{"id":318740,"date":"2025-08-04T16:23:10","date_gmt":"2025-08-04T16:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318740\/"},"modified":"2025-08-04T16:23:10","modified_gmt":"2025-08-04T16:23:10","slug":"juengere-menschen-stimmen-hoeheren-fleischpreisen-eher-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318740\/","title":{"rendered":"J\u00fcngere Menschen stimmen h\u00f6heren Fleischpreisen eher zu"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 04.08.2025 17:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Mehrheit der j\u00fcngeren Generationen in Deutschland w\u00fcrde der Umwelt zuliebe h\u00f6here Fleischpreise akzeptieren, so das Ergebnis einer IW-Studie. Am geringsten ist die Bereitschaft bei den Baby-Boomern.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bereitschaft, h\u00f6here Fleischpreise zugunsten der Umwelt zu bezahlen, h\u00e4ngt stark vom Lebensalter ab: Rund 57 Prozent der ab Geburtsjahr 1997 einsetzenden Generation Z und 51 Prozent der sogenannten Millennials (Jahrg\u00e4nge 1983 bis 1996) sind bereit, mehr f\u00fcr Steak, Wurst und andere Fleischprodukte zu zahlen. So lautet das Ergebnis einer <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/adriana-neligan-jennifer-potthoff-zwischen-schnitzel-und-gewissen-eine-generationenfrage.html\" title=\"IW-Umfrage\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)<\/a>.<\/p>\n<p>    Fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung einverstanden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den \u00e4lteren Generationen sinke die Zustimmung zur &#8222;Einpreisung \u00f6kologischer Effekte&#8220; sp\u00fcrbar, hat das IW herausgefunden. Bei den Befragten aus den Jahrg\u00e4ngen zwischen 1955 und 1964, den sogenannten Baby-Boomern, ist die Zustimmung mit nur 40,2 Prozent am geringsten, in der Generation X (1965 bis 1982) sind es 43 Prozent. Fast genauso viele sind es in der vor 1955 geborenen &#8222;stillen Generation&#8220;. Insgesamt stimmt der Studie zufolge mit 46 Prozent fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung einem h\u00f6heren Preis f\u00fcr Fleisch zu, um die \u00f6kologischen Kosten zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Untersuchung beruht laut IW auf Daten aus einer Befragung von 3.288 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland, die im Dezember 2024 stattfand.<\/p>\n<p>    Anreize sollen nachhaltigen Fleischkonsum f\u00f6rdern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie die Studienautorinnen feststellen, bleibt Fleisch ein wichtiger Teil der Ern\u00e4hrung in Deutschland. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium lag der Pro-Kopf-Verzehr im Jahr 2024 bei 53,2 Kilogramm. Nach einem R\u00fcckgang von 58,5 kg im Jahr 2019 auf 52,9 kg 2023, stieg der Verzehr demnach zuletzt wieder leicht an. Deshalb stellt sich die Frage, wie nachhaltiger Fleischkonsum gef\u00f6rdert werden kann.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Ansicht der Autorinnen w\u00e4ren einige politische Ma\u00dfnahmen geeignet, um Anreize daf\u00fcr zu schaffen. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Investitionsanreize f\u00fcr tierwohlgerechte Betriebe oder Erleichterungen beim Marktzugang f\u00fcr alternative und nachhaltigere Fleischprodukte, erkl\u00e4rten sie. Auch eine sichtbare Platzierung von Bio- oder Veggie-Produkten in Superm\u00e4rkten, Restaurants und Kantinen k\u00f6nne sich &#8222;als wirksamer Impuls&#8220; erweisen. Zudem sei die Information von Verbrauchern und Transparenz &#8222;zentral&#8220;.<\/p>\n<p>    Bundeslandwirtschaftsminister gegen h\u00f6here Steuern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend mit 46 Prozent fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung bereit ist, einen h\u00f6heren Preis f\u00fcr Fleisch zu akzeptieren, spricht sich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) gegen h\u00f6here Steuern auf Fleisch aus. &#8222;Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, dass keine Steuererh\u00f6hungen durchgef\u00fchrt werden. Daran werde ich mich als zuk\u00fcnftiger Minister halten&#8220;, hatte er schon Anfang Mai vor seinem Amtsantritt der Bild-Zeitung gesagt. Fleischpreise mache nicht er, sondern der Markt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Aus ordnungspolitisch marktwirtschaftlicher Sicht sollten politische Ma\u00dfnahmen nachhaltigen Fleischkonsum durch Anreize f\u00f6rdern, ohne die individuelle Verantwortung oder Marktmechanismen zu untergraben&#8220;, hei\u00dft es dazu vom IW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 04.08.2025 17:04 Uhr Die Mehrheit der j\u00fcngeren Generationen in Deutschland w\u00fcrde der Umwelt zuliebe h\u00f6here Fleischpreise akzeptieren,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":318741,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[90943,13,4507,14,15,12,10,8,9,11,12031],"class_list":{"0":"post-318740","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-fleischpreise","9":"tag-headlines","10":"tag-nachhaltigkeit","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-umweltschutz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114971423813493872","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=318740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318740\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/318741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=318740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=318740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=318740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}