{"id":315893,"date":"2025-08-03T13:30:13","date_gmt":"2025-08-03T13:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315893\/"},"modified":"2025-08-03T13:30:13","modified_gmt":"2025-08-03T13:30:13","slug":"dieser-streifzug-fuehrt-durch-deutschlands-klosterruinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/315893\/","title":{"rendered":"Dieser Streifzug f\u00fchrt durch Deutschlands Klosterruinen"},"content":{"rendered":"<p>Stille, Abschalten, Runterkommen. Viele Menschen w\u00fcnschen sich solche Momente in ihrem Urlaub. Das Problem: Auf einem vollbesetzten Kreuzfahrtschiff, im engen Flieger Richtung S\u00fcden oder in \u00fcberlaufenen Top-Destinationen will sich das erw\u00fcnschte Gef\u00fchl nicht immer einstellen. Wie w\u00e4re es stattdessen mit einem Abstecher in eine der vielen Klosterruinen in Deutschland?<\/p>\n<p>Die liegen meist etwas abseits der gro\u00dfen Touristenstr\u00f6me. Und bieten neben ruhigen Ecken jede Menge Geschichte und Geschichten &#8211; sowie schattige Pl\u00e4tzchen, falls der Sommer mal wieder zu viel Hitze schickt. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) hat zehn ungew\u00f6hnliche Ziele zusammengestellt &#8211; von Nord nach S\u00fcd.<\/p>\n<p><strong>Zisterzienserabtei Chorin (Brandenburg)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Perle am Rande der Uckermark<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber Jahrhunderte diente die einstige Zisterzienserabtei Chorin als Scheune, Stall, gar als Steinbruch. Erst als 1816 ein preu\u00dfischer Baubeamter namens Karl Friedrich Schinkel auf den Plan trat, wurde der Verfall gestoppt. Den P\u00e4chter forderte er amtlich auf, zumindest die Schweine aus der Kirche zu entfernen.<\/p>\n<p>Am Rand der Uckermark, auf halbem Weg zwischen Berlin und Stettin, ist der Geist der Gr\u00fcnder noch mit H\u00e4nden greifbar: Bete und arbeite! Und Arbeit gab es hier genug: W\u00e4lder roden, Landbau und Fischerei von der Pike auf. 1873 beschrieb Theodor Fontane die m\u00e4rchenhaft-gespenstische Stimmung zur D\u00e4mmerstunde.<\/p>\n<p><strong>Barf\u00fc\u00dferkloster Osnabr\u00fcck (Niedersachsen)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Immobilienmaklers Traum<\/strong><\/p>\n<p>Hinter Osnabr\u00fccks h\u00f6chstem Kirchturm finden sich die sp\u00e4rlichen Reste des einstigen Barf\u00fc\u00dferklosters: eine etwa 30 Meter lange und 3 Meter hohe Bruchsteinmauer. Jahrzehntelang verbarg sich dahinter eine Brache; derzeit entsteht dar\u00fcber nun ein Appartement-Wohnhaus. Das Denkmalamt machte es m\u00f6glich, nachdem die einstigen Klostergrundmauern dokumentiert waren.<\/p>\n<p>Errichtet wurde das Kloster Anfang des 13. Jahrhunderts von barf\u00fc\u00dfigen Bettelm\u00f6nchen der Franziskaner. Die Reformation vertrieb sie &#8211; unter Zusicherung einer lebenslangen Rente &#8211; aus der Stadt. Ab 1543 nutzte der Stadtrat das Geb\u00e4ude als evangelische Ratsschule, Vorg\u00e4ngerin des heutigen Ratsgymnasiums. 1681 wurde der Komplex abgerissen &#8211; bis auf die s\u00fcdliche Umfassungsmauer. Die verleiht der Front des neuen Wohnhauses &#8222;An der Katharinenkirche 10&#8220; nun einen Hauch von Geschichte.<\/p>\n<p><strong>Benediktinerkloster Memleben (Sachsen-Anhalt)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Folge der Fledermaus<\/strong><\/p>\n<p>Die Saale-Unstrut-Region in Sachsen-Anhalt gilt als Toskana des Nordens &#8211; mit malerischen Weinbergen und mediterranem Flair. Dort lohnt ein Besuch der imposanten Klosterruine Memleben. Im Mittelalter war es als &#8222;Reichskloster&#8220; Teil der Kaiserpfalz, damals ein politisch bedeutsamer Hotspot. Kaiser Otto der Gro\u00dfe liebte den Ort und starb hier 937. In der Reformation wurde das Kloster aufgel\u00f6st. 1722 zerst\u00f6rte ein Blitz das Kirchendach und leitete den Teilabbruch der Kirche ein. Im 19. Jahrhundert lie\u00df der preu\u00dfische Star-Archiktekt Karl Friedrich Schinkel die Anlage sichern.<\/p>\n<p>Vor Ort kann man heute mittels 3D-Technik und Tablets die Kirchenbauten des Klosters aus dem 10. und 13. Jahrhundert vor den eigenen Augen &#8222;auferstehen&#8220; lassen. F\u00fcr Kinder gibt es eine eigene Audioguide-Tour mit M\u00f6nch Ebbo und der Klosterfledermaus Wladimir.<\/p>\n<p><strong>Benediktinerinnenkloster Schaaken (Hessen)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: So lonely<\/strong><\/p>\n<p>Inmitten einer Mittelgebirgslandschaft, einsam von Wiese umgeben, steht die Ruine des fr\u00fcheren Benediktinerinnenklosters Schaaken. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt auf dem Gebiet des heutigen nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg. Das Kloster wurde nach der Reformation zun\u00e4chst in ein evangelisches Damenstift umgewandelt und sp\u00e4ter landwirtschaftlich genutzt.<\/p>\n<p>Als 1913 der Blitz in die ehemalige Kirche einschlug, wurde ihr Dach zerst\u00f6rt. &#8222;Erhalten haben sich die Au\u00dfenmauern der ungew\u00f6hnlich zweischiffigen hochgotischen Kirche bis in Traufh\u00f6he&#8220;, sagt Lokalhistoriker J\u00fcrgen R\u00f6mer. Daneben steht das mutma\u00dfliche Wohnhaus der \u00c4btissin, das heute als Scheune dient. Gelegentlich feiern Christen aus den benachbarten Gemeinden Gottesdienste in der Kirchenruine, die 2023 aufwendig saniert wurde. &#8222;Vor allem am Nachmittag und Abend verstr\u00f6mt der Ort eine wunderbare Stimmung&#8220;, so R\u00f6mer.<\/p>\n<p><strong>Zisterzienser-Abtei Heisterbach (Nordrhein-Westfalen)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Wie hei\u00dft der Bach von Heisterbach?<\/strong><\/p>\n<p>Freunde von albernen Wortspielen kommen bei der Antwort auf die Frage nach dem Heisterbach auf ihre Kosten: &#8222;Heisterbach &#8211; so hei\u00dft der Bach von Heisterbach.&#8220; Blickfang auf dem weitr\u00e4umigen Gel\u00e4nde im rheinischen Wanderparadies Siebengebirge sind die Reste des Chores der im 13. Jahrhundert errichteten Klosterkirche. Sie \u00fcbertraf damals mit 88 Metern L\u00e4nge alle romanischen Kirchen am Niederrhein und in K\u00f6ln &#8211; mit Ausnahme des dortigen Doms.<\/p>\n<p>Zu den bekannten Gestalten, die an dem 1803 aufgel\u00f6sten Kloster wirkten, geh\u00f6rte Caesarius von Heisterbach (um 1180 &#8211; um 1240). Sein &#8222;Dialogus miraculorum&#8220; ist bis heute eine Fundgrube f\u00fcr Mittelalter-Maniacs. Darin berichtet der M\u00f6nch &#8211; eine Statue befindet sich im nahe gelegenen Ort Oberdollendorf &#8211; unter anderem \u00fcber die Pl\u00fcnderung Konstantinopels 1204 oder seinerzeit ber\u00fchmte Promis wie den englischen K\u00f6nig Richard L\u00f6wenherz.<\/p>\n<p><strong>Augustinerinnenkloster Marienthal (Rheinland-Pfalz)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Wein-Tempel mit Aussicht<\/strong><\/p>\n<p>Das einstige Augustinerinnenkloster Marienthal bei Dernau geh\u00f6rt zu den wenigen historischen Pl\u00e4tzen, die 2021 von der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal weitgehend verschont wurden. L\u00e4ngst ist der Biergarten im Schatten der Kirchenruine wieder eine feste Adresse f\u00fcr Ausfl\u00fcgler aus der n\u00e4heren und fernen Umgebung. Gourmets profitieren von dem Umstand, dass die Anlage seit 1925 als Weingut genutzt wird. Im Winter lohnt \u00fcbrigens ein Besuch des &#8222;Wein-Nachts-Markts&#8220;. Dann allerdings wird es richtig voll&#8230;<\/p>\n<p><strong>Benediktiner-Propstei Buchholz (Rheinland-Pfalz)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Musik liegt in der Luft<\/strong><\/p>\n<p>Die wenige Kilometer entfernt liegende Abtei Maria Laach ist ein &#8222;Must see&#8220; in der Eifel. In die Propstei Buchholz bei Burgbrohl verirrt sich dagegen in der Regel kaum ein Tourist. Dabei brauchte die im 12. Jahrhundert errichtete Gew\u00f6lbebasilika, die zu einer Zweigstelle der Benediktinerabtei in M\u00f6nchengladbach geh\u00f6rte, den Vergleich mit Maria Laach keineswegs zu scheuen. Noch heute lassen das Kreuzrippengew\u00f6lbe und die reichen Verzierungen der vor dem Abriss geretteten Kirchenreste staunen, die zeitweilig als Scheune genutzt wurde.<\/p>\n<p>Neben Gottesdiensten finden auf dem malerischen Gel\u00e4nde immer wieder Konzerte statt. Interessierte k\u00f6nnen sich schon mal den 14. September vormerken: Am Tag des offenen Denkmals empf\u00e4ngt der F\u00f6rderverein bei Kaffee und Kuchen.<\/p>\n<p><strong>Zisterzienserabtei Arnsburg (Hessen)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: F\u00fcllhorn f\u00fcr Geschichtsinteressierte<\/strong><\/p>\n<p>Die fr\u00fchere Zisterzienserabtei Arnsburg &#8211; das ist Geschichte satt. Auch der Zweite Weltkrieg hat hier Spuren hinterlassen. Sie wurden geboren in Ponarien\/Ostpreu\u00dfen oder in Czernowitz. Sie starben im Exil in Locarno, Nizza oder Bellinzona. Und wurden bestattet in der hessischen Wetterau. Der romantische M\u00f6nchsfriedhof im Schatten der \u00fcber 750 Jahre alten Ruinen ist heute ein Stelldichein des europ\u00e4ischen Adels.<\/p>\n<p>Das Geschlecht der Solms-Laubach, das die Klosteranwesen 1803 \u00fcbernahm und bis heute bewohnt, gew\u00e4hrte nicht nur exilierten Mit-Adligen Obdach im Tode. Seit 1960 beherbergt der Kreuzgang einen eindr\u00fccklichen Kriegsopferfriedhof. Hier liegt &#8222;ein unbekannter Russe&#8220; neben Deutschen und Polen; nicht weit entfernt NS-Zwangsarbeiter sowie eine Gruppe von Zivilisten, erschossen noch 1945 von abziehenden Soldaten.<\/p>\n<p><strong>Birgittenkloster Gnadenberg (Bayern)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Alter Schwede!<\/strong><\/p>\n<p>Wer auf der A3 von N\u00fcrnberg nach Regensburg unterwegs ist, f\u00e4hrt direkt dran vorbei, ohne es hinter den B\u00e4umen sehen zu k\u00f6nnen: Nur einen Kilometer von der Ausfahrt Ober\u00f6lsbach entfernt, versteckt sich in Gnadenberg im Tal der Schwarzach eine gewaltige gotische Ruine: das \u00e4lteste von drei Birgittenkl\u00f6stern in S\u00fcddeutschland.<\/p>\n<p>Von der Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert stehen noch die Umfassungsmauern des imposanten Langhauses. Das Konventgeb\u00e4ude wurde mit einem Millionenbetrag instandgesetzt und beherbergt heute ein kleines Museum. Jeden Sonntagnachmittag ist es von Mitte April bis Mitte Oktober drei Stunden ge\u00f6ffnet. Der Kulturhistorische Verein Gnadenberg bietet aber auch au\u00dferhalb F\u00fchrungen an.<\/p>\n<p>Die schwedische Heilige Birgitta wird heute als Schutzpatronin Europas verehrt. Ironie der Geschichte: Das Kloster ihrer Anh\u00e4nger in Nordbayern wurde 1635 zerst\u00f6rt &#8211; von schwedischen Truppen.<\/p>\n<p><strong>Zisterzienserabtei Tennenbach (Baden-W\u00fcrttemberg)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Status: Die Kapelle bleibt<\/strong><\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich taucht sie am Ende des sanften Tals auf. Zwischen Wiesen, Bach und Waldrand: Die Tennenbacher Klosterkapelle aus dem 13. Jahrhundert. Viele vorbeikommende Radausfl\u00fcgler d\u00fcrften sich wundern, was ein einsamer, gotischer Kirchenbau hier verloren hat. Mitten im Nirgendwo einer kurvigen, kleinen Landstra\u00dfe n\u00f6rdlich von Freiburg.<\/p>\n<p>Die kleine Kapelle ist das einzige erhaltene Geb\u00e4ude einer jahrhundertelang bl\u00fchenden Klosteranlage. Zu Hochzeiten beteten und arbeiteten in Tennenbach 70 M\u00f6nche und eine gro\u00dfe Zahl von rund um das Kloster siedelnden Handwerker. 1723 vernichtete eine verheerende Brandkatastrophe die Anlage. Die Abtei Tennenbach wurde zwar nach den Entw\u00fcrfen von Barockarchitekt Peter Thumb neu errichtet &#8211; ging dann aber schon wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter endg\u00fcltig unter. Tennenbacher Sandsteine sind bis heute in zahlreichen Baudenkm\u00e4lern der Region zu finden &#8211; auch am Freiburger M\u00fcnster.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/glossar\/pilgern-live-himmlische-hotspots-12-kloester-12-tagen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>      &#8222;Pilgern Live&#8220; \u2013 Himmlische Hotspots &#8211; 12 Kl\u00f6ster in 12 Tagen<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p><strong>Die multimediale &#8222;DOMRADIO.DE-Rad-Pilger-Tour&#8220; in Zusammenarbeit mit dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken geht in diesem Jahr vom K\u00f6lner Dom bis nach S\u00fcdtirol.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<strong>DOMRADIO.DE<\/strong>-Chefredakteur Ingo Br\u00fcggenj\u00fcrgen l\u00e4utet mit der schon traditionellen Rad-Pilger-Tour wieder den Sommer ein. F\u00fcr seine diesj\u00e4hrige Tour hat er sich eine Route entlang von Kl\u00f6stern zusammengestellt. Eine mehr als 1.100 Kilometer lange Strecke f\u00fchrt ihn in zw\u00f6lf Tagen zu zw\u00f6lf Kl\u00f6stern in Deutschland, \u00d6sterreich und Norditalien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stille, Abschalten, Runterkommen. Viele Menschen w\u00fcnschen sich solche Momente in ihrem Urlaub. 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