{"id":313238,"date":"2025-08-02T11:52:23","date_gmt":"2025-08-02T11:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313238\/"},"modified":"2025-08-02T11:52:23","modified_gmt":"2025-08-02T11:52:23","slug":"rick-zabel-mit-seinem-buch-on-the-road-buchkritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313238\/","title":{"rendered":"Rick Zabel mit seinem Buch &#8222;On the Road&#8220;: Buchkritik"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">In seinem Buch \u201cOn The Road\u201d gibt Rick Zabel Einblicke in die Welt des professionellen Radsports. Das im Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch erschienene Hardcover-Buch umfasst 220 Seiten (aber keine Fotos) und ist f\u00fcr 24 Euro (z. B. <a href=\"https:\/\/amzn.to\/45mLg69\" target=\"_blank\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">hier<\/a>) erh\u00e4ltlich. Zabel beschreibt darin seinen eigenen Werdegang vom Nachwuchsfahrer zum Profi und reflektiert \u00fcber die Faszination des Radsports. Er geht der Frage nach, warum Menschen mit eigener Muskelkraft Berge hinauffahren, auch unter gr\u00f6\u00dften Qualen und mit m\u00e4\u00dfigen Erfolgsaussichten, und warum sie am n\u00e4chsten Tag wieder aufs Rad steigen. Das Buch thematisiert sowohl die Sonnenseiten des Radsports \u2013 wie das Entdecken sch\u00f6ner Orte und das Bezwingen hoher P\u00e4sse \u2013 als auch die Schattenseiten wie Druck, Konkurrenzkampf, Doping und k\u00f6rperliche Grenzerfahrungen.<\/p>\n<p class=\"\">&#8222;On the Road&#8220; ist eine Autobiografie. Naja, nicht ganz \u201cAuto\u201d, denn Rick hat sich f\u00fcrs Schreiben Hilfe geholt bei Co-Autor Harald Braun (Journalist &amp; Ghostwriter). F\u00fcr mich ist das immer ein Downer, wenn ein Ghostwriter mit im Spiel ist. Denn dann wei\u00df ich nie genau, wie viel Rick im Rick-Buch wirklich drin steckt. Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich von dem \u201cGhostwriter\u201d nix \u2013 was gut war. Denn die Schreibe wirkt sehr authentisch, ehrlich und sehr nach Rick Zabel. Das ist kein verk\u00fcnsteltes Geschreibe, sondern sind einfache, klare S\u00e4tze, die erz\u00e4hlen was war. Von Opa Manni, der die Rennradreifen von Klein-Rick mit Essig einschmiert f\u00fcr besonders viel Grip oder seinem Bub die Beine massiert und glauben macht, dass er heute f\u00fcrs Rennen besonders \u201cgute Beine\u201d hat.<\/p>\n<p class=\"\">Ricks Begeisterung f\u00fcrs Rennradfahren \u00fcbertr\u00e4gt sich auf den Leser, man ist hautnah dabei als Klein-Rick die ersten zarten Erfolge feiert oder sich mit 13 Jahren entscheidet, von daheim auszuziehen, um aufs Sportgymnasium nach Erfurt zu wechseln. Besondere Dramatik bekommt das Buch durch den Promi-Vater Erik Zabel, wie alle Lebensgeschichten von Menschen, die mit Superhelden-Eltern konfrontiert sind. Dadurch wird Ricks Lebensmotto: \u201cMan kann Freiheit nicht kaufen, doch ein Rennrad. Und damit liegt man ganz dicht dran\u201d etwas eingebremst. Rick bricht das Internat in Erfurt vor dem Abi ab, zieht wieder daheim ein und r\u00fcckt damit ins Hoheitsgebiet von Vater Erik Zabel \u2013 und die Probleme beginnen!<\/p>\n<p class=\"\">Ricks Schilderungen sind erfrischend selbstkritisch und reflektiert, man kriegt einen guten Einblick in die Welt des professionellen Radsports und sp\u00fcrt wie weit Illusion und Realit\u00e4t auseinander klaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"\">Ich mag Autobiographien, ich mag Lebensgeschichten. Je ehrlicher, desto besser. Im Radsport habe ich z. B. die B\u00fccher von Lance Armstrong gelesen, BMX-Legende Matt Hoffman oder Danny MacAskill. Rick Zabels Buch kann sich da gut einreihen. Es ist einfache, nette Unterhaltung. Leicht zu lesen. Interessant besonders f\u00fcr die, die den Profi-Stra\u00dfensport noch nicht so gut kennen. Ein wirklicher Buch-Tipp ist es aber nicht. Sprich: kann man lesen, muss man aber nicht lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In seinem Buch \u201cOn The Road\u201d gibt Rick Zabel Einblicke in die Welt des professionellen Radsports. 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