{"id":317880,"date":"2025-08-04T08:40:11","date_gmt":"2025-08-04T08:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/317880\/"},"modified":"2025-08-04T08:40:11","modified_gmt":"2025-08-04T08:40:11","slug":"der-frankfurter-ralf-graeser-bringt-fuer-den-verein-frankfurt-for-ukraine-hilfsgueter-an-die-front","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/317880\/","title":{"rendered":"Der Frankfurter Ralf Gr\u00e4ser bringt f\u00fcr den Verein Frankfurt for Ukraine Hilfsg\u00fcter an die Front"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 04.08.2025, 10:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fnp.de\/autor\/sabine-schramek-os8pqcjhe.html\" title=\"Zur Autorenseite von Sabine Schramek\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" schramek=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sabine Schramek<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39168988-ukraine-fuer-frankfurt-1efe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"leute vom hilfsverein frankfurt for ukraine packen hilfsg&#xFC;ter\"\/>Alles, was die die Initiative \u201eFrankfurt for Ukraine\u201c gesammelt hat, kommt in den Rettungswagen. Der Labormitarbeiter Ralf Gr\u00e4ser (2. v .r.) wird sich auf die 2000 Kilometer lange und gef\u00e4hrliche Reise machen. \u00a9\u00a0Rainer R\u00fcffer<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Labormitarbeiter Ralf Gr\u00e4ser f\u00e4hrt f\u00fcr die Initiative \u201eFrankfurt for Ukraine\u201c einen Rettungswagen und medizinische Ger\u00e4te in den Donbas.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Vor der ehemaligen Viktor-Frankl-Schule im Dornbusch parkt ein ausgemusterter Rettungswagen, dessen T\u00fcren weit offenstehen. Sechs Reifen liegen auf dem Boden des Transporters, an seiner Wagens stehen Kartons voller Feuerwehrjacken, Hosen, Stiefel, Helme, Medikamente, Erwachsenenwindeln, Verbandszeug und nagelneue verpackte Feuerl\u00f6scher. \u201eDie sind gro\u00dfartig. Mit ihnen kann man auch Elektrobr\u00e4nde l\u00f6schen\u201c, sagt Jumas Medoff, der die Initiative Frankfurt for Ukraine direkt nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine gegr\u00fcndet hat und seither mit etlichen Freiwilligen alles sammelt, was Zivilisten, \u00c4rzte, Krankenh\u00e4user und Rettungsdienste vor Ort ben\u00f6tigen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die fr\u00fchere Schule ist das Lager f\u00fcr Krankenbetten, Rollst\u00fchle und Rollatoren, Orthesen, Kerzen, Medikamente, Generatoren, medizinische Ger\u00e4te und Werkzeuge. Der Rettungswagen, der von der Fraport gespendet wurde und der 82. Krankenwagen ist, der mit Hilfe des Vereins Oboz beschafft und einsatzf\u00e4hig gemacht wurde, steht in den Startl\u00f6chern. \u201eFl\u00fcggi\u201c wird er getauft. Jeder Rettungswagen, der in die Ukraine gebracht wird, bekommt einen Namen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eMan muss seine Angelegenheiten schon geregelt haben\u201c, sagt Ralf Gr\u00e4ser, der bereits zum dritten Mal ein solches Fahrzeug direkt ins Kriegsgebiet bringt. 2000 Kilometer weit wird er fahren, an unterschiedlichen Orten die gew\u00fcnschten und gespendeten Hilfsmittel ausliefern und immer in Gefahr von Raketen- und Drohnenangriffen sein. <\/p>\n<p>\u201eMan braucht Gl\u00fcck\u201c,  sagt der Fahrer<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eMan braucht Gl\u00fcck, dass einem nichts Russisches auf den Kopf f\u00e4llt\u201c, so der Labormitarbeiter, der sich das Wappen der Ukraine und die Worte \u201eSlava Ukraini\u201c (Es lebe die Ukraine) auf den rechten Unterarm hat t\u00e4towieren lassen. Vor dem Start war vieles zu erledigen. Begleitdokumente vom ukrainischen Konsulat bringt Taras Zholubak, der Konsul f\u00fcr Wirtschaftsfragen, pers\u00f6nlich vorbei und hilft gleichzeitig, den RTW zu beladen. Er war vor zwei Jahren das letzte Mal in der Ukraine. \u201eIch hatte noch keinen Urlaub. Das hat das Milit\u00e4r an der Front allerdings auch selten\u201c, sagt er, Papiere f\u00fcr den Zoll in der Hand. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Etwa ein Dutzend Freiwilliger ist vor Ort, um alles sicher zu verstauen. \u201eLeerfahrten gehen nicht. Die Leute und die Rettungsdienste brauchen die Sachen sehr, sehr dringend\u201c, erkl\u00e4rt Medoff. Sie sch\u00fctzen bei Bombenalarm die Zivilisten, bleiben bei ihnen und riskieren bei jedem Einsatz selbst ihr Leben. Feuerwehrschl\u00e4uche, hydraulische Rettungsger\u00e4te, Standrohre und Saugschl\u00e4uche verschwinden in der Ladefl\u00e4che. Die supermodernen Feuerl\u00f6scher ebenfalls. \u201eEs brennen h\u00e4ufig Ladegr\u00e4te und Laptops. Diese Feuer k\u00f6nnen jetzt leichter gel\u00f6scht werden\u201c, freut sich Gr\u00e4ser. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Angst hat er \u201enicht wirklich, aber ich muss schon sehr vorsichtig sein\u201c, sagt der freiwillige Fahrer, der die Tour alleine f\u00e4hrt. Das Warten an den Grenzen, die Br\u00fcckenschlie\u00dfungen bei Luftalarm, die zum Teil sehr schlechten Stra\u00dfen, die Kranken- und Rettungswagen, die immer wieder angegriffen werden, machen ihm Sorgen. \u201eLetzte Woche hat es einen Zug im Bahnhof erwischt\u201c, sagt er. Nicht zu fahren, ist keine Option f\u00fcr ihn. \u201eDie Leute brauchen Hilfe. Die Rettungsdienste an der Front sind in viel gr\u00f6\u00dferer Gefahr. Sie arbeiten \u00e4hnlich wie das Technische Hilfswerk hier. Nur fehlt ihnen viel Ausr\u00fcstung. Ebenso wie in Krankenh\u00e4usern.\u201c <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Seine Fahrt f\u00fchrt in durch Polen nach Lwiew, Kiew, Charkiw und in viele kleine Orte direkt an der Front. \u201eEs wird schon schief gehen\u201c, sagt Ralf Gr\u00e4ser zuversichtlich und lenkt ab von der Gefahr, indem er von den St\u00e4dten und den Menschen dort schw\u00e4rmt. \u201eEs ist sch\u00f6n dort und ich will mir wieder Land und Leute ansehen, mich mit vielen Menschen treffen. Das ist wichtig und die Dankbarkeit ist so gro\u00df. Da wei\u00df man, warum man das macht, dass es sich lohnt und dass man weiter macht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 04.08.2025, 10:00 Uhr Von: Sabine Schramek DruckenTeilen Alles, was die die Initiative \u201eFrankfurt for Ukraine\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":317881,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-317880","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114969603674682576","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=317880"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317880\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/317881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=317880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=317880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=317880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}