{"id":315232,"date":"2025-08-03T07:15:12","date_gmt":"2025-08-03T07:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315232\/"},"modified":"2025-08-03T07:15:12","modified_gmt":"2025-08-03T07:15:12","slug":"berlin-umfrage-sex-und-sozialleben-von-inflationsgefuehl-gedaempft-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315232\/","title":{"rendered":"Berlin | Umfrage: Sex- und Sozialleben von Inflationsgef\u00fchl ged\u00e4mpft"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Viele gehen weniger aus, manche haben weniger Sex und Selbstvertrauen: Eine Umfrage offenbart erstaunliche Auswirkungen der Inflation auf das menschliche Miteinander. Mehr als die H\u00e4lfte der Erwachsenen in Deutschland gibt an, aktuell seltener ins Restaurant, Kino oder Theater zu gehen als fr\u00fcher.\u00a0<\/p>\n<p>Sieben Prozent der Befragten geben an, dass sich ihr Liebesleben durch den finanziellen Stress verschlechtert habe. Die Aussage \u00fcber ein schlechteres Sexualleben machen in erster Linie M\u00e4nner (neun Prozent) sowie die Mittelalten, was die 25- bis 44-J\u00e4hrigen meint (elf Prozent).\u00a0<\/p>\n<p>Mehr als ein Drittel (34 Prozent) sagt aber auch, dass die Inflation ihr Wohlbefinden nicht beeinflusse, \u00fcberdurchschnittlich viele sind es bei den \u00c4lteren, also Menschen, die \u00e4lter als 55 Jahre sind.<\/p>\n<p>Die Daten stammen aus einer repr\u00e4sentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von \u00abKleinanzeigen.de\u00bb (fr\u00fcher Ebay-Kleinanzeigen). Befragt wurden Ende Juni mehr als 2.000 Erwachsene.<\/p>\n<p>Viele Erwachsene sind \u00e4ngstlicher und gestresster<\/p>\n<p>Der Umfrage zufolge f\u00fchlt sich mehr als ein Viertel der Erwachsenen (26 Prozent) \u00e4ngstlicher und gestresster als vor der Inflation. Rund 18 Prozent berichten von einem geringeren Selbstwertgef\u00fchl, da sie sich weniger leisten k\u00f6nnten. Am ehesten sagen das die 25- bis 34-J\u00e4hrigen (25 Prozent). Frauen sagen das h\u00e4ufiger (20 Prozent) als M\u00e4nner (16 Prozent).<\/p>\n<p>17 Prozent der Befragten geben an, dass Freundschaften litten, weil sie derzeit weniger unternehmen mit Freundinnen oder Freunden. \u00dcberdurchschnittlich oft sagen das ausgerechnet junge Erwachsene (21 Prozent der 18- bis 24-J\u00e4hrigen). Sie sind es auch, die am meisten der Zusage zustimmen, sie h\u00e4tten weniger Mittel f\u00fcr Dates und auch weniger Lust darauf (19 Prozent). Insgesamt sagt das nur etwa jeder Zehnte (elf Prozent).<\/p>\n<p>Auch die Familienplanung ger\u00e4t in Teilen der Gesellschaft ins Stocken. So hat sich bei den 25- bis 44-J\u00e4hrigen jede(r) Zehnte aufgrund der Wirtschaftslage entschieden, die Planung anzupassen \u2013 sie wollen weniger Kinder. Sieben Prozent haben ihren Kinderwunsch sogar ganz verschoben.<\/p>\n<p>Teils tr\u00fcgerische Teuerung<\/p>\n<p>Der Zeitgeist scheint pessimistisch. Denn die Antworten beruhen teils auf falschen Annahmen und basieren auf einem Gef\u00fchl, das sich in den letzten Jahren eingeschlichen und verfestigt zu haben scheint.<\/p>\n<p>Drei Viertel (78 Prozent) glauben, Lebensmittel haben sich im Vorjahresvergleich verteuert. Mehr als die H\u00e4lfte (53 Prozent) gibt an, einen Anstieg der Energiepreise beobachtet zu haben. Fast genauso viele (52 Prozent) sagen, Dienstleistungen seien teurer geworden.\u00a0<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend sich Lebensmittel und Dienstleistungen laut Statistischem Bundesamt mit 2,0 beziehungsweise 3,3 Prozent im Jahresvergleich tats\u00e4chlich verteuert haben, sanken die Energiepreise sogar um etwa 3,5 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Im Juni lag die Inflationsrate bei gerade einmal 2,0 Prozent (0,2 Prozentpunkte niedriger als im Juni 2024).<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Inflationsrate in Deutschland seit der Wiedervereinigung wurde vor bald drei Jahren gemessen. Im Oktober und November 2022 lag sie bei 8,8 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Viele gehen weniger aus, manche haben weniger Sex und Selbstvertrauen: Eine Umfrage offenbart erstaunliche Auswirkungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":315233,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,1721,2507,30,1724,22258],"class_list":{"0":"post-315232","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-finanzen","11":"tag-freizeit","12":"tag-germany","13":"tag-gesellschaft","14":"tag-zeitgeist"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114963606753626899","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=315232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/315233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=315232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=315232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=315232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}