{"id":315439,"date":"2025-08-03T09:15:13","date_gmt":"2025-08-03T09:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315439\/"},"modified":"2025-08-03T09:15:13","modified_gmt":"2025-08-03T09:15:13","slug":"telefonat-von-trump-und-keller-sutter-endet-in-zollerhoehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315439\/","title":{"rendered":"Telefonat von Trump und Keller-Sutter endet in Zollerh\u00f6hung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3052274521004210.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"1895\" height=\"1423\" alt=\"United States President Donald J Trump checks his phone as he signs executive orders regarding nuclear energy in the Oval Office of the White House in Washington, DC, US, on May 23, 2025. Trump signed ...\" data-image-id=\"3052274521004210\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Aufgelegt. Bild: imago images \/ MediaPunch\/ Samuel Corum<\/p>\n<p>USA<\/p>\n<p>Donald Trump nutzt seine Zollpolitik nur allzu gern als Druckmittel. Wenn er nicht das bekommt, was er m\u00f6chte, kann es f\u00fcr das Gegen\u00fcber durchaus schonmal ungem\u00fctlich werden. <\/p>\n<p>03.08.2025, 10:5603.08.2025, 10:56<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/6309647592888203.webp\" alt=\"Nathalie Trappe\" width=\"50\" height=\"50\" loading=\"lazy\" class=\"h-auto w-14 rounded-full\"\/><\/p>\n<p>Folgen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Ger\u00fcchten zufolge soll sich Bundeskanzler Friedrich Merz im Juni aktiv Tipps von anderen Staatschefs geholt haben, bevor er zu seinem ersten Besuch bei Donald Trump reiste. Zu h\u00e4ufig waren die Empf\u00e4nge im Oval Office in den wenigen Monaten der zweiten Amtszeit des US-Pr\u00e4sidenten bereits eskaliert oder in einem peinlichen Eklat geendet. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die Leitlinie, an die sich Merz entsprechend hielt: Ruhig bleiben, Trump ausreden lassen, nichts \u00fcberst\u00fcrzen. In Bezug auf die Trump-Regierung insgesamt f\u00fchrte er aus: &#8222;Man kann mit ihnen reden, aber man darf sich nicht einsch\u00fcchtern lassen&#8220;, sagte der Kanzler im Anschluss. Ein solcher Balanceakt gelingt allerdings nicht allen Spitzenpolitiker:innen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die Schweizer Bundespr\u00e4sidentin Karin Keller-Sutter etwa hatte bei einem Telefonat mit Trump k\u00fcrzlich weniger Gl\u00fcck. <strong>Thema war hier die Ank\u00fcndigung des US-Pr\u00e4sidenten, auch die Schweiz mit hohen Z\u00f6llen auf Exporte in die USA zu belegen. <\/strong><\/p>\n<p>Schweiz kann in Trump-Telefonat keine Kompromisse erzielen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Wie unsere Kolleg:innen von<a target=\"_blank\" rel=\"follow nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.watson.ch\/international\/schweiz\/232465608-oberlehrerhaft-neue-details-zu-keller-sutters-telefon-mit-trump\" class=\"\"> &#8222;watson.ch&#8220;<\/a> unter Bezug auf die &#8222;Sonntagszeitung&#8220; berichten, versuchte Keller-Sutter eine halbe Stunde lang ihr diplomatisches Geschick in einem Telefonat mit Washington anzuwenden. Doch Donald Trump hatte an diesem Tag internen Berichten zufolge offenbar keine gute Laune. Je l\u00e4nger seine Schweizer Amtskollegin redete, desto mehr habe er die Ausf\u00fchrungen als &#8222;oberlehrerhaft&#8220; empfunden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Hintergrund ist die Argumentation Trumps, dass das Handelsdefizit zwischen der Schweiz und den USA besonders gro\u00df sei.<\/strong> Ein Zollsatz von zehn Prozent, wie er noch zum Jahresbeginn galt, sei daher nicht zu rechtfertigen.  <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Wirtschaftsexpert:innen halten diese Perspektive zwar f\u00fcr wenig plausibel und f\u00fchren an, dass das Defizit auch auf die Gr\u00f6\u00dfe des Landes zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Mit entsprechenden Argumentationen konnte Keller-Sutter jedoch nicht zu Trump durchdringen. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Eine Vertreterin des Wirtschaftsministeriums erhielt w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs eine SMS aus dem Umfeld von Trump. <strong>Darin wurde eine Beendigung des Telefonats nahegelegt, um eine Eskalation zu vermeiden. Wenige Minuten sp\u00e4ter hatten Trump und Keller-Sutter aufgelegt. <\/strong><\/p>\n<p>US-Z\u00f6lle: Trump droht L\u00e4ndern in Europa mit Erh\u00f6hung<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Eine gewisse Eskalation scheint das Telefonat dann aber wohl tats\u00e4chlich nach sich gezogen zu haben. Auf Trumps ber\u00fcchtigter Zoll-Liste steht die Schweiz mit 39 Prozent weltweit auf dem zweiten Platz. Urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt waren vor dem Gespr\u00e4ch mit der Schweizer Regierungschefin nur 31 Prozent. Ob ein Zusammenhang mit dem launigen Telefonat besteht, ist unklar. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">In der Europ\u00e4ischen Union konnte man die angedrohten US-Z\u00f6lle k\u00fcrzlich noch in letzter Minute abwenden. <strong>Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen handelte mit Trump einen Deal aus, der nun 15 Prozent auf alle G\u00fcter aus der EU statt wie zuvor 30 Prozent vorsieht. <\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, in den kommenden Jahren weitere 600 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren und machte klare Zugest\u00e4ndnisse im Bereich Energiehandel. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Expert:innen bef\u00fcrchten dennoch, dass Donald Trump schon im Herbst die n\u00e4chste Runde seiner Zoll-Drohungen auf den Tisch legt.<\/strong> Das d\u00fcrfte vom Erfolg der bestehenden Vereinbarungen, aber wohl zu gro\u00dfen Teilen auch von den unberechenbaren Launen des US-Pr\u00e4sidenten abh\u00e4ngen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/politik.watson.de\/politik\/international\/691277013-ukraine-krieg-angehoerige-mit-verdacht-zu-verschwundenen-russischer-soldaten\" aria-label=\"Zur Story\" class=\"watson-next-story__link absolute inset-0 z-10\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Angeh\u00f6rige russischer Soldaten wissen oft nicht, was mit ihren Liebsten passiert ist. Sie beschweren sich \u00fcber die Einstufung als Deserteure.<\/p>\n<p>Es ist schier unm\u00f6glich zu sagen, wie viele russische Soldaten im Krieg gegen die Ukraine auf dem Schlachtfeld gefallen sind. Das liegt auch daran, dass Russland selbst keine verl\u00e4sslichen Zahlen dazu ver\u00f6ffentlicht \u2013 oder auffallend niedrige Werte nennt. Nat\u00fcrlich ist es Putin daran gelegen, die Zahl der toten Soldaten gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit m\u00f6glichst klein zu halten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aufgelegt. 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