{"id":318043,"date":"2025-08-04T10:13:13","date_gmt":"2025-08-04T10:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318043\/"},"modified":"2025-08-04T10:13:13","modified_gmt":"2025-08-04T10:13:13","slug":"inklusive-arbeit-alfter-arbeit-des-vereins-etabliert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318043\/","title":{"rendered":"Inklusive Arbeit Alfter: Arbeit des Vereins etabliert"},"content":{"rendered":"<p><b>Alfter (fes).<\/b> Gro\u00dfe Freude beim Verein \u201eInklusive Arbeit Alfter\u201c: Die Zukunftsstiftung der Edeka Rhein-Ruhr unterst\u00fctzt die Arbeit des Vereins weiterhin finanziell. Die Vorsitzende des Vereins, Marie-Luise Hartung, und Vorstandsmitglied Uli Groneick sowie weitere Mitglieder des Vereins begr\u00fc\u00dften die Stiftungsvertreter Inke Hohlmann, Heinz H\u00f6vener und Ralf Breil im Vereinsb\u00fcro gegen\u00fcber dem Rathaus in Oedekoven.<\/p>\n<p>Seit drei Jahren tr\u00e4gt die Stiftung die B\u00fcromiete des Vereins und wird diese nun ein weiteres Jahr \u00fcbernehmen. Daf\u00fcr \u00fcberreichten die Delegierten der Zukunftsstiftung dem Verein einen symbolischen Scheck \u00fcber 6.000 Euro.<\/p>\n<p>\u201eUnter dem Motto \u201aInklusion soll eine Heimat bekommen\u2018 hat es das F\u00f6rderprojekt erm\u00f6glicht, dass wir f\u00fcr Besucher und Menschen, die unsere Beratungsangebote suchten, eine  zuverl\u00e4ssige Anlaufstelle sein konnten\u201c, freute sich Hartung.<\/p>\n<p>Vor drei Jahren konnte der Verein mit der Werbeagentur df-Kreativ von Daniel Fa\u00dfbender in Oedekoven einen Untermietvertrag abschlie\u00dfen und damit auch die vorhandene Infrastruktur nutzen. Der Erfolg des Vereins sei laut Uli Groneick auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass es diese B\u00fcror\u00e4ume gibt. Daher dankte der Verein der Zukunftsstiftung f\u00fcr die wiederholte F\u00f6rderzusage.<\/p>\n<p>Groneick erl\u00e4uterte Zweck und Ziele des Vereins, der 2015 als \u201eInitiative Inklusive Arbeit\u201c gegr\u00fcndet und vor vier Jahren in einen eingetragenen Verein umgewandelt worden war, um das Angebot auf solidere F\u00fc\u00dfe zu stellen.<\/p>\n<p>Um Betroffene und Unternehmen beraten zu k\u00f6nnen, sei es wichtig gewesen, feste R\u00e4umlichkeiten zu haben. Zuvor habe man sich privat getroffen, beispielsweise im Wohnzimmer von Marie-Luise Hartung. Nun k\u00f6nnen in einem professionellen Rahmen, zudem noch ein zentraler Lage Beratungs- und Informationsgespr\u00e4che angeboten werden.<\/p>\n<p>Vor allem Eltern und Kinder, die gerade ihren Schulabschluss gemacht haben, ben\u00f6tigen dringend Hilfe: \u201eDas Schlimmste, das haben uns Eltern immer wieder gesagt, ist es, wenn ihre Kinder ein Jahr zu Hause vor dem Sofa vor dem Fernseher sitzen und keine Perspektiven haben.\u201c Daher sei der Verein froh, dass auch ein Lehrer zum Team geh\u00f6re, der beispielsweise dabei helfe, Praktika zu vermitteln, damit keine L\u00fccke zwischen dem Schulabschluss und einem Ausbildungsbeginn entstehe.<\/p>\n<p>Zu Beginn ging es haupts\u00e4chlich darum, Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt zu integrieren, mittlerweile habe sich das Angebot erweitert: \u201eEs geht auch um Inklusion im gesamten gesellschaftlichen Bereich, Konzerte, Kunst oder Sport.\u201c Vieles sei laut Groneick selbstverst\u00e4ndlicher geworden: \u201eDie Arbeit des Vereins hat sich etabliert und wir haben interessante neue Arbeitgeber kennengelernt.\u201c<\/p>\n<p>Wichtig sei auch  Arbeitgeber zu unterst\u00fctzen und zu begleiten, damit sowohl Praktikanten oder Azubis als auch die Arbeitgeber positive Erfahrungen sammeln: \u201eWenn junge Menschen mit einer Einschr\u00e4nkung in ein Praktikum hineingehen und schlechte Erfahrungen sammeln, dann ist das f\u00fcr beide Seiten unangenehm. Daher bieten wir beiden Seiten Unterst\u00fctzung an und \u00fcberlegen, was geht und was nicht geht und wir haben damit erstaunlich viele gute Erfahrungen gemacht.\u201cManche Arbeitgeber h\u00e4tten auch zur\u00fcckgemeldet, dass die Besch\u00e4ftigung von behinderten Menschen einen positiven Einfluss auf die Umgangskultur im Unternehmen gehabt hatte: \u201eMan lernt R\u00fccksicht zu nehmen und bekommt auch etwas zur\u00fcck.\u201cIm kulturellen Bereich gebe es bereits viele Angebote f\u00fcr Menschen mit einer Einschr\u00e4nkung, Groneick hofft, dass  dies k\u00fcnftig auch f\u00fcr Sportangebote gelte.<\/p>\n<p>Die Mitgliederzahl des Vereins sei zwar \u00fcberschaubar, schilderte Groneick, aber es gehe auch nicht darum, einen Verein mit hundert Mitgliedern zu haben: \u201eViel wichtiger ist es Leute zu haben, die einen unterst\u00fctzen, wenn man sie braucht.\u201c<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Gemeinde Alfter verleiht der Verein seit einigen Jahren regelm\u00e4\u00dfig den Inklusionspreis. Ausgezeichnet wurden bislang das Unternehmen OBI\/Fa\u00dfbender Tenten, die Edeka-M\u00e4rkte Mohr, der Freilichtb\u00fchnenverein Alfter sowie 2024 das Alanus Werkhaus.<\/p>\n<p>Gekommen war auch die blinde K\u00fcnstlerin Karla Fa\u00dfbender aus Alfter. Sie hatte im vergangenen Jahr die erfolgreiche Ausstellung \u201eFassbar\u201c im Haus der Alfterer Geschichte pr\u00e4sentiert und zeigte  w\u00e4hrend der Feierstunde einige ihrer Skulpturen und Objekte, die von den Teilnehmern nicht  nur angeschaut, sondern auch angefasst werden durften.<\/p>\n<p>Inklusive Arbeit Alfter e. V.<\/p>\n<p>Am Rathaus 13 a, 53347 Alfter-Oedekoven<\/p>\n<p>Tel.: (0228) 36 92 63 96<\/p>\n<p>E-Mail: kontakt@inklusion-alfter.de<\/p>\n<p>Internet: www.inklusion-alfter.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alfter (fes). 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