{"id":313314,"date":"2025-08-02T12:34:13","date_gmt":"2025-08-02T12:34:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313314\/"},"modified":"2025-08-02T12:34:13","modified_gmt":"2025-08-02T12:34:13","slug":"merz-besorgt-hamas-krallt-sich-fast-alle-hilfsgueter-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313314\/","title":{"rendered":"Merz besorgt: Hamas krallt sich fast alle Hilfsg\u00fcter! | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit Freitag wirft die Bundeswehr Hilfsg\u00fcter \u00fcber dem Gazastreifen ab. Doch ob die Lebensmittel und Medikamente auch bei den hungernden und leidenden Pal\u00e4stinensern ankommen, ist ungewiss!<\/b><\/p>\n<p>Das wurde heute bei einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitskabinetts in Berlin bekannt.<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p><b>Nach BILD-Informationen geht die Bundesregierung sogar davon aus, dass 50 bis 100 Prozent aller internationalen Hilfsg\u00fcter bei der radikal-islamistischen Terrorgruppe Hamas landen!<\/b><\/p>\n<p>An diesem Samstag hatten sich Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) und die f\u00fcr Sicherheit und Hilfe zust\u00e4ndigen Minister telefonisch mit Au\u00dfenminister Johann Wadephul (62) zur Krise in Gaza und Israel beraten. Wadephul war am Donnerstag und Freitag in der Region gewesen und hatte sich mit Israels Pr\u00e4sident Isaac Herzog (64), Premier Benjamin Netanjahu (75), Christen im Westjordanland, die von israelischen Siedlern terrorisiert werden, sowie mit Geisel-Angeh\u00f6rigen und dem Pal\u00e4stinenser-F\u00fchrer Mahmud Abbas (89) getroffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) und Au\u00dfenminister Johannes Wadephul (62, CDU)\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/be08a09860fd200dd000d15659911f81,52765b33\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) und Au\u00dfenminister Johann Wadephul (62, CDU)<\/p>\n<p>Foto: Nadja Wohlleben\/REUTERS<\/p>\n<p><b>Nach der Krisensitzung des Sicherheitskabinetts hie\u00df es: <\/b>Die Bundesregierung stelle \u201eerste, leichte Fortschritte bei der humanit\u00e4ren Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen fest\u201c, die \u201eallerdings bei weitem nicht ausreiche\u201c, um \u201edie Notlage zu lindern\u201c. Und weiter: \u201eIsrael steht weiter in der Pflicht, eine umfassende Versorgung auch mit Unterst\u00fctzung der Vereinten Nationen und anderer humanit\u00e4rer Organisationen sicherzustellen.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p><b>Novum: In der nach der Sitzung verbreiteten Erkl\u00e4rung fehlt erstmals eine Solidarit\u00e4ts-Adresse zu Israel! <\/b><\/p>\n<p>ABER: Die Bundesregierung macht klar, dass es nicht allein an Israel liegt:<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e \u201eGleichzeitig zeigt sich die Bundesregierung besorgt \u00fcber Informationen, wonach gro\u00dfe Mengen an Hilfsg\u00fctern von der Hamas und kriminellen Organisationen zur\u00fcckgehalten werden.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"M\u00e4nner auf einem Truck im Gazastreifen mit Hilfhg\u00fctern\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/d1a835a8aaa98f59bf8bb17e287e26ac,11679952\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">M\u00e4nner auf einem Truck im Gazastreifen mit Hilfsg\u00fctern<\/p>\n<p>Foto: Abed Rahim Khatib\/dpa<\/p>\n<p><b>Und genau das ist nach BILD-Informationen auch das gro\u00dfe Problem bei der deutschen Luftbr\u00fccke nach Gaza: Am Freitag hatte die deutsche Luftwaffe 34 Paletten mit knapp 14 Tonnen Lebensmitteln und medizinischer Ausr\u00fcstung aus Transportflugzeugen abgeworfen.<\/b><\/p>\n<p>Doch f\u00fcr die Bundeswehr sind diese sogenannten \u201eDrop-off\u201c-Fl\u00fcge nach BILD-Informationen nicht optimal. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums r\u00e4umt gegen\u00fcber BILD ein: \u201eEs ist f\u00fcr uns nicht nachvollziehbar, in welche H\u00e4nde die Hilfslieferungen geraten, weil wir nicht am Boden vor Ort sind.\u201c<\/p>\n<p><b>Kanzler Merz hat bereits angek\u00fcndigt, auch Hilfsg\u00fcter per Lkw nach Gaza bringen zu wollen. Problem auch dabei: Die Verteilung der G\u00fcter sei vor Ort nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen!<\/b><\/p>\n<p>Und selbst die Hilfsg\u00fcter, die nicht bei der Hamas direkt landen, kommen nicht unbedingt bei den Hungernden an. Das \u201eWall Street Journal\u201c (WSJ) berichtet unter Bezug auf \u00e4gyptische Beamte, dass fast alle Hilfsg\u00fcter aus \u00c4gypten direkt hinter dem Grenz\u00fcbergang Kerem Shalom von kriminellen Banden gestohlen werden.<b> <\/b><\/p>\n<p><b>Ein Teil davon werde zu Wucherpreisen auf M\u00e4rkten verkauft, berichteten die Beamten dem WSJ. Der gr\u00f6\u00dfte Teil werde vollst\u00e4ndig unterschlagen: \u201eEin Teil der Hilfsg\u00fcter kommt zwar an, ja \u2026, aber Diebe stehlen 90 Prozent davon und verkaufen sie zu wahnsinnigen Preisen\u201c, berichtet ein Mann aus Gaza: \u201eDas ist totaler Raub, aber wir haben keine Wahl.\u201c<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Freitag wirft die Bundeswehr Hilfsg\u00fcter \u00fcber dem Gazastreifen ab. 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