{"id":314751,"date":"2025-08-03T02:37:11","date_gmt":"2025-08-03T02:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314751\/"},"modified":"2025-08-03T02:37:11","modified_gmt":"2025-08-03T02:37:11","slug":"hannover-will-kinder-aus-gaza-und-israel-aufnehmen-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314751\/","title":{"rendered":"Hannover will Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Hannover will bis zu 20 Kinder aus dem Gazastreifen und Israel aufnehmen, die besonders schutzbed\u00fcrftig oder traumatisiert sind. Das k\u00fcndigte Oberb\u00fcrgermeister Belit Onay (Gr\u00fcne) bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus an. \u00bbDiese M\u00f6glichkeit wollen wir er\u00f6ffnen\u00ab, sagte Onay. Man wolle Kindern, die \u00e4rztliche, psychologische oder soziale Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen, erm\u00f6glichen \u00bbunter dem Schutz in Hannover wieder zu genesen und auf die Beine zu kommen\u00ab.<\/p>\n<p>Die Aufnahme-Initiative wird von der Stadt gemeinsam mit dem Pr\u00e4sidenten des Landesverbandes der J\u00fcdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael F\u00fcrst, dem Vorsitzenden der Pal\u00e4stinensischen Gemeinde Hannover, Yazid Shammout, sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Landes, Gerhard Wegner, getragen.<\/p>\n<p>Onay sagte, das Leid der Menschen in Gaza und Israel bewege viele \u2013 auch in Hannover, wo zahlreiche Menschen famili\u00e4re Verbindungen in die Region h\u00e4tten. Ziel sei es, ein Signal der humanit\u00e4ren Hilfe an Land und Bund zu senden. Aktuell st\u00fcnden in Hannover bis zu 20 Inobhutnahmepl\u00e4tze bereit. Eine Ausweitung sei denkbar, etwa \u00fcber Gast- oder Pflegefamilien.<\/p>\n<p>\u00bbAusrottungsfantasien oder Nazi-Vergleiche\u00ab<\/p>\n<p>Auch die j\u00fcdische Gemeinde verf\u00fcge \u00fcber Erfahrung mit Aufnahmeprogrammen, betonte F\u00fcrst. So seien bereits vor zwei Jahren israelische Kinder zu Sommercamps nach Deutschland eingeladen worden. Beide Vertreter machten deutlich, dass pers\u00f6nliche Netzwerke in der Region f\u00fcr die Umsetzung hilfreich seien.<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Wegner warnte eindringlich davor, den Nahostkonflikt f\u00fcr Judenfeindlichkeit in Deutschland zu instrumentalisieren. \u00bbEs ist legitim, Kritik an der Politik Israels zu \u00fcben. Aber wenn das verbunden wird mit Ausrottungsfantasien oder Nazi-Vergleichen, dann ist das Antisemitismus und das werden wir nicht dulden.\u00ab<\/p>\n<p>Solche \u00c4u\u00dferungen n\u00e4hmen derzeit sp\u00fcrbar zu, sagte der Landesbeauftragte gegen Antisemitismus. Viele Menschen nutzten den Krieg als Vorwand f\u00fcr Hetze. Es sei Aufgabe aller, dem entschieden entgegenzutreten.<\/p>\n<p>Unterbringung und Begleitung<\/p>\n<p>Die Initiative steht noch am Anfang. Onay betonte, die Stadt k\u00f6nne Unterbringung und Begleitung vor Ort sicherstellen, ben\u00f6tige aber politische Unterst\u00fctzung von Bundesseite f\u00fcr Einreiseverfahren, Auswahl und medizinische Koordination.<\/p>\n<p>Laut dem Oberb\u00fcrgermeister haben sich bereits andere St\u00e4dte f\u00fcr eine Beteiligung an \u00e4hnlichen Programmen interessiert. Sobald der Bund den rechtlichen Rahmen schaffe, k\u00f6nnten weitere Kommunen folgen. \u00bbIch bin fest \u00fcberzeugt, dass wir nicht die Einzigen bleiben\u00ab, so Onay.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Hannover will bis zu 20 Kinder aus dem Gazastreifen und Israel aufnehmen, die besonders schutzbed\u00fcrftig oder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":314752,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[573,574,3364,29,30,46,411,570,576,572,80,14,1411,16,575,571],"class_list":{"0":"post-314751","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-berichte","9":"tag-blogs","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-hannover","14":"tag-israel","15":"tag-juedische-allgemeine","16":"tag-juedisches-leben","17":"tag-kommentare","18":"tag-kultur","19":"tag-nachrichten","20":"tag-niedersachsen","21":"tag-politik","22":"tag-religion","23":"tag-wochenzeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114962513503336515","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=314751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314751\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/314752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=314751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=314751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=314751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}