{"id":31869,"date":"2025-04-14T18:42:12","date_gmt":"2025-04-14T18:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/31869\/"},"modified":"2025-04-14T18:42:12","modified_gmt":"2025-04-14T18:42:12","slug":"rembrandt-sammler-thomas-kaplan-verliebt-in-alte-meister-leidenschaftlich-bis-zum-ersten-kuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/31869\/","title":{"rendered":"Rembrandt-Sammler Thomas Kaplan \u2013 verliebt in alte Meister: Leidenschaftlich bis zum ersten Kuss"},"content":{"rendered":"<p>Mehr Rembrandt geht nicht, jedenfalls nicht in privater Hand. Der Unternehmer Thomas Kaplan besitzt eine bedeutende Barocksammlung. Bei einem Treffen erz\u00e4hlt er, wie er sogar an einen raren Vermeer kam, warum die Bilder nicht in seinem Wohnzimmer h\u00e4ngen und wann er aufh\u00f6ren w\u00fcrde Gem\u00e4lde zu kaufen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Amsterdam feiert in diesem Jahr seinen 750. Geburtstag, und das k\u00fcnstlerisch wertvollste Pr\u00e4sent erh\u00e4lt die niederl\u00e4ndische Hauptstadt aus den USA. Aus dem Besitz eines einzigen Sammlers! Das H\u2019ART Museum, in einem 1683 als Frauen-Altersheim direkt am Fluss Amstel errichteten Geb\u00e4ude, pr\u00e4sentiert seit dieser Woche 75 Gem\u00e4lde der Gro\u00dfmeister des sogenannten goldenen 17. Jahrhunderts. Was als Begriff inzwischen in den Niederlanden verp\u00f6nt ist, weil der Gulden damals auch dank des Sklavenhandels so pr\u00e4chtig rollte. <\/p>\n<p>An den Ausstellungsw\u00e4nden h\u00e4ngen 18 Bilder allein von dem Malerstar des niederl\u00e4ndischen Barock <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/rembrandt\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/rembrandt\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rembrandt van Rijn<\/a> und eines von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/johannes-vermeer\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/johannes-vermeer\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Johannes Vermeer<\/a>, dessen Werke im Kunsthandel heute noch seltener auftauchen als eine Blaue Mauritius. Leiden Collection nennt sich die weltweit einzigartige Privatsammlung nach dem Universit\u00e4tsst\u00e4dtchen Leiden, in dem Rembrandt 1606 geboren wurde. Und der Amerikaner Thomas Scott Kaplan ist ihr sehr stolzer Besitzer. Seine Sch\u00e4tze verleiht er zum Stadtjubil\u00e4um mit Begeisterung: \u201eIch f\u00fchle mich als Sohn Amsterdams.\u201c<\/p>\n<p>Wie kann es sein, dass ein einzelner Mann in etwa so viele Rembrandt-Bilder besitzt wie die Berliner Gem\u00e4ldegalerie, das an Rembrandts reichste Museum Deutschlands? \u201eSehr gute Frage\u201c, kontert der New Yorker Milliard\u00e4r gegen\u00fcber WELT AM SONNTAG, als habe er darauf nur gewartet. <\/p>\n<p>\u201eEs ist eine Kombination von drei Gr\u00fcnden. Leidenschaft! Ich liebe Rembrandt, seit ich mit sechs Jahren zum ersten Mal mit meiner Mutter das New Yorker <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/metropolitan-museum-of-art\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/metropolitan-museum-of-art\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Metropolitan Museum<\/a> besucht habe. Dann hatte ich das Gl\u00fcck des richtigen Moments. Der Zeitgeist\u201c, das Wort spricht Kaplan auf Deutsch aus, \u201ewar moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst.\u201c Also habe er seit 2003 eine Altmeistersammlung aufbauen k\u00f6nnen, \u201ewas ich mir nie habe tr\u00e4umen lassen\u201c.<\/p>\n<p>Stets der beste Freund der Kunsth\u00e4ndler<\/p>\n<p>Im Kunstmarkt gibt es eine Faustregel: F\u00fcr den Preis eines Rothkos bekommt man drei Rembrandts \u2013 was Freunden der Alten Meister als purer Frevel erscheint. Den dritten Grund nennt Kaplan nebenbei: \u201eUnd ich hatte das Kapital.\u201c Oh ja! Mit Rohstoffen und Bodensch\u00e4tzen, besonders Gold und Silber, machte der heute 62-j\u00e4hrige Unternehmer sein Geld. So verkaufte er laut dem Wirtschaftsmagazin \u201eForbes\u201c im Jahr 2007 Gasfelder f\u00fcr 2,55 Milliarden Dollar. <\/p>\n<p>Kaplan aber schmunzelt: \u201eIch war jahrelang der beste Freund der Kunsth\u00e4ndler. Wir hatten eine Vereinbarung: Sie zeigten mir als Erstem, was f\u00fcr meine Sammlung infrage kommen k\u00f6nnte. Entweder habe ich sehr schnell Ja gesagt und nach kurzen Verhandlungen zugeschlagen, oder sie konnten an jemand anderen verkaufen.\u201c<\/p>\n<p>Sein erstes Bildchen, im wahrsten Sinne des Wortes mit Ma\u00dfen nur 10,2 mal 8,2 Zentimetern, ist ein ovales Portr\u00e4t des Leidener Feinmalers und fr\u00fchen Rembrandt-Sch\u00fclers Gerard Dou. \u201eEin Gem\u00e4lde ist ein Unfall, zwei Gem\u00e4lde sind eine Sammlung\u201c, kalauert Kaplan. Es wurden 220 Bilder. Bisher. Seine Kaufwut mit manchmal einer Erwerbung pro Woche habe aber inzwischen etwas nachgelassen. <\/p>\n<p>\u201eIch bin jedoch offen, wenn es wieder etwas Interessantes auf dem Markt gibt\u201c, sagt er. Zum Beispiel? Der einzige verschollene Teil von Rembrandts F\u00fcnf-Sinne-Serie: Die Allegorie des Riechens, des F\u00fchlens und des H\u00f6rens geh\u00f6ren Kaplan bereits. Die Allegorie des Sehens besitzt das Museum in Leiden. Keiner wei\u00df, wo der Geschmackssinn abgeblieben ist und wie er \u00fcberhaupt aussieht.<\/p>\n<p>Wurde schon einmal probiert, dem Milliard\u00e4r einen \u201efalschen\u201c Rembrandt anzudrehen? \u201eNein, F\u00e4lschungen nicht\u201c, sagt er. \u201eNat\u00fcrlich gab es Bilder von Leuten, die glaubten, sie h\u00e4tten einen echten Rembrandt, der keiner war. Ja, vielleicht einmal in zwanzig Jahren ist mir das mit einem H\u00e4ndler passiert, den ich nicht als seri\u00f6s betrachte.\u201c Er habe jedoch nur \u201ebei angesehenen H\u00e4ndlern gekauft\u201c.<\/p>\n<p class=\"c-inline-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<ul class=\"c-inline-teaser-list__content\">\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\">\n<p>Weltplus ArtikelSklaverei<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und was f\u00fcr Troph\u00e4en! Die volumin\u00f6se \u201eMinerva\u201c in goldbesetztem Umhang, die G\u00f6ttin der Weisheit, des Kriegs, des Friedens und Besch\u00fctzerin der Kunst. 1635 auf dem Weg zum Amsterdamer Superstar hat Rembrandt sie geschaffen. \u201eSein wichtigstes Gem\u00e4lde in Privatbesitz\u201c, behauptet Kaplan. <\/p>\n<p>Oder die einzige Zeichnung in der Ausstellung. Ein L\u00f6we, der ruht und doch mit wachem Blick in die Beute-Welt schaut. Dazu muss man wissen: Thomas Kaplan liebt auch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article156143404\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article156143404&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katzen in allen Varianten<\/a> und hat mit seiner Ehefrau Daphne Recanati eine Organisation zum Schutz von Gro\u00dfkatzen gegr\u00fcndet. Bevor er zur Er\u00f6ffnung in Amsterdam landete, hatte er sich in Indien noch L\u00f6wen angeschaut. <\/p>\n<p>Sein erster Rembrandt-Einkauf ist die Studie einer Frau \u2013 vermutlich einer Magd \u2013 mit wei\u00dfer Haube. Sie entstand nur wenige hundert Meter entfernt vom Museum im Atelier des Malers, dem heutigen Rembrandt-Haus. Ergreifend ist auch ein Sp\u00e4twerk: eine \u00e4ltere Frau mit tiefen, grob gepinselten Gesichtsz\u00fcgen, die ihre faltigen H\u00e4nde \u00fcbereinanderlegt und am Betrachter weit vorbeischaut. <\/p>\n<p>Ihrem Ende entgegen? Kaplan verr\u00e4t: \u201eAls ich die Leinwand zum ersten Mal in H\u00e4nden hielt, habe ich sie gek\u00fcsst.\u201c Hat die Frau den Kuss erwidert? Er lacht schallend: \u201eWenn ich glauben w\u00fcrde, ein Gem\u00e4lde k\u00fcsst zur\u00fcck, sollte ich besser mit dem Sammeln aufh\u00f6ren.\u201c <\/p>\n<p>Ein Vermeer aus Las Vegas<\/p>\n<p>Seine Spitzentroph\u00e4e stammt von der Hand des r\u00e4tselhaften Johannes Vermeer aus Delft. Nur 37 Werke werden dem Maler nach heutigem Stand zugeschrieben. Eines davon \u2013 und das letzte in privatem Eigentum \u2013 ist \u201eDie junge Frau am Virginal\u201c, um das Jahr 1670 nach dem klassischen Vermeer-Schema gemalt: ein Innenraum, eine Person, Licht von links und eine Stofflichkeit, die zum Greifen plastisch wirkt. <\/p>\n<p>Kaplan kaufte das Bild dem Hotelmagnaten Steven Wynn in Las Vegas ab: \u201eIhm ging es w\u00e4hrend der Finanzkrise nicht so besonders gut. Ich wollte eigentlich nur sein Rembrandt-Selbstportr\u00e4t. Er fragte: Willst du nicht auch den Vermeer?\u201c Die kleine Leinwand, die bereits 2023 in der Vermeer-Ausstellung in Amsterdam bewundert werden konnte, bekam jetzt eine restauratorische Auffrischung. Befreit von kleineren \u00dcbermalungen erstrahlt sie noch etwas heller.<\/p>\n<p>In Kaplans Sammlung finden sich aber nicht nur Rembrandt und Vermeer. Auch der schmissige Impressionisten-Vorl\u00e4ufer <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article252408536\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article252408536&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frans Hals<\/a> ist dabei. Der Rembrandt-Jugendfreund und Rivale Jan Lievens. Der humorvolle Volksmaler Jan Steen und der Kerzenschein-Spezialist Godfried Schalcken. Alle sind nun auf Heimatbesuch in Holland.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ausgerechnet in diesem Museum besitzt zus\u00e4tzlich eine politische Dimension. Was heute H\u2019ART hei\u00dft, wurde 2009 von der damaligen K\u00f6nigin Beatrix und dem russischen Pr\u00e4sidenten Medwedew als Hermitage Amsterdam er\u00f6ffnet, als Partnerhaus der Sankt Petersburger Eremitage. Doch Russland f\u00fchrt seit 2022 einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine, Medwedew fantasiert von der Zerst\u00f6rung Westeuropas. <\/p>\n<p>Das nicht-staatliche Museum hat schnell und konsequent entschieden, die Russland-Beziehung zu beenden und sich in <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.hartmuseum.nl\/en\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.hartmuseum.nl\/en\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">H\u2019ART Museum<\/a> umzubenennen. Das Wort \u201eart\u201c kombiniert mit einem H. Als harte Erinnerung an die einstige Hermitage?<\/p>\n<p>Andere niederl\u00e4ndische Museen halfen in der ersten schweren Russland-losen-Phase mit Leihgaben. Neue Partner sind jetzt das Centre Pompidou in Paris, das British Museum in London, das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus255840314\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus255840314&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smithsonian<\/a> American Art Museum in Washington. Aus Deutschland kam leider keine Hilfe. Daf\u00fcr nun umso mehr von einem amerikanischen Katzen- und Rembrandt-Fan. H\u2019ART-Direktorin Annabelle Birnie erz\u00e4hlt: \u201eIch sa\u00df mit der Amsterdamer B\u00fcrgermeisterin Femke Halsema und Thomas Kaplan beim Mittagessen, als die Idee einer Ausstellung zum Stadtjubil\u00e4um mit seiner Sammlung auf den Tisch kam. Und er sagte sofort: Ja.\u201c<\/p>\n<p>B\u00fchne frei f\u00fcr den K\u00fcnstler<\/p>\n<p>Bei der Frage, von welchem Maler er sich am liebsten h\u00e4tte portr\u00e4tieren lassen, muss Kaplan dann ein bisschen \u00fcberlegen. Er landet doch wieder bei seinem Liebling: \u201eDas Bild, das Rembrandt von dem Amsterdamer Kaufmann Jan Six gemalt hat, ist f\u00fcr mich das beste Portr\u00e4t der Kunstgeschichte. Der Rembrandt in seiner mittleren Phase, von ihm w\u00fcrde ich mich am liebsten malen lassen.\u201c <\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu ernsten Fragen: Wei\u00df er, was seine Kunst wert ist? Wie viele hundert Millionen Dollar? Er schmunzelt: \u201eWahrscheinlich wei\u00df ich es.\u201c Und schweigt zur Summe. Warum hei\u00dft es nicht \u201eKaplan Collection\u201c? Die meisten Sammlungen sind schlie\u00dflich nach ihren Gr\u00fcndern benannt. \u201eAch!\u201c, kommt die Antwort, \u201eman ist doch kein Genie, wenn man einen Rembrandt kauft. Man ist ein Genie, wenn man Rembrandt ist. Dem K\u00fcnstler geh\u00f6rt die B\u00fchne.\u201c <\/p>\n<p>Ist Kaplan wirklich so uneitel oder kokettiert er damit? Man sp\u00fcrt, wie er die Bewunderung und den Trubel um seine Werke genie\u00dft. \u201eSie werden es nicht glauben! Ich sehe hier zum ersten Mal alle meine Rembrandts zusammen. Sie sind immer getrennt voneinander unterwegs, verliehen in alle Welt. Wir wollen, dass die Menschen sie \u00fcberall sehen k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>Die Leiden Collection sei nicht f\u00fcrs Wohnzimmer gedacht, da h\u00e4nge kein einziges Gem\u00e4lde aus der Sammlung. Sondern? Die Antwort \u00fcberrascht: Was die Schwiegermutter so malt! Mira Recanati ist eine prominente israelische K\u00fcnstlerin, die in verschiedenen Stilen von abstrakt bis gegenst\u00e4ndlich unterwegs ist. Und das im Haus des bedeutendsten Rembrandt-Sammlers der Welt.<\/p>\n<p>\u201eVon Rembrandt zu Vermeer\u201c, bis 24. August 2025, H\u2019ART Museum, Amsterdam<\/p>\n<p>Die Recherche wurde unterst\u00fctzt von der Leiden Collection. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabh\u00e4ngigkeit finden Sie unter go2.as\/unabhaengigkeit. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr Rembrandt geht nicht, jedenfalls nicht in privater Hand. Der Unternehmer Thomas Kaplan besitzt eine bedeutende Barocksammlung. 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