{"id":314033,"date":"2025-08-02T19:33:10","date_gmt":"2025-08-02T19:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314033\/"},"modified":"2025-08-02T19:33:10","modified_gmt":"2025-08-02T19:33:10","slug":"videos-ausgehungerter-geiseln-schockieren-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314033\/","title":{"rendered":"Videos ausgehungerter Geiseln schockieren Israel"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 02.08.2025 21:09 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Erneut haben Angeh\u00f6rige der von der Hamas verschleppten Geiseln in Tel Aviv demonstriert &#8211; tief geschockt von neuen Videos. Sie zeigen zwei M\u00e4nner, abgemagert bis auf die Knochen. Der US-Sondergesandte Witkoff versprach bei einem Besuch Hilfe.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs sind Videos, die in Israel f\u00fcr Entsetzen sorgen: In den vergangenen Tagen ver\u00f6ffentlichten die pal\u00e4stinensische Terrororganisation Hamas und der verb\u00fcndete &#8222;Islamische Dschihad&#8220; erneut Aufnahmen von israelischen Geiseln. Die Geiseln sind darauf stark abgemagert zu sehen. Zum Teil waren die Aufnahmen zusammengeschnitten mit Bildern hungernder Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine der Geiseln ist der 24-j\u00e4hrige Evyatar David. Seine Familie wirft der Hamas vor, dem jungen Mann zu Propagandazwecken Nahrung zu verwehren. In einer Erkl\u00e4rung schrieb sie: &#8222;Die Hamas benutzt unseren Sohn als lebendes Versuchsobjekt in einer abscheulichen Hungerkampagne.&#8220; David war w\u00e4hrend des Hamas-Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 zusammen mit einem Freund vom Nova-Musikfestival im S\u00fcden Israels in den Gazastreifen verschleppt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn dem Video z\u00e4hlt er auf, an welchen Tagen im Juli er nur Bohnen oder Linsen oder gar nichts zu essen bekommen habe. Manchmal seien es zwei oder drei Tage in Folge gewesen, an denen er \u00fcberhaupt keine Nahrung bekam.\u00a0Der Hamas-Clip schlie\u00dft mit der Textbotschaft: &#8222;Nur ein Waffenruheabkommen bringt sie zur\u00fcck&#8220;. Gemeint sind die Geiseln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDavids Familie forderte, dass die Hilfsg\u00fcter, die derzeit wieder in den Gazastreifen gelangen, auch ihren Sohn erreichen m\u00fcssten. &#8222;Wir rufen die israelische Regierung, das israelische Volk, die L\u00e4nder der Welt und den Pr\u00e4sidenten der USA auf, alles M\u00f6gliche zu tun, um Evyatar vor dem Tod zu bewahren und mit allen erforderlichen Mitteln sicherzustellen, dass er schnell Essen und medizinische Versorgung erh\u00e4lt.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Unsere Kinder erleben einen Holocaust&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie andere Geisel ist der Deutsch-Israeli Rom Braslavski. Er geh\u00f6rte zum Sicherheitspersonal des Nova-Festivals. Sein Cousin Adam Hajaj sagte, er habe das Video nur einmal anschauen k\u00f6nnen. Es verschlimmere seine Alptr\u00e4ume. Die Familie k\u00f6nne die Situation nicht l\u00e4nger aushalten, die Geiseln m\u00fcssten nach Hause geholt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHajaj \u00e4u\u00dferte sich auf einer Demonstration in Tel Aviv, wo Hunderte Angeh\u00f6rige und Unterst\u00fctzer wie jeden Samstag auf das Schicksal der Geiseln aufmerksam machten. Diesmal versammelten sie sich hinter einer Stacheldrahtinstallation &#8211; denn die Aufnahmen der Geiseln hatten viele Israelis an die Bilder befreiter H\u00e4ftlinge aus deutschen Konzentrationslagern im Zweiten Weltkrieg erinnert.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Unsere Kinder erleben einen Holocaust. Sie werden nicht mehr lange \u00fcberleben&#8220;, sagte Einav Zangauker, die Mutter eines entf\u00fchrten Mannes mit amerikanischer und israelischer Staatsangeh\u00f6rigkeit. Es sei an der Zeit, &#8222;das Einzige zu tun, was alle Geiseln zur\u00fcckbringen kann &#8211; ein umfassendes Abkommen auf den Tisch zu legen, das den Krieg beendet.&#8220; Nach offiziellen israelischen Angaben befinden sich noch 50 Geiseln im Gazastreifen, von denen mindestens 20 am Leben sein sollen.<\/p>\n<p>    Unterst\u00fctzung vom US-Sondergesandten Witkoff<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Demonstration nahm auch der US-Sondergesandte f\u00fcr den Nahen Osten, Steve Witkoff, teil. Anschlie\u00dfend kam er mit Angeh\u00f6rigen der Geiseln zusammen. Das Forum der Geisel-Familien, die wichtigste Interessenvertretung der Angeh\u00f6rigen, erkl\u00e4rte nach dem Treffen, Witkoff habe &#8222;pers\u00f6nlich&#8220; zugesagt, sich zusammen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr die Freilassung der verbleibenden Geiseln einzusetzen. In einer Mitteilung zitierte das Forum Witkoff mit den Worten, die US-Regierung habe einen Plan, den Krieg zu beenden. Man stehe kurz vor dessen Ende.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen erkl\u00e4rte die Hamas, sie werde die Waffen nicht niederlegen, solange kein unabh\u00e4ngiger pal\u00e4stinensischer Staat gegr\u00fcndet werde. Indirekte Verhandlungen zwischen der Hamas und Israel, die darauf abzielten, einen 60-t\u00e4gigen Waffenstillstand im Gaza-Krieg und eine Vereinbarung \u00fcber die Freilassung von Geiseln zu erreichen, endeten vergangene Woche ohne Ergebnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 02.08.2025 21:09 Uhr Erneut haben Angeh\u00f6rige der von der Hamas verschleppten Geiseln in Tel Aviv demonstriert &#8211;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":314034,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,739,30,13,411,14,6000,15,12],"class_list":{"0":"post-314033","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-gaza","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-israel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nahost","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114960846359982280","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=314033"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314033\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/314034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=314033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=314033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=314033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}