{"id":312526,"date":"2025-08-02T05:07:19","date_gmt":"2025-08-02T05:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312526\/"},"modified":"2025-08-02T05:07:19","modified_gmt":"2025-08-02T05:07:19","slug":"sternschnuppen-perseiden-im-august-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/312526\/","title":{"rendered":"Sternschnuppen: Perseiden im August sehen"},"content":{"rendered":"<p>Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas w\u00fcnschen, sagt der Volksmund. F\u00fcr den August sollten Sternengucker viele W\u00fcnsche bereithalten &#8211; dann kommen die Perseiden.<\/p>\n<p>Von chz\/dpa vor 20 Stunden Burda<\/p>\n<p>Teilen<img decoding=\"async\" class=\"Image--rounded--BnTyA Image--intrinsicRatioElement--bFd9O\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/de-sternschnuppen-dpa.jpg\" alt=\"12.08.2018, Bayern, Einsiedl: Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstra\u00dfe am Himmel \u00fcber dem Walchensee. Jahr f\u00fcr Jahr kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne Mitte November die Spur eines Kometen und am Nachthimmel erscheinen die Sternschnuppen der Leoniden. (Matthias Balk\/dpa)&#13;&#10;&#13;&#10;\"  \/><\/p>\n<p>Bayern, Einsiedl: Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstra\u00dfe am Himmel \u00fcber dem Walchensee. (Archivbild)<\/p>\n<p>(Matthias Balk\/dpa)<\/p>\n<p>Der Sternschnuppen-Strom der Perseiden ist im August am Himmel zu sehen: W\u00e4hrend des H\u00f6hepunkts in der Nacht vom 12. auf den 13. August k\u00f6nnten bis zu 60 Meteore pro Stunde ausgemacht werden, sagte Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. <\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig ist das nat\u00fcrlich von der Wetterlage in dieser Nacht. Daher lohnt sich vielleicht auch schon ein Blick fr\u00fcher in den Himmel: Bereits aktuell sind es laut Liefke mehr als die drei, vier Sternschnuppen pro Stunde in einer regul\u00e4ren Nacht.<\/p>\n<p>Die Perseiden haben einen gemeinsamen Ursprung, den Komet 109 P\/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt ihn auf ihrer Bahn um die Sonne und trifft dabei auf die von ihm verstreuten Teile. \u201eJede einzelne Sternschnuppe ist in Wirklichkeit ein Staubteilchen, das in dem Falle mit relativ gro\u00dfen Geschwindigkeiten auf die Erde trifft\u201c, sagte Liefke. \u201eWir reden \u00fcber so was wie 30, 35 Kilometer pro Sekunde.\u201c<\/p>\n<p>Wenn ein Staubteilchen auf die Erdatmosph\u00e4re trifft, erzeuge es mit den Luftmolek\u00fclen Reibung, erl\u00e4utert die Physikerin. Grob kann das so erkl\u00e4rt werden: Die Luft entlang dieses kleinen Schlauches, durch das das Staubteilchen flitzt, werde aufgeheizt und fange an zu leuchten. \u201eDas ist das, was wir als Sternschnuppe sehen.\u201c \u00dcblicherweise bleibe von den Staubteilchen am Ende nichts \u00fcbrig.<\/p>\n<p><strong>Komet kommt nur alle 133 Jahre wieder<\/strong><\/p>\n<p>Durch diese Spur von Staubteilchen l\u00e4uft die Erde jedes Jahr von Ende Juli bis Ende August, 2025 erreicht das Maximum der Perseiden die Erde am Abend des 12. August. Der Komet selbst komme nur alle 133 Jahre auf seiner Umlaufbahn wieder in unsere Region. Der Name Perseiden gehe auf den Eindruck zur\u00fcck, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild Perseus fallen, sagte Liefke. Perseus ist ein mythologischer Held aus der griechischen Antike. <\/p>\n<p>Alle W\u00fcnschew\u00fcnscher und Sterngucker, die nun die besondere Nacht verplanen wollen, sollten wissen: Das Sternbild Perseus \u2013 und damit der Meteorschauer \u2013 sei grunds\u00e4tzlich in der zweiten Nachth\u00e4lfte besser zu sehen, erkl\u00e4rt Liefke. Dann sei allerdings Mitte August auch der abnehmende Mond auf unserer Himmelsseite und sein Licht beeintr\u00e4chtige die Wahrnehmung der Sternschnuppen. \u201eGanz ideal ist es nicht in diesem Jahr mit den Perseiden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas w\u00fcnschen, sagt der Volksmund. 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