtete einen Bus-Pendelverkehr ein und leitet den Fernverkehr \u00fcber Dortmund und Wuppertal um. Zudem werden Bauarbeiten an einer parallel verlaufenden G\u00fcterstrecke in Duisburg-Wedau kurzfristig unterbrochen, um \u00fcber diese Strecke einen Teil des Verkehrs abwickeln zu k\u00f6nnen. An den Hauptbahnh\u00f6fen in Duisburg und D\u00fcsseldorf strandeten dennoch viele Reisende. Es kam zu vielen Zugausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen.<\/p>\n<p>Die besch\u00e4digten Kabel sorgten f\u00fcr St\u00f6rungen im Nah- und Fernverkehr. Betroffen seien die ICE-Linien nach Berlin und Frankfurt am Main ebenso wie die Verbindungen in Richtung Norddeutschland, S\u00fcddeutschland und in die Niederlande, teilte die Bahn mit. Im Nahverkehr waren zahlreiche Linien betroffen, wie das Portal zuginfo.nrw meldete. Darunter war auch die Anreise zum D\u00fcsseldorfer Flughafen, der zwischen den beiden Hauptbahnh\u00f6fen liegt.<\/p>\n<p>Sollte es sich um einen linksextremistisch motivierten Anschlag auf Anlagen der Deutschen Bahn handeln, w\u00e4re dies nicht das erste Mal. So hatten etwa im Jahr 2018 Linksextremisten Signalkabel entlang derselben Strecke zwischen D\u00fcsseldorf und Duisburg zerst\u00f6rt, um gegen Abschiebungen vom D\u00fcsseldorfer Flughafen zu protestieren. Vor dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 legten Personen aus der linksextremistischen Szene Feuer in Bahnanlagen in gleich mehreren Bundesl\u00e4ndern. Schon Jahrzehnte vorher kam es immer wieder zu Anschl\u00e4gen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weitere Br\u00e4nde angedroht Reul: Linksextreme wohl f\u00fcr Bahn-Anschl\u00e4ge verantwortlich 01.08.2025, 18:51 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":312112,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[986,2030,29,985,30,13,12623,14,4186,15,16,121,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-312111","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-braende","9":"tag-deutsche-bahn","10":"tag-deutschland","11":"tag-feuerwehr","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-linksextremismus","15":"tag-nachrichten","16":"tag-nahverkehr","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-polizei","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114956485617351020","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/312111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=312111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/312111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/312112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=312111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=312111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=312111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}