{"id":317980,"date":"2025-08-04T09:37:15","date_gmt":"2025-08-04T09:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/317980\/"},"modified":"2025-08-04T09:37:15","modified_gmt":"2025-08-04T09:37:15","slug":"erholung-oder-verschnaufpause-stimmung-in-der-autoindustrie-hellt-sich-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/317980\/","title":{"rendered":"Erholung oder Verschnaufpause?: Stimmung in der Autoindustrie hellt sich auf"},"content":{"rendered":"<p>                    Erholung oder Verschnaufpause?<br \/>\n                Stimmung in der Autoindustrie hellt sich auf<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.08.2025, 10:10 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Einigung im Handelsstreit kostet die deutschen Autobauer viel Geld, sie beschert ihnen aber auch Planungssicherheit. Ob sich die Stimmung in der Branche deswegen aufhellt? Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Gesch\u00e4ftslage merklich besser als im ersten Halbjahr.<\/strong><\/p>\n<p>Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich im Juli vor der Zolleinigung zwischen der EU und China deutlich verbessert. Das Barometer f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsklima stieg auf minus 23,8 Punkte, von minus 31,6 Z\u00e4hlern im Juni, wie das M\u00fcnchner Ifo-Institut zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Es blieb aber weiterhin klar im negativen Bereich. &#8222;Noch ist unklar, ob das der Beginn einer Erholung ist oder nur ein kurzes Aufatmen&#8220;, sagte Ifo-Branchenexpertin Anita W\u00f6lfl. &#8222;Auch nach der Einigung im Zollstreit bleibt die Lage im Welthandel angespannt.&#8220;<\/p>\n<p>In die aktuelle Konjunkturumfrage ist allerdings noch nicht die Einigung im Zollstreit zwischen den USA und der EU vom 27. Juli eingeflossen. Diese beende zwar &#8211; zumindest kurzfristig &#8211; die monatelange Unsicherheit. &#8222;Angesichts der Bedeutung des US-Marktes f\u00fcr die deutschen Automobilhersteller und -zulieferer sind jedoch auch die ausgehandelten Z\u00f6lle von 15 Prozent schmerzhaft&#8220;, sagte W\u00f6lfl. Dem Automobilverband VDA zufolge kostet dies die deutschen Hersteller j\u00e4hrlich Milliarden. Grunds\u00e4tzlich sei aber gut, dass eine Eskalation im Handelsstreit abgewendet worden sei, sagte VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard M\u00fcller. <\/p>\n<p>Die Unternehmen der deutschen Autoindustrie bewerteten ihre aktuelle Gesch\u00e4ftslage zu Beginn der zweiten Jahresh\u00e4lfte merklich besser: Dieser Indikator stieg auf minus 28,1 Punkte, von minus 35,8 Z\u00e4hlern im Juni. Zugleich blicken die Manager etwas weniger pessimistisch in die Zukunft: Das Barometer f\u00fcr die Gesch\u00e4ftserwartungen stieg von minus 27,3 Punkten auf minus 19,3 Punkte im Juli.<\/p>\n<p>Doppelproblem belastet<\/p>\n<p>Die Unternehmen bewerteten auch ihre Auslandsgesch\u00e4fte weniger d\u00fcster: Die Exporterwartungen stiegen von minus 13,6 auf minus 5,3 Punkte. &#8222;Im Wettbewerb gegen\u00fcber dem Ausland sehen sich die Firmen wesentlich besser aufgestellt als noch im vorherigen Quartal&#8220;, hie\u00df es. &#8222;Das gilt besonders f\u00fcr das EU-Ausland.&#8220; Hier geben etwas mehr als 30 Prozent an, dass sich ihre Position verbessert hat.<\/p>\n<p>Die deutschen Autobauer haben in der vergangenen Woche teils brutale Gewinneinbr\u00fcche verk\u00fcndet. Einerseits belastet der Handelsstreit mit den USA das Gesch\u00e4ft, andererseits der Fokus auf den wichtigen chinesischen Markt: Deutsche Elektroautos kommen bei chinesischen Kunden nicht gut an, sagen Experten. Sie seien zu teuer und zu wenig digital.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erholung oder Verschnaufpause? 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