{"id":312289,"date":"2025-08-02T02:49:11","date_gmt":"2025-08-02T02:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312289\/"},"modified":"2025-08-02T02:49:11","modified_gmt":"2025-08-02T02:49:11","slug":"satellitenstoerungen-und-cyberangriffe-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312289\/","title":{"rendered":"Satellitenst\u00f6rungen und Cyberangriffe nehmen zu&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie wahrscheinlich sind heute \u201efeindliche Handlungen\u201c im Weltall? Gab es schon einmal den Fall, dass ein Staat Satelliten eines anderen Staates attackiert hat?<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wenn wir von gezielten Satelliten- oder Signalst\u00f6rungen reden, dann sehen wir die beinahe t\u00e4glich. Geht es um einen physischen Angriff eines Satelliten auf Satelliten eines anderen Staates, dann existiert da eine rote Linie, die bislang nicht \u00fcberschritten wurde. Tats\u00e4chliche physische Attacken auf Satelliten werden aber getestet, von Russland, Indien, China und den USA zum Beispiel &#8211; aber immer nur eigene, ausrangierte Satelliten betreffend. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">&#8230; aber St\u00f6rungen kommen schon h\u00e4ufiger vor?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Versuche, die Signal\u00fcbertragungen anderer Staaten zu st\u00f6ren oder Cyberangriffe gibt es wie gesagt fast t\u00e4glich. So st\u00f6rt Russland zum Beispiel seit 2014 GPS in der Ostukraine und seit Beginn der Gro\u00dfinvasion im Februar 2022 nochmals verst\u00e4rkt. 2007 und 2008 gab es Cyberangriffe auf eine amerikanische Bodenstadion, die h\u00e4tten dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass die Angreifer auch die Kontrolle \u00fcber die Satelliten \u00fcbernehmen, was sie aber unterlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In diese Form hybrider Kriegsf\u00fchrung scheint in j\u00fcngster Zeit eine neue Dynamik gekommen zu sein. So geht Washington beim Start des russischen Satelliten \u201eKosmos 2576\u2033 am 16. Mai 2024 von einer Weltraumwaffe aus. Welche Indizien gibt es daf\u00fcr?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei \u201eKosmos 2576\u2033 fiel auf, dass er im gleichen Orbit (Umlaufbahn &#8211; d. Red.) unweit eines US-Aufkl\u00e4rungssatelliten positioniert wurde. Kein x-beliebiger US-Satellit, sondern in der N\u00e4he des Aufkl\u00e4rungssatelliten \u201eUSA 338\u2033 des US-Milit\u00e4rnachrichtendienstes NRO. \u201eKosmos 2576\u2033 unternahm auff\u00e4llige Man\u00f6ver, um seinen Orbit mit dem des US-Satelliten zu synchronisieren. Beim Anfang Februar 2022 ins All gestarteten russischen Satelliten \u201eKosmos 2553\u2033 vermuten Geheimdienste, dass es sich um einen Test-Satelliten handelte, der eine Art \u201eDummy-Sprengkopf\u201c an Bord hatte, potenziell um sp\u00e4tere nuklear best\u00fcckte Satelliten zu testen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Juliana S\u00fc\u00df, \" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/6TMI2F7IZFDUBL5YRQPERKPAEA.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Captionstyled__Caption-sc-skimq-0 iFEFhG\">Juliana S\u00fc\u00df, <\/p>\n<p class=\"Copyrightstyled__Copyright-sc-1yiiexl-0 kSntKS\">Quelle: Stiftung f\u00fcr Wissenschaft und Politik (SWP)<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Was spricht daf\u00fcr? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die russische Erkl\u00e4rung, \u201eKosmos 2553\u201c solle Materialien und elektro\u00adnische Komponenten auf ihre Belast\u00adbarkeit bei h\u00f6herer Strahlung und schweren Teilchen testen, kann so nicht stimmen. Die Strahlung in der dortigen Umlaufbahn ist zwar sehr hoch, aber f\u00fcr die von Moskau beschriebenen H\u00e4rtetests eben nicht hoch genug. Das ergibt keinen Sinn. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Welche Gefahr ginge denn von einem russischen Satelliten mit nuklearem Sprengkopf aus? <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Eine riesige Gefahr. Man wei\u00df, was Nuklear-Explosionen im All bewirken, denn das wurde ja bereits getestet. \u201eStarfish Prime\u201c war ein von den USA 1962 durchgef\u00fchrter H\u00f6hentest mit einem Atomsprengkopf in 400 km H\u00f6he, der die Auswirkungen des elektromagnetischen Impulses untersuchen sollte. Die Wirkung war verheerend, obwohl damals noch gar nicht viele Satelliten in diesem Orbit waren. Die Folgen war auch auf der Erde sp\u00fcrbar: Der elektromagnetische Impuls lie\u00df viele der eingesetzten Messger\u00e4te versagen, auf Hawaii fielen Stra\u00dfenlampen aus.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Was passiert konkret, wenn ein nuklearer Sprengkopf in einer Satellitenumlaufbahn explodiert? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bekannt sind vor allem drei Wirkungen. In einem Radius von 80 Kilometern entst\u00fcnde zun\u00e4chst Debris, also Weltraumm\u00fcll, in Form unz\u00e4hliger Splitter. Tr\u00e4fen Debris-Teile selbst in gr\u00f6\u00dferer Entfernung vom Deto\u00adnationsort auf Satelliten, n\u00e4hmen auch sie physisch Schaden \u2013 wodurch weiterer Debris entst\u00fcnde. Da sich Satelliten im All mit sehr hohen Ge\u00adschwin\u00addigkeiten bewegen, haben schon kleinste Splitterteile eine gro\u00dfe Zerst\u00f6rung beim Zusam\u00admenprall zur Folge. Zudem w\u00fcrden R\u00f6ntgenstrahlen freigesetzt. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie lange w\u00fcrde diese Wirkung anhalten?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bleibende R\u00f6ntgenstrahlung w\u00fcrde der Orbit auch f\u00fcr mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre, beeintr\u00e4chtigen und so verhindern, dass neue Satelliten installiert werden k\u00f6nnten, falls diese nicht ausreichend gesch\u00fctzt sind. Zuletzt w\u00fcrde die Explosion einen elektromagnetischen Puls ausl\u00f6sen, welcher die Elektronik an Bord von Satelliten st\u00f6ren w\u00fcrde. Dieser elektromagnetische Puls h\u00e4tte dann wie schon 1962 Auswirkungen auf der Erde, sofern die Explosion in einem erdnahen Orbit passiert.<\/p>\n<p>NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte warnt schon<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 kEnWSL Infoboxstyled__InfoText-sc-1l4p3ie-1 frXoXc\">NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte bef\u00fcrchtet, Russland k\u00f6nne k\u00fcnftig auch Kriege im Weltraum f\u00fchren und dabei Atomwaffen gegen Satelliten einsetzen. \u201eUns sind Berichte bekannt, dass Russland die M\u00f6glichkeit pr\u00fcft, Atomwaffen im Weltraum zu platzieren&#8220;, sagte er im April 2025 der \u201eWelt am Sonntag\u201c. Ausl\u00f6ser f\u00fcr die westlichen Mutma\u00dfungen waren mehrere Starts russischer Satelliten und deren verd\u00e4chtige Man\u00f6ver in der von anderen Satelliten besonders frequentierten Umlaufbahn.<br \/>\nHintergrund: \u00dcber 12.000 operative Satelliten sind heute in der Erdumlaufbahn unterwegs, viele davon mit wichtigen Funktionen f\u00fcr Telekommunikation, GPS, TV, Wettervorhersagen oder Daten\u00fcbertragungen. Was droht da im Orbit, und wie gro\u00df sind die Gefahren nuklearer Sprengk\u00f6pfe im All &#8211; 80 Jahre nach der Explosion der ersten Atombombe \u00fcber bewohntem Gebiet? Dar\u00fcber sprachen wir mit der Weltraumsicherheitsexpertin Juliana S\u00fc\u00df von der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die betont, dass es weniger Russlands technische F\u00e4higkeiten im All sind, die Anlass zur Besorgnis geben, sondern wom\u00f6glich die Absichten \u201eals St\u00f6rer zu agieren, ,Systemsprenger\u2018 in der internationalen Gemeinschaft zu sein, einzusch\u00fcchtern\u201c.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gibt es denn im All \u201eZonen\u201c, die besonders gef\u00e4hrdet sind? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u00dcber 12.000 operative Satelliten sind heute in der Erdumlaufbahn unterwegs. Man spricht von drei Hauptorbits: Der Low Earth Orbit (LEO) erstreckt sich von 100 bis 2.000 Kilometern ober\u00adhalb der Erdoberfl\u00e4che. \u00dcber 90 Prozent aller Satelliten bewegt sich im LEO. Oberhalb dessen bis in einer H\u00f6he von 36.000 Kilometern liegt MEO, der Medium Earth Orbit. Wenige, aber sehr bedeutende Satelliten die f\u00fcr das Satellitennavigationssystem GPS (Global Positioning System) verantwortlich sind sowie die europ\u00e4ischen Galileo-Satelliten haben hier ihre Umlaufbahnen. Ab 36.000 Kilometern spricht man vom GEO, dem Geostationary Earth Orbit, wo einige Wetter- und TV-Satelliten, aber auch strategischen \u201eAssets\u201c wie milit\u00e4rische Kommunikationssatelliten und Fr\u00fchwarnsysteme f\u00fcr Raketenangriffe die Erde umkreisen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wo h\u00e4tte ein Angriff die gr\u00f6\u00dften Auswirkungen?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Durch die Vielzahl die\u00adser explosionsbedingten Schrottteile, die sich dann quasi in Projek\u00adtile verwandelt w\u00fcrden, vor allem im \u201edicht besiedelten\u201c LEO. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bedarf es eines gro\u00dfen technischen Aufwandes, um Satelliten eines anderen Landes zu attackieren? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Hinter Sabotageaktionen oder Cyberangriffen auf eine Bodenstation, was ja im Endeffekt auch Satellitensysteme beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrde, m\u00fcsste nicht einmal eine Weltraummacht stehen. Dazu w\u00e4ren selbst nichtstaatliche Akteure in der Lage. Anders verh\u00e4lt es sich bei physischen Attacken auf Satelliten &#8211; mit kinetischen (sich bewegenden Geschossen &#8211; d. Red.) oder nicht-kinetische Waffen, worunter Laser- aber auch atomare Waffen fallen. Rein technisch w\u00e4ren dazu alle derzeitigen Nuklearm\u00e4chte in der Lage, die \u00fcber entsprechende nuklearbest\u00fcckte Interkontinentalraketen verf\u00fcgen, also auch Staaten wir Indien, Pakistan, Nordkorea. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">W\u00fcrde Russland mit einem Angriff im dicht besiedelten Low Earth Orbit nicht auch die eigenen Satelliten treffen?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf jeden Fall, das lie\u00dfe sich gar nicht verhindern. Allerdings ist Russland von seinen eigenen Satelliten viel weniger abh\u00e4ngig, als es die USA oder China von ihren Satelliten sind. Russland hat bereits w\u00e4hrend des Kalten Krieges in Amerikas Abh\u00e4ngigkeit von Satelliten eine gro\u00dfe Schw\u00e4che gesehen, eine Achillesferse. Auch deshalb entwickelte es seine Anti-Satellitenwaffen weiter, w\u00e4hrend es milit\u00e4risch viel weniger auf den Weltraum angewiesen ist. Der Angriffskrieg in der Ukraine zeigt es sehr deutlich: Zwar flie\u00dfen auch Satellitendaten in Moskaus strategische Planungen ein, aber viel weniger im Vergleich zum Westen und selbst im Vergleich mit der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Russlands hat einst den ersten Sputnik ins All geschickt und damit Weltraumgeschichte geschrieben. Wo steht die russische Raumfahrttechnik des Jahres 2025? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die russische Raumfahrt ist zur\u00fcckgefallen. Die verbreitete Korruption im Land, der Fachkr\u00e4ftemangel, vor allem aber auch die westlichen Sanktionen haben dazu beigetragen. Auch in russischen Satelliten wurden einst viele westliche Komponenten verbaut. Projekte mussten verschoben werden, so startete zum Beispiel die j\u00fcngste Generation von GLONASS, dem russischen Navigationssystem, zehn Jahre zu sp\u00e4t. Wir beobachten jetzt die wachsende Partnerschaft mit China, das selbst im Weltraum weitaus st\u00e4rker aufgestellt ist, was seine technischen M\u00f6glichkeiten betrifft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DMGOZCVWFNFMJBUMXEZCJBR5CM.jpg\" \/>Das Leben und wir<\/p>\n<p class=\"CallToActionBasestyled__Text-sc-1k69918-5 fbjGwD\">Der Ratgeber f\u00fcr Gesundheit, Wohlbefinden und die ganze Familie \u2013 jeden zweiten Donnerstag.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Sehen Sie in der russischen Weltraumaufr\u00fcstung eine echte Bedrohung oder inszeniert man sich aus ideologischen Gr\u00fcnden, ist aber ein \u201eScheinriese\u201c?<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Meines Erachtens veranstaltet Russland im Weltraum das Gleiche wie auf der Erde: Es sieht seinen Vorteil darin, als St\u00f6rer zu agieren, \u201eSystemsprenger\u201d in der internationalen Gemeinschaft zu sein, einzusch\u00fcchtern. Es ist mittlerweile Teil des russischen Playbooks, mit Man\u00f6vern wie im Fall von \u201eKosmos 2576\u2033 die Grenzen auszutesten, um so zu versuchen, den technischen und finanziellen Vorteil der Amerikaner zu nivellieren. Ich glaube aber, dass man in Russland sehr wohl wei\u00df, dass die eigenen St\u00e4rken nicht in technisch ausgefeilten oder innovativen Weltraumprogrammen liegen. Man ist sich der eigenen Schw\u00e4che sehr wohl bewusst.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie sollte der Westen auf diese Provokationen im Weltraum reagieren? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Resilienz st\u00e4rken, indem zum Beispiel die eigenen Satelliten gegen Strahlung und gegen elektromagnetische Impulse immunisiert werden. Das wird bei milit\u00e4rischen Satelliten bereits getan, ist aber kostspielig. Resilienz schafft man auch, indem man es vermeidet, Satelliten in nur einem Orbit zu platzieren, sondern besser verteilt. Und zudem terrestrische (auf der Erde &#8211; d. Red.) Alternativen sucht, beispielweise f\u00fcr Navigations- oder Kommunikationssysteme, was \u00fcbrigens bereits geschieht. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">&#8230; also \u00fcber die Kosten?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Deshalb zuletzt noch als wichtigsten Punkt: Diplomatischen Schritte sind unerl\u00e4sslich, um Moskau davon abzuhalten, tats\u00e4chlich solch eine Waffe im Weltraum zu platzieren. Dies k\u00f6nnte auch \u00fcber Kontakte zu China als Partner des Kreml passieren. Noch bekennt sich Russland zum internationalen Weltraumvertrag (Outer Space Treaty &#8211; d. Red.) von 1967, in dem sich die Unterzeichner zu einer friedlichen Nutzung sowie einem Verbot von Kernwaffen im All verpflichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie wahrscheinlich sind heute \u201efeindliche Handlungen\u201c im Weltall? 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