{"id":316471,"date":"2025-08-03T18:55:13","date_gmt":"2025-08-03T18:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316471\/"},"modified":"2025-08-03T18:55:13","modified_gmt":"2025-08-03T18:55:13","slug":"ard-sommerinterview-nach-angekuendigtem-protest-ard-zeichnet-sendung-mit-banaszak-offenbar-frueher-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316471\/","title":{"rendered":"ARD-Sommerinterview: Nach angek\u00fcndigtem Protest \u2013 ARD zeichnet Sendung mit Banaszak offenbar fr\u00fcher auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das ARD-\u201eSommerinterview\u201c mit Gr\u00fcnen-Chef Felix Banaszak ist offenbar unerwartet vorgezogen worden. Dar\u00fcber berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dts. <\/p>\n<p>F\u00fcr die f\u00fcr Sonntagnachmittag angesetzte Ausgabe mit Banaszak hatte der Pro-Atomkraft-Verein \u201eNuklearia\u201c eine Demonstration mit sechs Personen angemeldet: \u201eWir protestieren f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung der Kernkraft in Deutschland aus Gr\u00fcnden des Umweltschutzes und der sicheren, g\u00fcnstigen Energieversorgung\u201c, hie\u00df es im Demo-Aufruf. Gegen\u00fcber WELT versicherte ein Sprecher des Vereins, dass keine akustische St\u00f6rung mit Lautsprechern oder Megaphonen geplant sei. Allerdings sei das Ziel, Demo-Transparente \u201eim Blickwinkel der Fernsehkameras\u201c zu platzieren.<\/p>\n<p>Daraus wurde offenbar nichts. Wie ein Reporter der dts berichtet, seien am Reichstagsgeb\u00e4ude keine Demonstranten zu sehen gewesen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus687cfc223e67c8722e9b6224\/weidel-sommerinterview-das-dokument-eines-journalistischen-versagens.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus687cfc223e67c8722e9b6224\/weidel-sommerinterview-das-dokument-eines-journalistischen-versagens.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ARD-\u201eSommerinterview\u201c mit Alice Weidel <\/a>Schlagzeilen gemacht: Eine Gruppe politischer Aktivisten namens \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit\u201c parkte vor rund zwei Wochen einen Lautsprecher-Bus vor der Terrasse des Marie-Elisabeth-L\u00fcders-Hauses am Bundestags. Infolgedessen konnten Weidel und Moderator Markus Prei\u00df w\u00e4hrend der Aufzeichnungen zeitweise ihr eigenes Wort nicht verstehen, es entstand ein chaotischer Eindruck. Von Politikern verschiedener Parteien und mehreren Medien gab es scharfe Kritik an der Sendung.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber WELT teilte die ARD <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article688ca1ffe7eecf6540a86fad\/nach-weidel-eklat-atomkraft-befuerworter-wollen-beim-ard-sommerinterview-gegen-gruenen-chef-protestieren.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article688ca1ffe7eecf6540a86fad\/nach-weidel-eklat-atomkraft-befuerworter-wollen-beim-ard-sommerinterview-gegen-gruenen-chef-protestieren.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor einigen Tagen mit<\/a>, dass man infolge des Weidel-Interviews am 20. Juli das Sicherheitskonzept \u00fcberpr\u00fcft habe. Man bitte um Verst\u00e4ndnis, \u201edass wir aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht weiter ins Detail gehen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAufzeichnung variiert von Gast zu Gast\u201c<\/p>\n<p>WELT fragte am fr\u00fchen Sonntagnachmittag bei der ARD nach, ob die Aufzeichnung vorverlegt worden war. Eine Sprecherin teilte mit: \u201eDie jeweilige Aufzeichnungszeit der Interviews variiert, wie in den vergangenen Jahren auch, von Gast zu Gast. Es gab nach Bekanntwerden der angemeldeten Versammlungen keine \u00c4nderung der geplanten Aufzeichnungszeit des Sommerinterviews am 3.8.\u201c<\/p>\n<p>Der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/ard-vereitelt-offenbar-pro-akw-demonstration-bei-sommerinterview-a-38a96e37-1c27-4211-a281-fb3cc57b68d2\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/ard-vereitelt-offenbar-pro-akw-demonstration-bei-sommerinterview-a-38a96e37-1c27-4211-a281-fb3cc57b68d2&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSpiegel\u201c<\/a> berichtet, dass die ARD nicht von einer bewussten T\u00e4uschung der angek\u00fcndigten Demonstranten sprechen m\u00f6chte. <\/p>\n<p>In dem Interview machte Banaszak der schwarz-roten Bundesregierung schwere Vorw\u00fcrfe wegen ihrer Haushaltspolitik. Die Opposition m\u00fcsse einer Regierung erm\u00f6glichen, erfolgreich zu regieren, r\u00e4umte er zwar ein. Die Gr\u00fcnen hatten dem milliardenschweren Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr mehr Investitionen und Klimaschutz zugestimmt. <\/p>\n<p>Aber: \u201eIch kritisiere in aller H\u00e4rte, mit welchen Tricksereien und T\u00e4uschungen Lars Klingbeil und Friedrich Merz jetzt diese Chance nutzen\u201c, sagte Banaszak \u00fcber Finanzminister und Kanzler. Klingbeil versuche, jedes Schlupfloch zu nutzen, um das Geld nicht in Investitionen, vor allem nicht in Klimaschutz zu stecken. Er sprach von Wortbruch gegen\u00fcber den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Chef zum Klimaschutz: Nicht \u201ecool\u201c, \u201eirgendwo Letzter zu sein\u201c<\/p>\n<p>Banaszak stellte sich jenseits des Sommerinterviews auch Fragen, die Nutzer auf Social-Media-Portalen an ihn formuliert hatten und die ihm ARD-Moderatoren stellten. Dabei machte er sich f\u00fcr Klimaschutz in Deutschland stark, obwohl die Bundesrepublik nur f\u00fcr einen kleinen Teil der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist. Darauf hatte auch Merz im Bundestag hingewiesen und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit betont. <\/p>\n<p>Deutschland sei nur ein kleiner Teil der Welt, r\u00e4umte Banaszak ein, aber die drittst\u00e4rkste Industrienation. \u201eUnd ich verstehe gar nicht, seit wann es cool sein soll, irgendwo Letzter zu sein. \u00dcberall wollen wir doch nach vorne gehen.\u201c <\/p>\n<p>Ein Nutzer erinnerte an ein \u00e4lteres Zitat aus einem Buch von Robert Habeck, wonach dieser Vaterlandsliebe \u201ezum Kotzen\u201c fand und fragte Banaszak: \u201eHaben Sie auch ein Problem mit dem Vaterland?\u201c <\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Co-Chef entgegnete: \u201eWas soll ich dazu sagen? Ich liebe erst mal meine Frau und meine Tochter und das \u00fcber alle Ma\u00dfen. Und ich m\u00f6chte, dass Deutschland ein Land ist, in dem sich alle Menschen wohlf\u00fchlen, das f\u00fcr alle Menschen eine Heimat ist.\u201c <\/p>\n<p>Auf Nachfrage erkl\u00e4rte Banaszak: \u201eIch liebe Duisburg. Ich liebe mein konkretes Umfeld.\u201c Er habe ein gutes Verh\u00e4ltnis zu Deutschland. \u201eIch kann mit dem Begriff Liebe f\u00fcr so etwas Abstraktes&#8230; Aber das soll jeder f\u00fcr sich entscheiden.\u201c Das sei kein Politikum.<\/p>\n<p>Auf die Frage, was er an Deutschland nicht m\u00f6ge, sagte Banaszak: \u201eIch w\u00fcrde mir manchmal w\u00fcnschen, dass wir in Deutschland rauskommen aus dieser Kollektivdepression und aus diesem Modus, \u00fcberall nur das Schlechte und das Problem zu sehen.\u201c Es brauche mehr Mut, Zuversicht und Solidarit\u00e4t statt bei einem Problem direkt nach einem m\u00f6glichen Verantwortlichen zu suchen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das ARD-\u201eSommerinterview\u201c mit Gr\u00fcnen-Chef Felix Banaszak ist offenbar unerwartet vorgezogen worden. 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