{"id":318034,"date":"2025-08-04T10:08:12","date_gmt":"2025-08-04T10:08:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318034\/"},"modified":"2025-08-04T10:08:12","modified_gmt":"2025-08-04T10:08:12","slug":"forum-alpbach-will-europa-energieschub-verleihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318034\/","title":{"rendered":"Forum Alpbach will Europa Energieschub verleihen"},"content":{"rendered":"<p>Europa stehe achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs &#8222;am Scheideweg&#8220;, hei\u00dft es auf der EFA-Homepage. &#8222;Die Werte, die das Nachkriegseuropa gepr\u00e4gt haben &#8211; Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und soziale Marktwirtschaft &#8211; stehen im Zeitalter des technologischen Wandels, geopolitischer Verschiebungen und einer existenzbedrohenden \u00f6kologischen Krise auf dem Pr\u00fcfstand. Europa braucht einen Energieschub, denn der globale Wettbewerb um Einfluss, Ressourcen und Innovation wird immer intensiver.&#8220; Europas Antwort darauf m\u00fcsse aber &#8222;weit mehr k\u00f6nnen, als vergangene Errungenschaften zu verteidigen: Europa muss mit viel Energie eine ambitionierte Zukunftsvision vorantreiben.&#8220;<\/p>\n<p>Die Forums-Gr\u00fcnder habe vor 80 Jahren eine &#8222;gemeinsame Vision f\u00fcr eine umfassende Erneuerung Europas&#8220; angetrieben. &#8222;Ihr Zugang ist heute genauso wichtig wie damals. Um nachhaltigen Frieden und Wohlstand sicherzustellen, muss Europa sich immer wieder neu erfinden &#8211; basierend auf Werten, die \u00fcber \u00f6konomische Ma\u00dfst\u00e4be hinausgehen.&#8220;<\/p>\n<p>Das Forum strebt in diesem Jahr eine &#8222;neue Qualit\u00e4t der Ergebnisorientierung&#8220; an, wie dessen neuer Pr\u00e4sident Othmar Karas im Mai bei der Programmpr\u00e4sentation in Wien sagte. Tradition sei &#8222;kein Selbstzweck&#8220;, und Geschichte n\u00fctze nur, &#8222;wenn wir sie nutzen, um Zukunft zu gestalten&#8220;. Deshalb gehe es beim Forum 2025 darum, &#8222;noch konkreter&#8220;, &#8222;noch fokussierter&#8220; und &#8222;noch wirksamer&#8220; zu werden.<\/p>\n<p>&#8222;Unser Ziel ist klar: Alpbach soll nicht nur Ort des Dialogs, sondern Ort konkreter Antworten sein&#8220;, unterstrich der fr\u00fchere Vizepr\u00e4sident des EU-Parlaments. &#8222;Wir holen mehr Top-Entscheidungstr\u00e4ger nach Alpbach zur\u00fcck, aus Politik, aus Wirtschaft und aus Wissenschaft. Wir werden europ\u00e4ischer und internationaler &#8211; im ersten Schritt vor allem mit einem Blick auf Deutschland und Br\u00fcssel. Und wir stellen konkrete Fragen, mit dem Ziel, konkrete Antworten zu erarbeiten.&#8220;<\/p>\n<p>Aus der \u00f6sterreichischen Spitzenpolitik nehmen unter anderen Bundespr\u00e4sident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker (\u00d6VP), Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und Europaministerin Claudia Plakolm (\u00d6VP) teil, die jeweils einen oder mehrere Staatsg\u00e4ste nach Alpbach mitbringen, wie Karas diese Woche im Gespr\u00e4ch mit der APA ausf\u00fchrte. Zugesagt haben bisher etwa der lettische Pr\u00e4sident Edgars Rinkevics, der belgische Premierminister Bart De Wever, die Au\u00dfenminister von Tschechien und Rum\u00e4nien, Jan Lipavsk\u00fd und Emil Hurezeanu, und der ungarische Europaminister J\u00e1nos B\u00f3ka. Die \u00f6sterreichische Bundesregierung wird insgesamt sehr breit vertreten sein &#8211; auch durch Vizekanzler Andreas Babler (SP\u00d6) und zahlreiche weitere Minister. Zudem werden viele Staatssekret\u00e4re erwartet.<\/p>\n<p>Mehrere EU-Kommissarinnen und -Kommissare wie Migrationskommissar Magnus Brunner, Umweltkommissarin Jessika Roswall und die f\u00fcr Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion zust\u00e4ndige Kommissarin Maria Luis Albuquerque werden ebenfalls am Forum teilnehmen. Aus dem EU-Parlament sind zudem Vizepr\u00e4sidentin Katarina Barley und die Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Sicherheit und Verteidigung (SEDE), Marie-Agnes Strack-Zimmermann, angek\u00fcndigt. Auch der ehemalige EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker hat laut Karas bereits zugesagt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem reisen Wirtschaftsvertreter wie Erste-Group-Chef Peter Bosek und Axel van Trotsenburg, leitender Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Weltbank, an. Aus der Wissenschaft werden unter anderen die Klima\u00f6konomin Sigrid Stagl, der US-Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger Joseph E. Stiglitz und der franz\u00f6sische Mathematiker und Fields-Medaille-Tr\u00e4ger C\u00e9dric Villani erwartet. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation (ESA), nimmt an einer Veranstaltung zum Thema &#8222;Europas kritische F\u00e4higkeiten&#8220; teil.<\/p>\n<p>Insgesamt rechnen die Organisatoren mit mehr als 4.000 Teilnehmern. Das Programm gliedert sich in f\u00fcnf Module: die &#8222;Euregio Days&#8220; (16.-19.8.) mit Fokus auf globalen Herausforderungen aus Sicht der Euregio Tirol-S\u00fcdtirol-Trentino, die &#8222;Seminar Days&#8220; (17.-22.8.), die &#8222;Lab Days&#8220; (21.-23.8.), die &#8222;Europe in the World Days&#8220; (23.-26.8.) mit Debatten zu Europas Rolle im globalen Kontext, sowie die &#8222;Austria in Europe Days&#8220; (26.-29.8.) mit Schwerpunkt auf die Rolle der EU-Mitgliedstaaten in Europa.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa stehe achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs &#8222;am Scheideweg&#8220;, hei\u00dft es auf der EFA-Homepage. &#8222;Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":318035,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,90815,72183,90816,548,663,158,90817,3934,3935,13,27171,14,15,1433,16,12,190,9292,6296,9012,9992,193],"class_list":{"0":"post-318034","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-alpbach","11":"tag-aussenpolitik-oesterreich","12":"tag-bez-kufstein","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europaeisches-forum-alpbach","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-headlines","20":"tag-mittel","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-oesterreich","24":"tag-politik","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-science","27":"tag-tirol","28":"tag-wien","29":"tag-wirtschaft-und-finanzen","30":"tag-wissen-update-me","31":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114969949203375746","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=318034"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318034\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/318035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=318034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=318034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=318034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}