{"id":318825,"date":"2025-08-04T17:08:17","date_gmt":"2025-08-04T17:08:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318825\/"},"modified":"2025-08-04T17:08:17","modified_gmt":"2025-08-04T17:08:17","slug":"zoo-dortmund-schliesst-tier-toetung-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318825\/","title":{"rendered":"Zoo Dortmund schlie\u00dft Tier-T\u00f6tung nicht aus"},"content":{"rendered":"<p>Nach der T\u00f6tung von Pavianen in N\u00fcrnberg stellt sich die Frage: Wie handeln andere Zoos? Dortmund zeigt Verst\u00e4ndnis \u2013 und schlie\u00dft auch T\u00f6tungen aus. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              Pavian-T\u00f6tung sorgt f\u00fcr Debatte in NRW-Zoos  <\/p>\n<p>Nach der umstrittenen T\u00f6tung von zw\u00f6lf Guinea-Pavianen im Tiergarten N\u00fcrnberg schlagen die Wellen auch in Nordrhein-Westfalen hoch. Im Fokus: der Zoo Dortmund. Dort best\u00e4tigt man auf Anfrage, dass T\u00f6tungen grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich sind \u2013 als letztes Mittel im Rahmen eines nachhaltigen Populationsmanagements, wie Ruhr24 berichtet. <\/p>\n<p>\u00dcberpopulation als wachsendes Problem  <\/p>\n<p>Im Zoo Dortmund wird versucht, \u00dcberpopulation durch Weitervermittlung, Trennung oder Sterilisation zu vermeiden. Doch diese Ma\u00dfnahmen haben Grenzen. Die medizinische Verhinderung der Fortpflanzung behindere laut Zoo das nat\u00fcrliche Verhalten der Tiere. Daher seien Eingriffe in den Bestand manchmal unvermeidlich. <\/p>\n<p>Kein Zurschaustellen, sondern Artenschutz  <\/p>\n<p>Moderne Zoos verstehen sich heute nicht mehr nur als Freizeitattraktionen. Vielmehr sehen sie ihre Tierbest\u00e4nde als Reservepopulationen f\u00fcr bedrohte Arten. Wenn Tiere jedoch Pl\u00e4tze f\u00fcr wichtige Zuchtpartner blockieren und keine Alternativen bestehen, k\u00f6nne eine T\u00f6tung in Betracht gezogen werden. <\/p>\n<p>Tiere als Futter: Ein nat\u00fcrlicher Kreislauf?  <\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt: Einige Tiere werden in Zoos gezielt zur F\u00fctterung von Fleischfressern gehalten \u2013 darunter Wildrinder, Ziegen oder Antilopen. Diese Praxis wird als Teil eines \u00f6kologischen Kreislaufs verstanden und ist in vielen Zoos etabliert. Auch in K\u00f6ln und Rheine geh\u00f6rt dies zur Tierhaltungspraxis. <\/p>\n<p>Die ethische Debatte bleibt <\/p>\n<p>In N\u00fcrnberg f\u00fchrte eine massive \u00dcberbelegung von 43 Pavianen in einem Gehege f\u00fcr 25 Tiere zur T\u00f6tungsaktion. Trotz intensiver Suche fand sich keine Abnehmerinstitution. W\u00e4hrend Zooverb\u00e4nde Verst\u00e4ndnis zeigen, kritisieren Tiersch\u00fctzer das Vorgehen scharf. Klar ist: Auch in Zukunft wird die Frage bleiben, wie weit Artenschutz gehen darf \u2013 und wann Tierschutz endet. (isw) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der T\u00f6tung von Pavianen in N\u00fcrnberg stellt sich die Frage: Wie handeln andere Zoos? Dortmund zeigt Verst\u00e4ndnis&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":318826,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[5252,3364,29,217,26601,30,90958,1209,43445,3367,6500],"class_list":{"0":"post-318825","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-artenschutz","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dortmund","12":"tag-ethik","13":"tag-germany","14":"tag-nrnberg-zoo","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-paviane","17":"tag-tierschutz","18":"tag-zoo"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114971600891501189","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=318825"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318825\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/318826"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=318825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=318825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=318825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}