{"id":318416,"date":"2025-08-04T13:31:09","date_gmt":"2025-08-04T13:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318416\/"},"modified":"2025-08-04T13:31:09","modified_gmt":"2025-08-04T13:31:09","slug":"so-gelingen-gute-fotos-von-den-perseiden-suedtirol-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318416\/","title":{"rendered":"So gelingen gute Fotos von den Perseiden \u2013 S\u00fcdtirol News"},"content":{"rendered":"<p>Von: APA\/dpa<\/p>\n<p>Da ist eine! Und noch eine! Bis zu 60 Sternschnuppen in der Stunde k\u00f6nnen in lichtarmen Regionen w\u00e4hrend der Perseiden im August zu sehen sein. Dann passiert die Erde \u2013 wie jedes Jahr um den 12. August \u2013 die Reste eines Kometenschweifs. Die meisten Sternschnuppen gibt es in der Nacht auf den 13. August zu sehen.<\/p>\n<p>Wer die Sternschnuppen fotografieren will, braucht daf\u00fcr gar keine teure Ausr\u00fcstung. Ein wenig Geduld reicht \u2013 egal ob mit Fotokamera oder mit dem Smartphone. Hier sind einige Tipps:<\/p>\n<p><strong>Wann ist ein guter Zeitpunkt, um die Perseiden zu fotografieren?<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Jahr ist das Maximum der Perseiden (sprich: \u201cPer-se-iden\u201d) am Abend des 12. August.<\/p>\n<p>Allerdings kann man laut Sternwarte Rodewisch (Sachsen) auch schon in den N\u00e4chten davor \u2013 und auch nach dem Termin auff\u00e4llig viele Meteore sehen.<\/p>\n<p>In der Nacht vom 12. auf den 13. August ist die Zeit vor der Morgend\u00e4mmerung, also zwischen 2 und 4 Uhr morgens, optimal f\u00fcr Himmelsbeobachtungen.<\/p>\n<p><strong>Wo sehe ich am besten und wo muss ich hinsehen?<\/strong><\/p>\n<p>Es gilt: je dunkler, desto besser.<\/p>\n<p>In st\u00e4dtischer Umgebung sieht man weniger Meteoriten als in Gegenden mit weniger Lichtverschmutzung. Also ab aufs Land, wenn m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Hauptgeschehen der Perseiden spielt sich im Sternbild Perseus ab. Die Meteore werden aber am ganzen Himmel sichtbar sein. Sternkarten und Apps wie Sky Tonight oder Star Walk 2 (iOS\/Android) helfen beim Lokalisieren.<\/p>\n<p><strong>Kamera-Tipps f\u00fcr gelungene Perseiden-Fotos<\/strong><\/p>\n<p>Wer m\u00f6chte, kann sich ein Motiv f\u00fcr den Vordergrund des Sternschnuppenbildes suchen, wie ein Haus oder einen gro\u00dfen Baum.<\/p>\n<p>Ein Stativ oder einen anderen Gegenstand verwenden, um die Kamera zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Automatische Einstellungen ausschalten.<\/p>\n<p>Blitz ausschalten.<\/p>\n<p>Kurze Brennweite w\u00e4hlen, im Extremfall ein Fischaugen-Objektiv, um den ganzen Himmel zu sehen, je lichtst\u00e4rker, desto besser. Erkennbar ist das an der F-Zahl auf dem Objektiv. Je geringer sie ist, umso besser.<\/p>\n<p>Mittlere ISO-Zahl einstellen: zwischen 200 und 400.<\/p>\n<p>Lange Belichtungszeit w\u00e4hlen: 30 Sekunden oder l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Wer einen Fernausl\u00f6ser hat, nutze den. Ansonsten geht auch der Selbstausl\u00f6semodus vieler Kameras.<\/p>\n<p><strong>Smartphone: Astromodus oder Spezial-Apps<\/strong><\/p>\n<p>Man braucht keine teure Systemkamera. Auch mit dem Smartphone lassen sich tolle Himmelsfotos machen, sagt Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. Praktisch: Die meisten Smartphone-Objektive haben ohnehin schon recht kurze Brennweiten oder eigene Weitwinkellinsen. Also was tun?<\/p>\n<p>iPhone-Nutzer nutzen den Nachtmodus. Diese Einstellung erscheint bei wenig Licht automatisch oben links im Display, wenn der Blitz abgeschaltet wurde. Das entsprechende Icon ist gelb und zeigt bei Dunkelheit auch die Dauer der Belichtung an (2, 3 oder 5 Sekunden).<\/p>\n<p>Android-Nutzer schauen einmal in die Einstellungen der Kamera, ob man den Nachtmodus hier aktivieren muss, bei einigen Modellen kann man ihn auch \u00fcber die Auswahl der Fotomodi oberhalb des Ausl\u00f6ser-Symbols im normalen Kameramodus anw\u00e4hlen. Wieder andere schlagen ihn bei Dunkelheit automatisch vor.<\/p>\n<p>Googles Pixel-Smartphones haben einen eigenen Astrofotografiemodus f\u00fcr Langzeitbelichtungen.<\/p>\n<p>Apps wie etwa ProCam (iOS) oder ProCam X (Android) erlauben die manuelle Einstellung der Belichtungsdauer.<\/p>\n<p>Auch das Smartphone in einer Halterung oder einem Stativ einspannen, damit es fest steht. Notfalls gegen einen festen Gegenstand platzieren.<\/p>\n<p>\u201cGenerell gilt bei Sternschnuppen die Taktik, einfach mal wild drauflos fotografieren und dann hinterher all die Bilder wegschmei\u00dfen, auf denen keine Sternschnuppen drauf sind\u201d, sagt Caroline Liefke. \u201cEs ist ja so: Wir k\u00f6nnen nicht vorher sagen, wann Sternschnuppen kommen.\u201d<\/p>\n<p>Sie empfiehlt auch, sp\u00e4ter mehrere Bilder zu kombinieren. \u201cWas man hinterher auch sehr, sehr sch\u00f6n machen kann in der Bildbearbeitung, ist, mehrere von solchen Bildern \u00fcberlagern.\u201d Dann habe man gleich mehrere Sternschnuppen auf einem Bild.<\/p>\n<p><strong>Kleine Spa\u00dfbremse: Der helle Mond<\/strong><\/p>\n<p>Einer k\u00f6nnte den Meteoritenschauer-Spa\u00df in diesem Jahr st\u00f6ren. Der Mond. Denn am 9. August wird Vollmond sein. In der Nacht auf den 13. August ist also noch ordentlich Mondlicht vorhanden.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich, so Carolin Liefke, ist das Sternbild Perseus, von dem die Sternschnuppen zu kommen scheinen, in der zweiten Nachth\u00e4lfte besser zu sehen.<\/p>\n<p>Dann ist allerdings auch der abnehmende Mond zu sehen. \u201cWenn der dann den Himmel aufhellt, dann sieht man auch wiederum weniger Sternschnuppen.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von: APA\/dpa Da ist eine! Und noch eine! 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