{"id":315401,"date":"2025-08-03T08:51:17","date_gmt":"2025-08-03T08:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315401\/"},"modified":"2025-08-03T08:51:17","modified_gmt":"2025-08-03T08:51:17","slug":"ansage-vom-kultur-staatsminister-gendern-im-kanzleramt-dienstlich-verboten-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315401\/","title":{"rendered":"Ansage vom Kultur-Staatsminister: Gendern im Kanzleramt dienstlich verboten | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013\u00a0<b>Kultur-Staatsminister Wolfram Weimer will, dass im Kanzleramt dienstlich nur noch nach Regeln der deutschen Sprache geschrieben wird: Er verbietet seinen Mitarbeitern im Kanzleramt (470 in Berlin und Bonn) die Gendersprache mit Sternchen. Sie sollen nur noch in einem sch\u00f6nen, lupenreinen Deutsch schreiben.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Weimer best\u00e4tigt BILD seine Anordnung: \u201eBeim Beauftragten f\u00fcr Kultur und Medien im Kanzleramt gelten die Regeln der deutschen Sprache. Im Kanzleramt wird in Briefen, E-Mails und Vermerken nicht gegendert. Statt Formulierungen mit Sternchen oder Binnen-I zu verwenden, begr\u00fc\u00dfen wir die Adressaten mit der Anrede \u201esehr geehrte Damen und Herren\u201c. Damit halten wir uns auch an die Vorgaben des Rats f\u00fcr deutsche Rechtschreibung.\u201c<\/p>\n<p>Privat stehe nat\u00fcrlich jedem frei, sich so auszudr\u00fccken, wie er oder sie es m\u00f6chte. Doch Staatsminister sagt klar, was er vom Gendern h\u00e4lt \u2013 n\u00e4mlich gar nichts.  <\/p>\n<p><b>\u201eErzwungenes Gendern spiegelt keineswegs wider, wie die \u00fcberwiegende Mehrheit in unserem Land spricht. Vielmehr vertieft das Gendern die Spaltung unserer Gesellschaft. Sprache soll verbinden, nicht trennen.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>F\u00fcr den Kulturexperten und Sch\u00f6ngeist sei die Sprache \u201eein wichtiges Medium der gesellschaftlichen Verst\u00e4ndigung, kein Spielfeld f\u00fcr Ideologen. Deshalb lehne ich jede bevormundende Spracherziehung ab.\u201c  Es gehe ihm dabei auch um den Erhalt \u201eunserer Sprachkultur im Land der Dichter und Denker\u201c. Mutwillige Eingriffe durch das Gendern seien aus Weimers Sicht daher \u201enicht nur unn\u00f6tig, sie besch\u00e4digen auch die Sch\u00f6nheit unserer Sprache.\u201c<\/p>\n<p>Zuvor hatte auch Karin Prien (60, CDU), Ministerin f\u00fcr Bildung und Familie im Kabinett Merz, eine neue Hausanordnung f\u00fcr die klassischen Rechtschreibregeln statt Gendern ausgegeben. In Bayern gilt landesweit sogar ein \u201eGenderverbot\u201c f\u00fcr alle Beh\u00f6rden, das Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) und sein Kabinett offiziell beschlossen hatten. <\/p>\n<p>Aus f\u00fcr \u201eFantasie-Zeichen\u201c<\/p>\n<p><b>Und deshalb gibt es auch Lob von CSU-Generalsekret\u00e4r Martin Huber: \u201eIdeologische Gendersprache hat in Ministerien, Beh\u00f6rden und Bildungseinrichtungen nichts zu suchen. Bayern ist hier Vorbild, bei uns gilt die deutsche Rechtschreibung statt Gendersternchen und sonstigen Fantasie-Zeichen. Das sollte in ganz Deutschland selbstverst\u00e4ndlich sein. Die Entscheidung von Wolfram Weimer ist v\u00f6llig richtig.\u201c<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013\u00a0Kultur-Staatsminister Wolfram Weimer will, dass im Kanzleramt dienstlich nur noch nach Regeln der deutschen Sprache geschrieben wird:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":315402,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[26305,70340,13,14,15,12,966,184,90196,45,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-315401","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-gender","9":"tag-germanistik","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-schule","15":"tag-spd","16":"tag-sprachphilosophie","17":"tag-texttospeech","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114963984216375568","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=315401"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315401\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/315402"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=315401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=315401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=315401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}