{"id":316712,"date":"2025-08-03T21:20:10","date_gmt":"2025-08-03T21:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316712\/"},"modified":"2025-08-03T21:20:10","modified_gmt":"2025-08-03T21:20:10","slug":"sechs-kunstwerke-bilden-groesstes-friedensmural-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/316712\/","title":{"rendered":"Sechs Kunstwerke bilden gr\u00f6\u00dftes Friedensmural aller Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bilder an Hausfassaden, Murals genannt, sind seit 2013 Teil des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest. Das gr\u00f6\u00dfte Fassadenbild, das es in der Stadt je gab, entsteht nun am <\/strong><a href=\"https:\/\/www.donaukurier.de\/lokales\/region-augsburg\/groesstes-friedensgemaelde-aller-zeiten-entsteht-an-studentenwohnheim-19189355\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Studentenwohnheim an der Lechbr\u00fccke<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>Regionale, nationale und internationale K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler gestalten sechs Wandfl\u00e4chen mit jeweils 288 Quadratmetern des 19-st\u00f6ckigen Hochhauses. Eine Jury und Teilnehmer einer Onlineumfrage bestimmten die Gewinnerentw\u00fcrfe. Die ausgew\u00e4hlten K\u00fcnstler sind: Fintan Magee aus Australien, Diogo Ruas und Jagoda Cierniak aus Portugal und Polen, Bond Truluv aus Hannover, Cone The Weird aus M\u00fcnchen, Daniel Man aus Augsburg sowie drei weitere Augsburger Franziska Hauber, Oliver Skowronek und Tristan Huschke.<\/p>\n<p>    Die K\u00fcnstler werden bis Juni 2026 an dem Projekt arbeiten<\/p>\n<p>Die Umsetzung der Wandbilder zum 375. Friedensfest soll nach und nach bis zum zweiten Quartal 2026 erfolgen. Eine abschlie\u00dfende Einweihungsfeier ist f\u00fcr Juni 2026 im Lechhauser Freibad, direkt gegen\u00fcber dem Hochhaus, geplant. Dann wird auch das Ger\u00fcst f\u00fcr die Umsetzung am Geb\u00e4ude entfernt.<\/p>\n<p>Eigent\u00fcmer des Geb\u00e4udes ist die Wohnbaugruppe Augsburg. Die WBG setzt das Projekt gemeinsam mit dem Graffiti-Verein \u201eDie Bunten\u201c und dem Friedensb\u00fcro der Stadt Augsburg um. \u201eEin Bauwerk dieser Gr\u00f6\u00dfe pr\u00e4gt das Stadtbild \u2013 wir m\u00f6chten, dass es zugleich auch eine Botschaft vermittelt. Mit dem,Peace Tower\u2018 setzen wir ein Zeichen f\u00fcr Kunst, f\u00fcr studentisches Leben und f\u00fcr ein friedliches Miteinander\u201c, sagt Mark Dominik Hoppe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wohnbaugruppe Augsburg. \u201eAls kommunales Unternehmen verstehen wir unsere Verantwortung nicht nur im Bauen, sondern auch im Sichtbarmachen gesellschaftlicher Werte.\u201c<\/p>\n<p>Von einer \u201ekulturellen Landmarke f\u00fcr Augsburg und das Friedensfest\u201c spricht Daniel Tr\u00f6ster, Projektleiter des Augsburger Graffiti-Vereins. \u201eMenschen identifizieren sich mit ihrer Heimat \u00fcber visuelle Eindr\u00fccke und G\u00e4ste behalten Orte so im Ged\u00e4chtnis\u201c, sagt er. Durch Murals und Graffiti wolle man die Fassaden der Stadt \u201ezum Leben erwecken\u201c.<\/p>\n<p>    Insgesamt gingen 123 Bewerbungen aus der ganzen Welt ein<\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten seien aus 123 weltweiten Bewerbungen 15 Konzepte ausgew\u00e4hlt worden, erkl\u00e4ren die Projektverantwortlichen. Von den 15 Konzepten werden nun sechs Entw\u00fcrfe realisiert. Ein Gewinnerentwurf wurde per Online-Abstimmung ermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer w\u00e4hlten das Team aus Tristan Huschke, Franziska Hauber und Oliver Skowronek. Von wem die \u00fcbrigen Wandbereiche gestaltet werden, entschied im Anschluss eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Bunten, der WBG, des Friedensb\u00fcros, der Stadt Augsburg, der Hochschule f\u00fcr Gestaltung Augsburg, des Vereins \u201eSch\u00f6ne Felder\u201c sowie des B\u00fcros f\u00fcr Popkultur der Stadt.<\/p>\n<p>Die Bewerbungen sollten \u201eauf fantasievolle Weise mit dem Motto ,Empowering Perspectives\u2018 und Themen wie studentisches Leben, dem angrenzenden Lech sowie Ideen von Frieden spielen.\u201c Die Jury habe zudem Wert auf eine Mischung aus Stilen, Techniken und Perspektiven gelegt. \u201eSo entstehen Werke von etablierten Gr\u00f6\u00dfen der Szene ebenso wie von spannenden Newcomern\u201c, werben die Verantwortlichen. Eric Nikodym, Leiter des Friedensfestprogramms 2025, erg\u00e4nzt: \u201eIch freue mich sehr, dass wir zum Jubil\u00e4um des Friedensfests dieses in jeder Hinsicht gro\u00dfartige Projekt starten, das die Vielfalt und Internationalit\u00e4t der Stadt auf au\u00dfergew\u00f6hnliche Weise weithin sichtbar macht.\u201c<\/p>\n<p>    Murals vom Hauptbahnhof bis in die Stadtteile<\/p>\n<p>Das erste Mural entstand 2013 zum Motto \u201eProtest\u201c am Geb\u00e4ude des Verbands f\u00fcr soziale Dienste an der Blauen Kappe, 2014 folgte ein Bild zu \u201eHeimat\u201c am Grandhotel Cosmopolis, 2015 ging es an der dezentralen Asylunterkunft Spichererschule in Pfersee um \u201eGrenzen\u201c, 2016 befassten sich zwei Murals mit \u201eMut\u201c \u2013 am Lechhotel und an der Martinsschule. 2017 entstand ein Bild auf der Fassade des \u00dcbernacht-Hostels in der Karlstra\u00dfe, 2018 an einem Wohnhaus der WBG am Alten Postweg, 2019 auf einer Hausfassade am Jakobertorplatz, 2020 an der Reichenberger Stra\u00dfe, 2021 in der G\u00f6gginger Stra\u00dfe. Am Hauptbahnhof schuf im Sommer 2022 Alex Senna das Fassadengem\u00e4lde \u201eZusammenhalt\u201c. Zum zehnten Jubil\u00e4um entstand 2023 das Mural \u201eFlow\u201c zum Thema \u201eKreativit\u00e4t\u201c an der Donauw\u00f6rther Stra\u00dfe. Das Mural 2024 mit dem Titel \u201eDie S\u00e4ulen der Demokratie unter einer starken Sonne\u201c brachte das K\u00fcnstlerduo Claire Prouvost und Soihe  im Augsburger Stadtteil G\u00f6ggingen an.<\/p>\n<p style=\"text-align:right;\">jaf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bilder an Hausfassaden, Murals genannt, sind seit 2013 Teil des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest. 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