{"id":314974,"date":"2025-08-03T04:42:11","date_gmt":"2025-08-03T04:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314974\/"},"modified":"2025-08-03T04:42:11","modified_gmt":"2025-08-03T04:42:11","slug":"gendern-bundeskanzleramt-verbannt-gendersprache-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/314974\/","title":{"rendered":"Gendern: Bundeskanzleramt verbannt Gendersprache | DIE ZEIT"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundeskanzleramt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeskanzleramt<\/a> hat die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gendern\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gendersprache<\/a> gestrichen. Wie Kulturstaatsminister <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolfram-weimer\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wolfram Weimer<\/a> der Bild am Sonntag mitteilte, sollen die 470 Mitarbeiter im Kanzleramt in Berlin und in Bonn im Schriftverkehr auf Gendersternchen und andere Sonderzeichen f\u00fcr geschlechtssensible Sprache verzichten. Das Kanzleramt folge damit der &#8222;\u00fcberwiegenden Mehrheit&#8220; der Deutschen, sagte Weimer.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Beim Beauftragten f\u00fcr Kultur und Medien im Kanzleramt gelten die Regeln der deutschen Sprache&#8220;, sagte Weimer. &#8222;Im Kanzleramt wird in Briefen, E-Mails und Vermerken nicht gegendert. Statt Formulierungen mit Sternchen oder Binnen-I zu verwenden, begr\u00fc\u00dfen wir die Adressaten mit der Anrede &#8218;Sehr geehrte Damen und Herren&#8216;. Damit halten wir uns auch an die Vorgaben des Rats f\u00fcr deutsche Rechtschreibung.&#8220;\n<\/p>\n<p>                        &#8222;Sprache soll verbinden, nicht trennen&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Privat stehe jedem frei, sich so auszudr\u00fccken, wie er oder sie es m\u00f6chte, sagte Weimer weiter. Zur Begr\u00fcndung seines Verbots sagte er: &#8222;Erzwungenes Gendern spiegelt keineswegs wider, wie die \u00fcberwiegende Mehrheit in unserem Land spricht. Vielmehr vertieft das Gendern die Spaltung unserer Gesellschaft. Sprache soll verbinden, nicht trennen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut Weimer ist Sprache &#8222;ein wichtiges Medium der gesellschaftlichen Verst\u00e4ndigung, kein Spielfeld f\u00fcr Ideologen. Deshalb lehne ich jede bevormundende Spracherziehung ab.&#8220; Es gehe ihm dabei auch um den Erhalt &#8222;unserer Sprachkultur im Land der Dichter und Denker&#8220;. Mutwillige Eingriffe durch das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gendern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gendern<\/a> seien aus Weimers Sicht daher &#8222;nicht nur unn\u00f6tig, sie besch\u00e4digen auch die Sch\u00f6nheit unserer Sprache&#8220;.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Debatte um Gendersprache <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2024-05\/gendern-verbot-antidiskriminierung-grundrecht-bayern\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">polarisiert seit Jahren<\/a>. Bef\u00fcrworter sehen im Gendern eine M\u00f6glichkeit, Geschlechterstereotypen aufzubrechen. Rund zwei Drittel der Wahlberechtigten in Deutschland lehnen Gendersprache jedoch ab.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mehrere Bundesl\u00e4nder haben inzwischen Genderverbote angek\u00fcndigt oder bereits verabschiedet.\u00a0Auch das Bundesfinanzministerium verbannte vergangenes Jahr das Gendern aus dem Schriftverkehr.\u00a0Eine Volksabstimmung gegen das Gendern in Niedersachsen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-03\/niedersachsen-gendern-volksinitiative-landtag-schule-behoerden\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">scheiterte im M\u00e4rz dieses Jahres an mangelndem Interesse<\/a>: Die Initiative bekam nicht einmal ein Drittel der n\u00f6tigen Unterschriften zusammen.\n<\/p>\n<p>            Sensible Sprache        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/34\/einfaches-gendern-deutsch-schriftbild-aussprache\" data-ct-label=\"Einfaches Gendern: Ich bin das Auto. Sie sind das Lese\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Einfaches Gendern:<br \/>\n                        Ich bin das Auto. Sie sind das Lese<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2024-06\/verein-deutscher-sprache-gendern-afd-jahrestreffen-rechts\" data-ct-label=\"Verein Deutscher Sprache: Das Gendern ist dem Deutsch sein Tod\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Verein Deutscher Sprache:<br \/>\n                        Das Gendern ist dem Deutsch sein Tod<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2024-05\/gendern-finnland-geschlechtergerechte-sprache-haen-pronomen\" data-ct-label=\"Geschlechtergerechte Sprache: Wenn das W\u00f6rtchen h\u00e4n nicht w\u00e4r \u2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Geschlechtergerechte Sprache:<br \/>\n                        Wenn das W\u00f6rtchen h\u00e4n nicht w\u00e4r \u2026<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Bundeskanzleramt hat die Gendersprache gestrichen. Wie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer der Bild am Sonntag mitteilte, sollen die 470&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":314975,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[296,27705,1741,12845,29,1385,30,13,14,15,16,12,90136,10,8,9,11,30363],"class_list":{"0":"post-314974","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-berlin","9":"tag-bild-am-sonntag","10":"tag-bonn","11":"tag-bundeskanzleramt","12":"tag-deutschland","13":"tag-gendern","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-sternchen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-wolfram-weimer"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114963005024098207","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=314974"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314974\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/314975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=314974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=314974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=314974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}