{"id":313402,"date":"2025-08-02T13:24:10","date_gmt":"2025-08-02T13:24:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313402\/"},"modified":"2025-08-02T13:24:10","modified_gmt":"2025-08-02T13:24:10","slug":"ruf-nach-umfassendem-abkommen-israelische-geisel-familien-beklagen-holocaust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313402\/","title":{"rendered":"Ruf nach umfassendem Abkommen: Israelische Geisel-Familien beklagen &#8222;Holocaust&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Ruf nach umfassendem Abkommen<br \/>\n                Israelische Geisel-Familien beklagen &#8222;Holocaust&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.08.2025, 14:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bilder schockieren Israel: In den vergangenen Tagen ver\u00f6ffentlichen die Hamas und andere islamistische Organisationen Videos von zwei Geiseln im Gazastreifen &#8211; abgemagert in einem Tunnel. Bilder, die die Angeh\u00f6rigen in Albtr\u00e4umen verfolgen. Derweil \u00e4u\u00dfert sich auch der israelische Armeechef.<\/strong><\/p>\n<p>Angeh\u00f6rige israelischer Geiseln im Gazastreifen haben sich hinter einer Stacheldrahtinstallation in Tel Aviv versammelt, um an das Schicksal ihrer Liebsten zu erinnern. &#8222;Unsere Kinder erleben einen Holocaust. Sie werden nicht mehr lange \u00fcberleben&#8220;, sagte Einav Zangauker, die Mutter eines am 7. Oktober von der islamistischen Hamas in den Gazastreifen entf\u00fchrten Mannes mit amerikanischer und israelischer Staatsangeh\u00f6rigkeit. Es sei an der Zeit, &#8222;das Einzige zu tun, was alle Geiseln zur\u00fcckbringen kann &#8211; ein umfassendes Abkommen auf den Tisch zu legen, das den Krieg beendet.&#8220;<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hatten die Hamas und andere islamistische Organisationen im Gazastreifen Videos von zwei Geiseln ver\u00f6ffentlicht. Die Angeh\u00f6rigen hatten nicht die Genehmigung zur Verbreitung der Videos gegeben, allerdings in einem Fall Standbilder erlaubt. Die Aufnahmen abgemagerter Geiseln in einem Tunnel hatten viele Israelis schockiert und an die Bilder befreiter H\u00e4ftlinge der deutschen Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg erinnert.<\/p>\n<p>Mit der Stacheldraht-Aktion in Tel Aviv mahnten die Angeh\u00f6rigen: &#8222;Nie wieder ist jetzt.&#8220; Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff besuchte die Familien auf dem Platz, wie israelische Medien berichteten.<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe das Wort Holocaust bisher vermieden, weil ich die Tochter eines Holocaust-\u00dcberlebenden bin&#8220;, sagte Anat Angrest, Mutter eines am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppten Soldaten, einer Mitteilung des Forums der Geiselfamilien zufolge. Nun aber stehe sie zwischen Stacheldrahtz\u00e4unen, weil ihr Sohn Matan einen zweiten Holocaust erlebe.<\/p>\n<p>&#8222;Wo ist die humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Geiseln?&#8220;<\/p>\n<p>Das Video seines Cousins sei in seinen Albtr\u00e4umen, sagte der Cousin von Rom Braslavski, dessen Video die Hamas und die Terrorgruppe Pal\u00e4stinensischer Islamischer Dschihad vor wenigen Tagen ver\u00f6ffentlicht hatte. &#8222;Wo ist die humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Geiseln seit fast zwei Jahren?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Holt die lebenden Geiseln raus, bevor sie in meine Lage kommen&#8220;, forderte Jael Adar, die Mutter einer toten Geisel. &#8222;Als ich die Videos sah, stockte mir der Atem. Nur Haut und Knochen, und mein Sohn bekommt nicht einmal das Recht auf eine Beerdigung.&#8220; Nach offiziellen israelischen Angaben befinden sich noch 50 Geiseln im Gazastreifen, von denen mindestens 20 am Leben sein sollen.<\/p>\n<p>Armeechef: Ohne Befreiung werden K\u00e4mpfe weitergehen<\/p>\n<p>Israels Armeechef warnte vor einer Fortsetzung der K\u00e4mpfe im Gazastreifen, falls die verbliebenen israelischen Geiseln nicht bald befreit w\u00fcrden: Er gehe davon aus, &#8222;dass wir in den n\u00e4chsten Tagen erfahren werden, ob wir eine Einigung \u00fcber die Freilassung unserer Geiseln erzielen k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte der Generalstabschef der israelischen Streitkr\u00e4fte Eyal Zamir. Andernfalls werde &#8222;der Kampf ohne Unterbrechung weitergehen&#8220;.<\/p>\n<p>Der Generalstabschef bezeichnete den Vorwurf einer &#8222;absichtlichen Hungersnot&#8220; im Gazastreifen, den unter anderem zahlreiche Menschenrechtsorganisationen erheben, als &#8222;Kampagne falscher Anschuldigungen&#8220;. Es handele sich dabei um einen &#8222;bewussten, geplanten und verlogenen Versuch&#8220;, den israelischen Streitkr\u00e4ften, die eine &#8222;moralische Armee&#8220; seien, &#8222;Kriegsverbrechen&#8220; vorzuwerfen. Verantwortlich f\u00fcr &#8222;das T\u00f6ten und Leid&#8220; der Bewohner des Gazastreifens sei die Hamas, erkl\u00e4rte Zamir.<\/p>\n<p>Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 war der Ausl\u00f6ser des andauernden Gaza-Kriegs. Hamas-Terroristen und andere Islamisten t\u00f6teten damals rund 1200 Menschen und verschleppten mehr als 250 weitere aus Israel in den Gazastreifen. Israel reagierte darauf mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive. Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde wurden dabei bislang mehr als 60.300 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ruf nach umfassendem Abkommen Israelische Geisel-Familien beklagen &#8222;Holocaust&#8220; 02.08.2025, 14:36 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":313403,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[738,40271,410,13,9681,411,14,15,16994,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-313402","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gazastreifen","9":"tag-geiselnahmen","10":"tag-hamas","11":"tag-headlines","12":"tag-holocaust","13":"tag-israel","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-palaestinensergebiete","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114959395373373885","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313402"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313402\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/313403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=313402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=313402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}