{"id":315579,"date":"2025-08-03T10:31:23","date_gmt":"2025-08-03T10:31:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315579\/"},"modified":"2025-08-03T10:31:23","modified_gmt":"2025-08-03T10:31:23","slug":"linke-fuer-parteiausschluss-des-antisemitismusbeauftragten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315579\/","title":{"rendered":"Linke f\u00fcr Parteiausschluss des Antisemitismusbeauftragten"},"content":{"rendered":"<p>Potsdam (dpa) &#8211; Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas B\u00fcttner wird wegen seiner Haltung zu Israel zunehmend angefeindet &#8211; nun fordern mehrere Linke seinen Ausschluss aus der Partei. Neun Mitglieder aus mehreren L\u00e4ndern werfen dem Parteifreund Verst\u00f6\u00dfe gegen die Parteilinie vor. B\u00fcttner wehrt sich gegen die Kritik, die er erh\u00e4lt, weil er Israel seine Solidarit\u00e4t versichert.<\/p>\n<p>\u00abF\u00fcr mich muss der Fokus darauf liegen, was es bedeutet, wenn in Brandenburg Juden attackiert werden, weil die israelische Regierung Entscheidungen trifft, die den Menschen nicht gefallen\u00bb, sagte B\u00fcttner der Deutschen Presse-Agentur. Die israelische Regierung mache aus seiner Sicht viele Fehler, es sei aber nicht an ihm, dies zu kritisieren. Er werde in sozialen Netzwerken unter anderem als Zionistenschwein, Kinderm\u00f6rder und Genozid-Leugner bezeichnet.<\/p>\n<p>Antrag f\u00fcr Parteiausschluss<\/p>\n<p>Die neun Mitglieder, die nun seinen Ausschluss fordern, stammen aus Brandenburg, Baden-W\u00fcrttemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. \u00abAndreas B\u00fcttner f\u00e4llt in den sozialen Medien durchgehend mit \u00c4u\u00dferungen bez\u00fcglich des Nahost-Konflikts auf, in welchen er nicht nur eindeutig gegen geltende Parteibeschl\u00fcsse verst\u00f6\u00dft, sondern in seinen Argumentationen zum Teil auch das geltende V\u00f6lkerrecht ignoriert\u00bb, hei\u00dft es in dem Antrag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<\/p>\n<p>Als eines von mehreren Beispielen wird ein Beitrag B\u00fcttners auf dem Portal X genannt: \u00abDie Anerkennung eines Staates Pal\u00e4stina w\u00e4re der falscheste Schritt, den man gehen k\u00f6nnte\u00bb, hatte er dort gepostet. In dem Antrag hei\u00dft es, die Linke stelle sich mit ihrem Parteiprogramm \u00abklar und unwiderruflich an die Seite unterdr\u00fcckter V\u00f6lker\u00bb. Zudem wenden sich die neun Mitglieder dagegen, dass B\u00fcttner das Hilfswerk der Vereinten Nationen f\u00fcr Pal\u00e4stina-Fl\u00fcchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) kritisiert. Israel wirft der Organisation vor, von der islamistischen Hamas unterwandert zu sein.<\/p>\n<p>Der Antisemitismusbeauftragte verteidigte seinen Kurs. \u00abDie Beschl\u00fcsse der Partei binden den Parteivorstand, aber nicht jedes einzelne Mitglied\u00bb, sagte er dem \u00abTagesspiegel\u00bb. \u00abSelbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen Mitglieder eigene Positionierungen haben.\u00bb B\u00fcttner kritisierte die Parteispitze: \u00abIch habe der Parteif\u00fchrung im Oktober gesagt, ich finde es wichtig, wenn sich der Parteivorstand mit dem Zentralrat der Juden zusammensetzt\u00bb, sagte er. \u00abVom Parteivorstand kommt da nichts.\u00bb<\/p>\n<p>Die Linke forderte im Mai auf ihrem Bundesparteitag: \u00abVertreibung und Hungersnot in Gaza stoppen \u2013 V\u00f6lkerrecht verwirklichen!\u00bb In dem Beschluss hei\u00dft es unter anderem, das\u00a0Aushungern der Zivilbev\u00f6lkerung sei eine Methode Israels zur Beschleunigung der Zerst\u00f6rung aller\u00a0Lebensgrundlagen der Pal\u00e4stinenser. Zugleich wendet sich die Linke gegen Antisemitismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Potsdam (dpa) &#8211; Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas B\u00fcttner wird wegen seiner Haltung zu Israel zunehmend angefeindet &#8211; nun&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":315580,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[30785,712,1890,3364,29,30,411,8221,4046,1209,4418],"class_list":{"0":"post-315579","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-palstinensische-gebiete","9":"tag-antisemitismus","10":"tag-brandenburg","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-israel","15":"tag-konflikte","16":"tag-krieg","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114964377395662911","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=315579"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/315579\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/315580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=315579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=315579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=315579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}