{"id":316408,"date":"2025-08-03T18:19:26","date_gmt":"2025-08-03T18:19:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316408\/"},"modified":"2025-08-03T18:19:26","modified_gmt":"2025-08-03T18:19:26","slug":"tour-de-france-femmes-ferrand-prevot-gewinnt-tour-de-france-femmes-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316408\/","title":{"rendered":"Tour de France Femmes: Ferrand-Pr\u00e9vot gewinnt Tour de France Femmes 2025"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.08.2025 19:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot ist die st\u00e4rkste Fahrerin dieser Tour de France Femmes. Nach der K\u00f6niginnenetappe am Vortag gewann die Franz\u00f6sin wie erwartet die diesj\u00e4hrige Tour als Ausrei\u00dferin. Im Gesamtklassement hat sich bei der 9. Etappe noch viel ver\u00e4ndert: Die Abfahrten kosteten Sarah Gigante den zweiten Platz, C\u00e9drine Kerbaol verlor durch einen Sturz den f\u00fcnften Platz.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs ist der erste Gesamtsieg einer Franz\u00f6sin seit der Einf\u00fchrung der Tour de France Femmes 2022, auf den die Franzosen hingefiebert haben. Die sp\u00e4tere Gewinnerin der Tour war laut der Rufe am Stra\u00dfenrand und der Plakataufschriften offensichtlich der absolute Liebling dieser Tour bei den Fans.<\/p>\n<p>    Die letzten Kilometer zum Sieg<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n6,5 Kilometer vor Ziel attackierte Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot in der Favoritinnen-Gruppe rund um Demi Vollering und Kasia Niewiadoma-Phineny am letzten Berg. Ihr Tempo konnten die Konkurrentinnen nicht mitgehen. Nach wenigen Metern sicherte sich die Franz\u00f6sin einen sicheren Abstand &#8211; und gewann somit die neunte und letzte Etappe dieser Tour de France Femmes und gleichzeitig das Gesamtklassement.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDemi Vollering kam 20 Sekunden, Kasia Niewiadoma-Phinney 23 Sekunden hinter Ferrand-Pr\u00e9vot ins Ziel. Damit r\u00fcckten Vollering und Niewiadoma-Phinney von Platz drei und vier am Vortag auf die Podiumspl\u00e4tze zwei und drei vor.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france-frauen\/ma10758638\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        9. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france-frauen\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung, Sprintwertung und Bergwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Ferrand-Pr\u00e9vot eigentlich keine Stra\u00dfenrennfahrerin mehr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDabei war Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot eigentlich gar keine Stra\u00dfenrennfahrerin mehr, sondern hat sich auf Mountainbike-Rennen konzentriert. Doch ihr gro\u00dfer Traum war es, die Tour de France Femmes zu gewinnen. Deshalb kam die zw\u00f6lffache Weltmeisterin zur\u00fcck auf die Stra\u00dfe. Ihr Ziel, die Tour in den kommenden drei Jahren zu gewinnen, hat sie jetzt schon erreicht und war dabei die mit Abstand st\u00e4rkste Fahrerin dieser Ausgabe.<\/p>\n<p>    Favoritinnen-Gruppe nach 30 Kilometern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDirekt nach Freigabe des Rennens gab es Attacken, unter anderem von der besten Sprinterin Lorena Wiebes, die das Gr\u00fcne Trikot bei dieser Tour gewinnt. Auf den ersten Kilometern l\u00f6ste sich das Peloton w\u00e4hrend der ersten Abfahrt in verschiedene kleinere Gruppen auf, nach 26 Kilometern kamen aber alle Gruppen und Ausrei\u00dferinnen wieder zusammen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n30 Kilometer nach Rennstart zog sich das Peloton stark in die L\u00e4nge. Ganz vorn in der Gruppe waren alle Favoritinnen um das Gelbe Trikot: Demi Vollering, Kasia Niewiadoma-Phinney, Sarah Gigante, Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot, C\u00e9drine Kerbaol, Anna van der Breggen, aber auch die deutsche Fahrerin Liane Lippert. Ricarda Bauernfeind aus dem Team Canyon-SRAM zondarcrypto schloss zu der Gruppe auf, um ihre Team-Kapit\u00e4nin Kasia Niewiadoma-Phinney unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Schreckmoment 70 Kilometer vor Ziel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Fu\u00dfe des anspruchsvollsten Bergs dieses Tages, dem Col de Joux-Plane, st\u00fcrzten zwei Fahrerinnen von EF Education-Oatly, darunter C\u00e9drine Kerbaol. Auch Kasia Niewiadoma-Phinney war in den Sturz verwickelt. Niewiadoma-Phinney stieg trotz Blessuren am Knie und Ellbogen sofort wieder aufs Rad, Ricarda Bauernfeind f\u00fchrte sie am Berg in wenigen Minuten zur\u00fcck an ihre alte Position in der Favoritinnen-Gruppe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nC\u00e9drine Kerbaol kam nicht mehr an die Gruppe heran. Der Sturz kostete der bis dahin F\u00fcnften im Gesamtklassement ihren Platz in den Top 5. Drei Kilometer vor Ziel der Favoritinnen hatte Kerbaol einen R\u00fcckstand von knapp acht Minuten. Damit rutschte die Franz\u00f6sin rutschte auf Platz acht im Gesamtklassement ab.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        C\u00e9drine Kerbaol verlor den 5. Platz im Gesamtklassement durch einen Sturz\n                    <\/p>\n<p>    Gigantes gro\u00dfe Schw\u00e4che kostet ihr das Podium<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zweitplatzierte vom Vortag, Sarah Gigante, zeigte am Col de la Madeleine, wie stark sie Berge klettern kann. Doch schon w\u00e4hrend der gesamten Ausgabe dieser Tour de France Femmes fiel auf, dass die Australierin keine gute Abfahrerin ist und an Abfahrten Zeit verlor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas bemerkten auch ihre Konkurentinnen. An der Bergwertung zum Col de Joux-Plane &#8211; ein Berg der Kategorie H.C. &#8211; positionierten sich die Favoritinnen aus ihrer Gruppe so, dass sie Gigante an der Abfahrt m\u00f6glichst abh\u00e4ngen konnten.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Sarah Gigante (r.) ist zwar stark bei den Anstiegen, doch bei den Abfahrten verlor sie wichtige Zeit\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf der Abfahrt kassierte die 24-J\u00e4hrige schon nach wenigen Metern viel R\u00fcckstand und verlor den Anschluss schlie\u00dflich komplett. \u00dcber 1,5 Kilometer fiel sie hinter den Favoritinnen zur\u00fcck. Gigante hatte keine Helferinnen an ihrer Seite, die n\u00e4chste Gruppe im Rennen war au\u00dferdem noch \u00fcber zwei Minuten hinter ihr. Damit war Sarah Gigante, die nach der 8. Etappe Platz zwei im Gesamtklassement belegte, auf sich allein gestellt.<\/p>\n<p>    Anna van der Breggen 60 Kilometer im Solo<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnna van der Breggen galt bis zur achten Etappe als m\u00f6gliche Anw\u00e4rterin auf den Gesamtsieg der Tour de France Femmes. Doch am Col de la Madeleine wurde die 35-J\u00e4hrige abgeh\u00e4ngt &#8211; und kassierte dadurch einen R\u00fcckstand von \u00fcber neun Minuten auf das Gelbe Trikot.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Niederl\u00e4nderin wollte am letzten Tag dieser Tour de France Femmes aber offensichtlich versuchen, etwas gutzumachen. Ab Kilometer vier attackierte van der Breggen im Rennen, anfangs fuhr sie mit zwei Kolleginnen aus ihrem Team SD-Worx-Protime in einer Spitzengruppe. Die Gruppe wurde zwar nach der ersten Abfahrt eingeholt, doch bei Kilometer 30 attackierte Anna van der Breggen erneut.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Anna van der Breggen fuhr als Ausrei\u00dferin 60 Kilometer im Solo\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieses Mal konnte sie sich absetzen und f\u00fchrte das Rennen knapp 60 Kilometer lang an. 33,3 Kilometer vor Ziel \u00fcberholte die sechsk\u00f6pfige Favoritinnen-Gruppe um Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot, Demi Vollering und Kasia Niewiadoma-Phinney die Niederl\u00e4nderin am Anstieg zum Col du Corbier. 12 Kilometer vor Ziel lag die ehemalige sportliche Leiterin von SD-Worx-Protime knapp f\u00fcnf Minuten hinter der Spitzengruppe. Als Trost bleibt van der Breggen die Auszeichnung als k\u00e4mpferischste Fahrerin an diesem Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.08.2025 19:13 Uhr Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot ist die st\u00e4rkste Fahrerin dieser Tour de France Femmes. Nach der K\u00f6niginnenetappe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":316409,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[90468,29,30,9408,265,86405],"class_list":{"0":"post-316408","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-9-etappe","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-radsport","12":"tag-sport","13":"tag-tour-de-france-femmes"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114966217639744273","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/316408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=316408"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/316408\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/316409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=316408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=316408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=316408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}