{"id":316556,"date":"2025-08-03T19:46:10","date_gmt":"2025-08-03T19:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316556\/"},"modified":"2025-08-03T19:46:10","modified_gmt":"2025-08-03T19:46:10","slug":"fuer-loesung-vor-dem-7-august-schweizer-kabinett-beruft-wegen-trump-zoellen-sondersitzung-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316556\/","title":{"rendered":"F\u00fcr L\u00f6sung vor dem 7. August: Schweizer Kabinett beruft wegen Trump-Z\u00f6llen Sondersitzung ein"},"content":{"rendered":"<p>                    F\u00fcr L\u00f6sung vor dem 7. August<br \/>\n                Schweizer Kabinett beruft wegen Trump-Z\u00f6llen Sondersitzung ein<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.08.2025, 20:17 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Schweizer reagieren geschockt auf Trumps Zollaufschlag ab der kommenden Woche. Bis sie am Donnerstag in Kraft treten, will die Regierung alles in ihrer Macht Stehende unternehmen. L\u00f6sungen sollen schon morgen gefunden werden.<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Androhung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, schon ab der neuen Woche hohe Einfuhrz\u00f6lle von der Schweiz zu verlangen, setzt die Regierung in Bern auf schnelle Nachverhandlungen. Wirtschaftsminister Guy Parmelin sagte dem Sender RTS, das Kabinett werde am Montag auf einer Sondersitzung das weitere Vorgehen beraten. Man m\u00fcsse zun\u00e4chst verstehen, was passiert sei und warum Trump diese Entscheidung getroffen habe. <\/p>\n<p>Die Regierung wolle schnell handeln, bevor die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Trump-praesentiert-neue-Zollhammer-Liste-und-verschiebt-Start-article25938680.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00f6lle am 7. August in Kraft treten<\/a>. Der Zeitplan sei aber eng und es k\u00f6nne schwierig werden, bis dahin etwas zu erreichen. Man werde jedoch alles tun, um guten Willen zu zeigen und das Schweizer Angebot an die USA zu \u00fcberarbeiten.<\/p>\n<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Freitag \u00fcberraschend hohe Z\u00f6lle von 39 Prozent auf Schweizer Waren angek\u00fcndigt und damit die exportorientierte Wirtschaft des Landes alarmiert. Parmelin zufolge konzentriert sich Trump auf das US-Handelsdefizit mit der Schweiz, das im vergangenen Jahr 38,5 Milliarden Franken (umgerechnet etwa 41,3 Milliarden Euro) betrug. <\/p>\n<p>Als m\u00f6gliche Zugest\u00e4ndnisse nannte der Minister den Kauf von US-Fl\u00fcssiggas (LNG) oder weitere Investitionen von Schweizer Firmen in den USA. Sowohl Parmelin als auch Bundespr\u00e4sidentin Karin Keller-Sutter seien bereit, f\u00fcr Gespr\u00e4che nach Washington zu reisen.<\/p>\n<p>Aus dem Umfeld der Schweizer Regierung wurden Berichte zur\u00fcckgewiesen, wonach die h\u00f6her als erwarteten Z\u00f6lle nach einem schlecht gelaufenen Telefongespr\u00e4ch zwischen Keller-Sutter und Trump am sp\u00e4ten Donnerstag verh\u00e4ngt worden seien. &#8222;Der Anruf war kein Erfolg, es gab kein gutes Ergebnis f\u00fcr die Schweiz&#8220;, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Aber es gab keinen Streit.&#8220; <\/p>\n<p>Schweiz will L\u00f6sung vor Zoll-Start<\/p>\n<p>Trump habe von Anfang an klar gemacht, dass er eine ganz andere Sicht habe und das ein Zoll von zehn Prozent nicht ausreiche. &#8222;Wir arbeiten hart daran, eine L\u00f6sung zu finden, und stehen in Kontakt mit der amerikanischen Seite&#8220;, so der Insider. &#8222;Wir hoffen, dass wir vor dem 7. August eine L\u00f6sung finden.&#8220;<\/p>\n<p>Experten warnten, die Z\u00f6lle k\u00f6nnten <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Schweizer-Industrie-fuerchtet-massiven-Jobverlust-article25940893.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">in der Schweiz eine Rezession ausl\u00f6sen<\/a>. Der \u00d6konom Hans Gersbach von der ETH Z\u00fcrich sagte, die Wirtschaftsleistung k\u00f6nne um 0,3 bis 0,6 Prozent sinken. Sollten auch Pharmazeutika betroffen sein, die bislang ausgenommen sind, k\u00f6nnte der R\u00fcckgang noch h\u00f6her sein.<\/p>\n<p>An der Schweizer B\u00f6rse wird am Montag mit Kursverlusten gerechnet. Am Freitag hatte die B\u00f6rse in der Schweiz wegen eines Feiertags geschlossen. Die Bank Nomura erkl\u00e4rte, die Schweizerische Nationalbank (SNB) k\u00f6nnte wegen der Z\u00f6lle im September den Leitzins senken. Ein Wachstumseinbruch w\u00fcrde den Deflationsdruck erh\u00f6hen und eine Zinssenkung wahrscheinlicher machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr L\u00f6sung vor dem 7. 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