{"id":313151,"date":"2025-08-02T11:00:15","date_gmt":"2025-08-02T11:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313151\/"},"modified":"2025-08-02T11:00:15","modified_gmt":"2025-08-02T11:00:15","slug":"russische-erfolge-bei-pokrowsk-und-tschassiw-jar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313151\/","title":{"rendered":"Russische Erfolge bei Pokrowsk und Tschassiw Jar"},"content":{"rendered":"<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" class=\"pf-button-img lazyload\" style=\"\" title=\"Ukraine: Russische Erfolge bei Pokrowsk und Tschassiw Jar 1\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1743731657_738_print_button.jpg\" width=\"48\" height=\"48\" data-eio-rwidth=\"48\" data-eio-rheight=\"48\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n<p>Im Ukrainekrieg meldet Russland Erfolge bei der Einnahme zweier seit \u00fcber einem Jahr umk\u00e4mpfter St\u00e4dte in der Oblast Donezk. Demnach kontrollieren russische Truppen nun Tschassiw Jar und sind auch im weiter s\u00fcdlich gelegenen Pokrowsk ins Stadtgebiet vorgedrungen. Insbesondere Pokrowsk gilt als strategisch wichtig, da es den Zugang zum offenen Tiefland der Oblast kontrolliert und damit potenziell den Weg zu einer mobileren Kriegf\u00fchrung bei der Eroberung des restlichen Donbass-Gebiets er\u00f6ffnet. In beiden St\u00e4dten wird jedoch auch nach russischen Berichten weiter gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-44725 lazyload ewww_webp_lazy_load\" alt=\"Lagebild im Osten der Ukraine am 1. August, 14:00 Uhr MESZ.\" width=\"696\" height=\"469\" title=\"Ukraine: Russische Erfolge bei Pokrowsk und Tschassiw Jar 2\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-1024x690.jpg\"  data- data-eio-rwidth=\"1024\" data-eio-rheight=\"690\" src-webp=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-1024x690.jpg.webp\" srcset-webp=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-1024x690.jpg.webp 1024w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-300x202.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-768x518.jpg.webp 768w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-1536x1035.jpg.webp 1536w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-150x101.jpg 150w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-696x469.jpg.webp 696w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801-1068x720.jpg.webp 1068w, \/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ukraine-Nordost-250801.jpg.webp 1920w\"\/>Lagebild im Osten der Ukraine am 1. August, 14:00 Uhr MESZ. (Bild: Google Maps\/Boes)<\/p>\n<p>In Tschassiw Jar, das durch langdauernden Beschuss weitgehend zerst\u00f6rt ist, betrifft dies den westlichen Stadtrand. Hier wurde bereits seit Sommer vergangenen Jahres im Stadtgebiet gek\u00e4mpft, nachdem Russland Anfang 2024 nach einem gescheiterten ersten Versuch eine neue Offensive gestartet hatte. Seit Juli desselben Jahres versuchten russische Kr\u00e4fte auch, Pokrowsk einzunehmen, das ein wichtiger Knotenpunkt f\u00fcr ukrainische Nachschubwege entlang der Front war. Diese wurden bereits in den vergangenen Monaten weitgehend abgeschnitten, w\u00e4hrend Russland die Stadt nach und nach von drei Seiten einkesselte.<\/p>\n<p><strong>Stadtk\u00e4mpfe dauern an<\/strong><\/p>\n<p>Wie auch Tschassiw Jar war Pokrowsk von der Ukraine in einen befestigten Schwerpunkt verwandelt worden. Nach j\u00fcngsten Berichten gelang es russischen Truppen nun, entlang einer Stra\u00dfe durch die s\u00fcdwestlichen Vororte bis zum eigentlichen Stadtgebiet vorzudringen. Nach bisherigen Erfahrungen aus Stadtk\u00e4mpfen im Ukrainekrieg ist jedoch mit weiteren Monaten erbitterter Gefechte zu rechnen, bis eine Seite die weitgehende Kontrolle \u00fcber die verbleibenden Ruinen erlangt. Ob und wie schnell dies Russland gelingt, und was dies f\u00fcr den weiteren Verlauf des Krieges bedeutet, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>Mittlerweile gehen auch die K\u00e4mpfe im Rest des Frontverlaufs unvermindert weiter. Entlang der internationalen Grenze zwischen der ukrainischen Oblast Sumy und der russischen Oblast Kursk im Nordosten hat Russland bereits vor einiger Zeit den Gegner vollst\u00e4ndig von seinem in <a href=\"https:\/\/soldat-und-technik.de\/2025\/03\/streitkraefte\/42947\/kursk-offensive-chronologie\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Kursk-Offensive im vergangenen Jahr<\/a> besetzten Gebiet verdr\u00e4ngt und ist bis zu zehn Kilometer auf die ukrainische Seite vorgedrungen. J\u00fcngst begann die Ukraine allerdings hier einen Gegenangriff bei der Ortschaft Andriiwka.<\/p>\n<p><strong>Kleinere Vorst\u00f6\u00dfe auf beiden Seiten<\/strong><\/p>\n<p>Zudem versucht sie weiter westlich seit mehreren Monaten, den in einem Ausl\u00e4ufer russischen Territoriums gelegenen Ort Tjiotkino in die Zange zu nehmen und h\u00e4lt einen Gel\u00e4ndestreifen am rechten Ufer des Flusses Seim besetzt. Aus diesem schwer zu verteidigenden Abschnitt hatten sich russische Kr\u00e4fte bereits zu Beginn der Kursk-Offensive zur\u00fcckgezogen und die Br\u00fccken hinter sich gesprengt. Auch im weiteren Verlauf der Grenze h\u00e4lt die Ukraine nach eigenen Angaben einige kleine Gebiete auf russischer Seite, w\u00e4hrend Russland die bei seinem Vorsto\u00df Richtung Charkiw im letzten Jahr besetzte Zone weiter auszubauen versucht.<\/p>\n<p>Russland hat zudem bereits vor l\u00e4ngerer Zeit die vollst\u00e4ndige Eroberung der offiziell von ihm annektierten Oblast Luhansk verk\u00fcndet, w\u00e4hrend nach ukrainischen Angaben noch zwei kleine Abschnitte von eigenen Kr\u00e4ften gehalten werden. Im S\u00fcdosten drangen russische Truppen an mehreren Stellen in geringer Tiefe in die Oblast Dnipro vor, die offiziell nicht von Russland beansprucht wird. Auch im S\u00fcden entlang des Flusses Dnipro, der sich hier nach der Zerst\u00f6rung der Staumauer bei Kachowka vor zwei Jahren in sein altes Bett zur\u00fcckgezogen hat, versuchen russische Truppen weiter vorzur\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>Ukraine bleibt in der Defensive<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt beh\u00e4lt Russland wie seit dem H\u00f6hepunkt der ukrainischen Kursk-Offensive im vergangenen Herbst <a href=\"https:\/\/soldat-und-technik.de\/2025\/06\/streitkraefte\/43876\/ukr-spinnennetz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">trotz spektakul\u00e4rer Aktionen wie der Operation \u201eSpinnennetz\u201c gegen mehrere seiner Bomberbasen<\/a> weiterhin die strategische Initiative, da es der Ukraine personell und materiell \u00fcberlegen bleibt. Nach dem Verpuffen der amerikanischen Bem\u00fchungen um ein rasches Ende des Konflikts seit dem Amtsantritt von Pr\u00e4sident Donald Trump ist dieses nicht in Sicht. Mittlerweile scheint auch Trump erkannt zu haben, dass sein russischer Kollege Wladimir Putin kein Interesse daran hat, solange seine Truppen auf dem Schlachtfeld weiter vorr\u00fccken.<\/p>\n<p>Seine mit Sanktionsdrohungen unterlegten Ultimaten von zun\u00e4chst 50, dann zehn Tagen zur Beendigung des Krieges haben bislang keine Wirkung erzielt. Angesichts des bisherigen Verhaltens Russlands unter westlichen Sanktionen werden sie des absehbar auch nicht tun. Inzwischen beschr\u00e4nkt sich Trump darauf, von den europ\u00e4ischen Partnern bezahlte Waffen an die Ukraine zu liefern. <a href=\"https:\/\/esut.de\/2025\/08\/meldungen\/61988\/deutschland-liefert-weitere-patriot-systeme-an-die-ukraine-austausch-mit-den-usa-vereinbart\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">So wird Deutschland nach j\u00fcngsten Berichten zwei weitere Flugabwehrbatterien Patriot abgeben und daf\u00fcr aus US-Produktion priorisiert zeitnahen Ersatz erhalten<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Stefan Axel Boes<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Ukrainekrieg meldet Russland Erfolge bei der Einnahme zweier seit \u00fcber einem Jahr umk\u00e4mpfter St\u00e4dte in der Oblast&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":313152,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-313151","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114958829455221587","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313151\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/313152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=313151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=313151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}