{"id":313593,"date":"2025-08-02T15:13:19","date_gmt":"2025-08-02T15:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313593\/"},"modified":"2025-08-02T15:13:19","modified_gmt":"2025-08-02T15:13:19","slug":"liveblog-usa-unter-trump-fed-vorstandsmitglied-kugler-tritt-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/313593\/","title":{"rendered":"Liveblog USA unter Trump: Fed-Vorstandsmitglied Kugler tritt zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach dem j\u00fcngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed setzt US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine verbalen Angriffe auf deren Chef Jerome Powell fort. <\/strong>Der Republikaner arbeitete sich auf seiner Plattform Truth Social an Powell ab und bezeichnete ihn erneut als \u201esturen DUMMKOPF\u201c. Zugleich forderte Trump, der Fed-Vorstand solle \u201eDIE KONTROLLE \u00dcBERNEHMEN\u201c, falls der Notenbankchef sich weiterhin weigere, den Leitzins \u201edeutlich\u201c zu senken.<\/p>\n<p>Der Chef der Federal Reserve trifft Entscheidungen \u00fcber den Leitzins nicht im Alleingang \u2013 daf\u00fcr ist der Zentralbankrat zust\u00e4ndig.<strong> Bei dem j\u00fcngsten Entscheid am Mittwoch war auff\u00e4llig, dass sich im Gegensatz zur vorherigen Sitzung nicht alle Mitglieder hinter eine Beibehaltung des Leitzinses stellten.<\/strong> Zwei von elf anwesenden Vertretern \u2013 Michelle Bowman und Christopher Waller \u2013 pl\u00e4dierten f\u00fcr eine Senkung. <strong>Abweichende Stimmen kommen in diesem Fed-Gremium nur selten vor.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Waller wird eine N\u00e4he zu Trump nachgesagt.<\/strong> Der US-Pr\u00e4sident soll ihn neben Finanzminister Scott Bessent als m\u00f6glichen Nachfolger von Powell in Betracht ziehen. Beobachter halten es f\u00fcr denkbar, dass sich unter dem Druck Trumps beim n\u00e4chsten Entscheid weitere Mitglieder des Gremiums vom Kurs der Mehrheit absetzen k\u00f6nnten. Der US-Pr\u00e4sident d\u00fcrfte auf diesen Effekt spekulieren. Die Gegenstimmen w\u00fcrden \u201eNUR NOCH ST\u00c4RKER WERDEN\u201c, schrieb er bei Truth Social.<\/p>\n<p>Die Chancen f\u00fcr Gegenstimmen k\u00f6nnten sich nun tats\u00e4chlich erh\u00f6hen: Am Freitagnachmittag (Ortszeit) wurde \u00fcberraschend bekannt, dass Fed-Vorstand Adriana Kugler zur\u00fccktreten wird, die auch im Zentralbankrat sitzt. Sie wolle bereits mit Wirkung zu kommender Woche Freitag ihr Amt niederlegen, hie\u00df es.\u00a0Trump sagte wenig sp\u00e4ter vor Journalisten, er habe gerade herausgefunden, dass er einen freien Platz im Zentralbankrat habe. \u201eDar\u00fcber bin ich sehr gl\u00fccklich.\u201c <strong>F\u00fcr den Pr\u00e4sidenten er\u00f6ffnet sich damit die M\u00f6glichkeit, mehr Einfluss auf dieses wichtige Gremium zu nehmen. Er nominiert die Vorstandsmitglieder, die den Gro\u00dfteil des Zentralbankrates ausmachen. Der Nominierung muss allerdings noch der Senat zustimmen. <\/strong><\/p>\n<p>Powell sollte genau wie Kugler zur\u00fccktreten, forderte Trump auf Truth Social. Kugler habe gewusst, dass Powell mit Blick auf den Zinssatz das Falsche getan habe, behauptete Trump. \u201eEr sollte ebenfalls zur\u00fccktreten!\u201c<\/p>\n<p>Trotz der vehementen Forderungen aus dem Wei\u00dfen Haus h\u00e4lt die Fed den Leitzins weiterhin stabil \u2013 aktuell liegt er in einer Spanne zwischen 4,25 und 4,5 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Weil Trump bislang nicht das bekommt, was er verlangt, hat er Powell in den vergangenen Monaten wiederholt scharf angegriffen und mehrmals mit dessen Entlassung gedroht.<strong> Die rechtlichen H\u00fcrden f\u00fcr einen solchen Schritt sind allerdings hoch. Ob ein US-Pr\u00e4sident den Chef der Notenbank \u00fcberhaupt absetzen kann, ist juristisch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Powells Amtszeit endet im kommenden Mai.\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem j\u00fcngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed setzt US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine verbalen Angriffe auf deren Chef Jerome&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":313594,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-313593","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114959823827456651","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313593"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313593\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/313594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=313593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=313593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}