{"id":315348,"date":"2025-08-03T08:22:18","date_gmt":"2025-08-03T08:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315348\/"},"modified":"2025-08-03T08:22:18","modified_gmt":"2025-08-03T08:22:18","slug":"tipps-fuer-stuttgarter-familien-wie-verhindert-man-heimweh-im-zeltlager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315348\/","title":{"rendered":"Tipps f\u00fcr Stuttgarter Familien: Wie verhindert man Heimweh im Zeltlager?"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Tipps f\u00fcr Stuttgarter Familien: Wie verhindert man Heimweh im Zeltlager?\" title=\"Tipps f\u00fcr Stuttgarter Familien: Wie verhindert man Heimweh im Zeltlager?\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.7e9aaedc-50cd-4515-abb5-a5a288b0586f.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tManche Kinder tun sich im Zeltlager mit Gleichaltrigen schwer, weil sie Heimweh bekommen.\u00a0Foto: imago stock&amp;people\t\t\t<\/p>\n<p>Sobald die Kinder zum ersten Mal alleine wegfahren, kommt zur Vorfreude oft ein Bangen \u2013 auch bei den Eltern.<\/p>\n<p>Zusammen mit Gleichaltrigen verreisen und mal ein paar Tage Ruhe vor den Eltern haben: In der Theorie klingt das f\u00fcr die meisten Kinder erst einmal gut. W\u00e4re da nicht die Angst davor, dass man woanders vielleicht nicht so gut einschlafen kann. Dass man die anderen Kinder im <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Zeltlager\" title=\"Zeltlager\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeltlager<\/a> ja noch gar nicht kennt. Dass man das vertraute Zuhause zu sehr vermissen wird.<\/p>\n<p> \u201eSolche \u00c4ngste sind ganz normal und d\u00fcrfen auch sein\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt vom Sachgebiet Familienbildung beim Jugendamt der Stadt <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>. <\/p>\n<p>Sie empfiehlt Eltern, im Vorfeld einer Klassenfahrt oder einer Ferienfreizeit gemeinsam zu \u00fcberlegen, was im schlimmsten Fall dort passieren k\u00f6nnte \u2013 und wie man mit diesen Situation dann umgeht. <\/p>\n<p>\u201eGut ist es auch immer, etwas mitzugeben, was Sicherheit vermittelt\u201c <\/p>\n<p>\u201eEltern k\u00f6nnen auch erz\u00e4hlen, wie sie solche Reisen ohne Eltern fr\u00fcher erlebt haben, was sie gemacht haben, wenn sie sich einsam gef\u00fchlt haben oder nicht einschlafen konnten\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt. F\u00fcr Kinder mache es dies leichter, die eigenen \u00c4ngste zuzugeben und zu akzeptieren \u2013 weil sie ihre Eltern sonst im Alltag oft nur so erlebten, als k\u00f6nnten sie alles und w\u00e4ren immer stark. \u201eGut ist es auch immer, etwas mitzugeben, was Sicherheit vermittelt und an zu Hause erinnert\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt. Je nach Alter und Vorlieben des Kindes kann dies ein Kuscheltier sein, ein Foto, ein Tagebuch, ein Buch oder Podcast zum Einschlafen oder ein Kissen. Und: das ausw\u00e4rts Schlafen langsam \u00fcben. Also nicht mit 12 Jahren zum ersten Mal gleich mit der Klasse eine ganze Woche allein ins Schullandheim ins Ausland gehen. Sondern mal f\u00fcr eine Nacht bei guten Freunden in der Nachbarschaft schlafen. Mal ein Wochenende bei der Oma. \u201eDiese Erfahrungen helfen auf jeden Fall dabei, die Reise ohne Eltern nicht mehr als so gro\u00dfe H\u00fcrde zu sehen\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt.<\/p>\n<p>\u00dcber Heimweh vorher mit den Betreuern sprechen <\/p>\n<p>Erfahrene Ausrichter von Zeltlagern wie die Pfadfinder oder die Kirchen haben in der Regel im Vorfeld auch Treffen mit den Eltern, bei denen man die Betreuer darauf hinweisen kann, dass ein Kind zu Heimweh neigt. \u201eHier kann man dann auch absprechen, was vielleicht helfen k\u00f6nnte. Manche Kinder lassen sich leicht ablenken, anderen tut ein Anruf zu Hause gut\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt.<\/p>\n<p>Ist das Heimweh trotzdem zu stark, gibt es immer die M\u00f6glichkeit, ein Kind notfalls auch abzuholen. \u201eEs ist dann auch die Aufgabe der Betreuer, das so zu begleiten, dass sich das Kind vor den anderen in der Gruppe nicht sch\u00e4men muss deswegen\u201c sagt Silvia Weber-Vogt. So k\u00f6nnte man in der Gruppe beispielsweise dar\u00fcber reden, dass jeder Mensch unterschiedliche St\u00e4rken und Schw\u00e4chen habe. <\/p>\n<p>Nicht selten tragen auch die Eltern dazu bei, dass es einem Kind schwerf\u00e4llt, sich auf ein Zeltlager oder eine Klassenfahrt zu freuen. Sie \u00e4u\u00dfern selbst ihre Sorgen, was unterwegs alles passieren k\u00f6nnte. Sie w\u00fcnschen sich, dass das Kind jeden Tag anruft oder eine Nachricht schickt. Sie stehen beim Abschied weinend am Bus. \u201eSolche Dinge sind sicherlich hinderlich. Denn Kinder wollen ihre Eltern gl\u00fccklich machen mit dem, was sie tun\u201c, sagt Silvia Weber-Vogt. Wenn der Nachwuchs allein auf Reisen geht, ist es also vor allem auch an den Eltern, sich zu sagen: Ich lasse das Kind gern gehen. Und ich freue mich, wenn es wieder zur\u00fcck ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Manche Kinder tun sich im Zeltlager mit Gleichaltrigen schwer, weil sie Heimweh bekommen.\u00a0Foto: imago stock&amp;people Sobald die Kinder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":315349,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,553,4480,4532,2507,30,1441,90192],"class_list":{"0":"post-315348","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-familie","12":"tag-familienleben","13":"tag-ferien","14":"tag-freizeit","15":"tag-germany","16":"tag-stuttgart","17":"tag-zeltlager"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114963870361829121","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315348","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=315348"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315348\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/315349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=315348"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=315348"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=315348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}