{"id":318930,"date":"2025-08-04T18:05:18","date_gmt":"2025-08-04T18:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318930\/"},"modified":"2025-08-04T18:05:18","modified_gmt":"2025-08-04T18:05:18","slug":"reisners-blick-auf-die-front-die-ukrainer-bauen-eine-neue-verteidigungslinie-fuer-den-schlimmsten-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/318930\/","title":{"rendered":"Reisners Blick auf die Front: &#8222;Die Ukrainer bauen eine neue Verteidigungslinie &#8211; f\u00fcr den schlimmsten Fall&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Druck auf die f\u00fcnf Hotspots im Donbass nimmt zu. Westlich der St\u00e4dte bauen die Ukrainer jetzt eine &#8222;neue Donbass-Linie&#8220;. Wenn die Russen durchbrechen, m\u00fcssen sie dort gestoppt werden, erkl\u00e4rt Oberst Reisner ntv.de. Nur, welche Verb\u00e4nde sollen die Linie verteidigen? <\/p>\n<p><b>ntv.de: Herr Reisner, vergangene Woche beschrieben Sie die Vorst\u00f6\u00dfe der russischen Armee an den f\u00fcnf Hotspots im Donbass wie Z\u00e4hne einer S\u00e4ge. Halten sich die ukrainischen Verteidiger dort noch?<\/b><\/p>\n<p>Markus Reisner: Im Raum zwischen Nowopawliwka \u00fcber Pokrowsk bis Kostjantynivka sowie bei Siwersk und Kupjansk versch\u00e4rft sich die Lage t\u00e4glich. Auf diesen St\u00e4dten lastet durch die russischen Angriffe ein enormer Druck. Alle f\u00fcnf Hotspots sind entweder von einer Einkesselung bedroht oder befinden sich bereits in einem Kessel. Diese ziehen sich immer mehr zusammen, kleine russische Sturmtrupps sind bereits in Pokrowsk pr\u00e4sent. Insgesamt sieht die Bilanz f\u00fcr die Russen im Juli nochmal besser aus als in den Vormonaten. 713 Quadratkilometer haben die russischen Truppen im vergangenen Monat erobert. Im Juni waren es 588, im Mai 507 und im April nur 379 Quadratkilometer. Das ist ein sehr starker Zuwachs. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>Wenn eine dieser St\u00e4dte f\u00e4llt, w\u00e4re das dann der bef\u00fcrchtete Durchbruch f\u00fcr die Russen, von dem aus sie gr\u00f6\u00dferes Gel\u00e4nde hinter der Frontlinie erobern k\u00f6nnten? <\/b><\/p>\n<p>Wenn Sie die Lage aller f\u00fcnf Hotspots auf der Karte anschauen, dann liegt Siwersk sehr exponiert, am weitesten im Osten. Wenn die russischen Truppen Siwersk nun mit einer Art Zangenbewegung umschlie\u00dfen, dann k\u00f6nnte es eine gute Entscheidung sein, die Stellung dort aufzugeben. Mit den Kr\u00e4ften aus Siwersk k\u00f6nnten die Ukrainer dann die beiden St\u00e4dte westlich davon besser verteidigen &#8211; Slowjansk und Kramatorsk. Sie sind die n\u00e4chsten ukrainischen Festungsst\u00e4dte. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>Aber eine Stadt aufzugeben &#8211; das f\u00e4llt dem Oberkommandeur der Streitkr\u00e4fte, General Oleksandr Syrskyj, sehr schwer, oder?<\/b><\/p>\n<p>Ja, Syrskyjs unnachgiebige Linie wird vor allem auf der untersten Ebene, der taktischen, in den ukrainischen sozialen Medien intensiv diskutiert. Wo ergibt es Sinn, St\u00e4dte weiter zu halten und zu verteidigen? Und wo sollte man sich besser zur\u00fcckziehen und die Kr\u00e4fte der Truppe schonen? Bisher sind die Ukrainer immer vorausschauend aus den Kesseln zur\u00fcckgegangen &#8211; denken Sie an Bachmut oder Awdijiwka. Nur in Mariupol ist es den Russen gelungen, eine gro\u00dfe Zahl ukrainischer Soldaten gefangen zu nehmen. Dennoch sind solche K\u00e4mpfe nat\u00fcrlich zerm\u00fcrbend. Wenn die Russen in ihren Angriffen Gleitbomben, Angriffsdrohnen und Artillerie miteinander kombinieren, verlieren die Verteidiger viele Soldaten. Wenn sie sich dann schlussendlich zur\u00fcckziehen, sind sie auch nicht mehr kampfkr\u00e4ftig. Die Ukrainer bereiten sich inzwischen aber auf die Option vor, dass die f\u00fcnf Bastionen im Raum Donezk fallen. Sie bauen eine neue Donbass-Linie auf, die vierte massive Verteidigungslinie.<\/p>\n<p><b>Es geht also darum, einen Vormarsch der Russen in die Zentralukraine aufzuhalten, der noch schneller vorank\u00e4me als die 713 eroberten Quadratkilometer im Juli? Im Gebiet westlich der f\u00fcnf Hotspots fehlt es ja an weiteren St\u00e4dten. Da w\u00e4ren die Invasoren also noch schneller?<\/b><\/p>\n<p>Genau, weil die Ukrainer sich auf den freien Ebenen der flachen Ostukraine nicht nachhaltig zur Verteidigung einrichten k\u00f6nnen. Wenn sie sich radikal zur\u00fcckz\u00f6gen, w\u00fcrde das im schlimmsten Fall bedeuten, dass die vier von den Russen beanspruchten Oblaste ihnen in G\u00e4nze in die H\u00e4nde fielen. Wir sehen aber, dass die Ukrainer in g\u00fcnstigen Gel\u00e4ndeabschnitten St\u00fctzpunkte bauen, die dann noch von Soldaten besetzt werden m\u00fcssen. Aber bei laufenden Gleitbomben- und Drohnenangriffen w\u00e4ren die nat\u00fcrlich nicht belastbar. Wenn sich also die Front weiter Richtung Westen verschiebt, weil etwa Siwersk f\u00e4llt, dann nimmt man an, dass die n\u00e4chste starke Verteidigungslinie die St\u00e4dte Slowjansk und Kramatorsk miteinschlie\u00dft. Weil urbane R\u00e4ume mit Kelleranlagen, Betonfundamenten, H\u00e4userstrukturen ein viel nachhaltigeres K\u00e4mpfen erlauben. Entsprechend w\u00e4re die vierte Verteidigungslinie keine Linie im engeren Sinne, die durchgehend verl\u00e4uft, sondern eher ein Gebietsg\u00fcrtel, der verschiedene Verteidigungszonen umfasst. Das folgende Bild eines pro-ukrainischen Milit\u00e4rbloggers verdeutlicht das Prinzip.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-04-at-14.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Satellitenbild, bearbeitet durch einen pro-ukrainischen Milit\u00e4rblogger\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-04-at-14.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Satellitenbild, bearbeitet durch einen pro-ukrainischen Milit\u00e4rblogger<\/p>\n<p><b>Also ein breiter Verteidigungsg\u00fcrtel mit Hotspots, von denen aus auch das restliche Gebiet verteidigt wird?<\/b><\/p>\n<p>Genau, einige Hotspots kristallisieren sich bereits heraus. Slowjansk und Kramatorsk habe ich erw\u00e4hnt, dieser G\u00fcrtel w\u00fcrde sich in den S\u00fcdwesten und in den Norden weiterziehen. Allerdings wird es auch von der Dynamik an der Front abh\u00e4ngen, inwieweit die Ukraine dort vorn Kr\u00e4fte herausl\u00f6sen kann, oder frische Reserven bilden kann, um die Stellungen in diesen Verteidigungszonen auch zu besetzen.<\/p>\n<p><b>Dann ist noch gar nicht klar, dass man daf\u00fcr \u00fcberhaupt genug Leute hat?<\/b><\/p>\n<p>Momentan ist noch nicht erkennbar, wie diese neue Donbass-Linie besetzt werden soll. Folgendes ist bemerkenswert: Einige Verb\u00e4nde der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, die bis jetzt immer wieder prominent an der Front gek\u00e4mpft haben, sind zurzeit nicht zu verorten. Ihre Lokation, also ihr Aufenthalt, ist nicht erkennbar. Daf\u00fcr kann es mehrere Erkl\u00e4rungen geben. Zum Beispiel k\u00f6nnten sich diese Verb\u00e4nde darauf vorbereiten, in einer neuen, \u00fcberraschenden Offensive die Russen abzulenken und ihre Kr\u00e4fte zu binden.<\/p>\n<p><b>Nach dem &#8222;Modell Kursk&#8220; im vergangenen Jahr?<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Markus-Reisner-ist-Historiker-und-Rechtswissenschaftler-Oberst-des-Generalstabs-im-Osterreichischen-.jpeg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Markus Reisner ist Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im \u00d6sterreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes f\u00fcr Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Milit\u00e4rakademie. Wissenschaftlich arbeitet er u.a. zum Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsf\u00fchrung. Jeden Montag bewertet er f\u00fcr ntv.de die Lage an der Ukraine-Front.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Markus-Reisner-ist-Historiker-und-Rechtswissenschaftler-Oberst-des-Generalstabs-im-Osterreichischen-.jpeg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Markus Reisner ist Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im \u00d6sterreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes f\u00fcr Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Milit\u00e4rakademie. Wissenschaftlich arbeitet er u.a. zum Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsf\u00fchrung. Jeden Montag bewertet er f\u00fcr ntv.de die Lage an der Ukraine-Front.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: privat)<\/p>\n<p> Genau so. Eine andere Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass diese Verb\u00e4nde nicht sichtbar sind, k\u00f6nnte die Vorbereitung f\u00fcr das Besetzen dieser neuen Donbass-Linie sein. Das entscheidende ist, dass die Ukrainer ihr Gel\u00e4nde kaum mehr nachhaltig verteidigen k\u00f6nnen, sondern nur den Vormarsch der Russen verz\u00f6gern. Bei dieser Art der verz\u00f6gernden Kampff\u00fchrung m\u00fcssen die Kr\u00e4fte sich abwechseln. Es k\u00f6nnen nicht dieselben Kr\u00e4fte, die vorn im Feuer stehen, nach ihrem R\u00fcckzug in der Tiefe die Verteidigungsstellungen beziehen. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte es dann n\u00e4mlich dazu kommen, dass die Russen die Verteidiger auf ihrem R\u00fcckzug verfolgen und sie \u00fcberholen. Dann erreichen die Russen die n\u00e4chste Linie, bevor die Ukrainer selbst dort eintreffen. Das muss man unbedingt vermeiden.<\/p>\n<p><b>Die neue Donbass-Linie muss also bereits von anderen Verb\u00e4nden bezogen sein, wenn sich die Verteidiger vorn zur\u00fcckfallen lassen.<\/b><\/p>\n<p>Ja, und die zur\u00fcckgehenden Truppen m\u00fcssen sie nicht nur aufnehmen, sondern auch durch Feuer sch\u00fctzen, um die angreifenden Russen abzufangen. Aber wie gesagt, bisher gibt es keine Indizien daf\u00fcr, wie die neue Verteidigungslinie besetzt werden soll. Die Ukraine hat aber vorsorglich begonnen, in der Tiefe Stellungen anzulegen. Mehr ist noch nicht zu sehen. <\/p>\n<p><b>Wenn sich die Truppen, die jetzt noch vorn in diesen f\u00fcnf Hotspots stehen, zur\u00fcckziehen: m\u00fcssen sie das alle gleichzeitig machen? Weil sonst die Russen bei einem aufgegebenen Hotspot vormarschieren und zum Beispiel einen anderen Hotspot dann von hinten angreifen k\u00f6nnten?<\/b><\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt vom jeweiligen Raum ab, ob die Russen einen Angriff so durchf\u00fchren k\u00f6nnten. W\u00fcrde Siwersk fallen, diese Option haben wir ja schon besprochen, dann k\u00f6nnte es sich auch positiv auf die Verteidigungskraft der Nachbarorte auswirken. W\u00fcrde man Pokrowsk aufgeben, dann k\u00f6nnte man vielleicht auch von der vierten Verteidigungslinie dahinter aus das Gebiet besser verteidigen. Also: Nein, es m\u00fcssen nicht alle f\u00fcnf Hotspots zugleich aufgegeben werden.<\/p>\n<p><b>Wie k\u00f6nnen wir uns die neue Donbass-Linie vorstellen? Mit Drachenz\u00e4hnen, Minenfeldern, Sch\u00fctzengr\u00e4ben? Oder ist es gar nicht mehr m\u00f6glich, eine so starke Verteidigung so schnell aufzubauen?<\/b><\/p>\n<p>Hier werden Pioniere der ukrainischen Streitkr\u00e4fte den Raum zuerst erkundet und dabei festgelegt haben, wo Stellungssysteme gebaut werden. Die Arbeiten werden dann oft an eine zivile Firma \u00fcbertragen, deren Leistung vom Milit\u00e4r \u00fcberwacht wird. Ein weiterer Milit\u00e4rblogger beschreibt die neuen Stellungen als T-f\u00f6rmige Systeme, voneinander unabh\u00e4ngig. Auch wenn benachbarte Systeme eingenommen werden, k\u00f6nnten die T-Stellungen noch weiter Widerstand leisten. Ein pro-ukrainischer Milit\u00e4rblogger hat solche Stellungen eingezeichnet: <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-04-at-13.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Satellitenbild, bearbeitet durch einen pro-ukrainischen Milit\u00e4rblogger\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-04-at-13.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Satellitenbild, bearbeitet durch einen pro-ukrainischen Milit\u00e4rblogger<\/p>\n<p> Grabenanlagen entstehen entlang der Linie, aber auch mehrere Kilometer in die Tiefe der Verteidigungszone hinein.<\/p>\n<p><b>Dadurch kommt der G\u00fcrtel zustande.<\/b><\/p>\n<p>Genau. Minenfelder, Stacheldrahtrollen gegen die kleinen Sturmtrupps, mit denen die Russen oft operieren, Drachenz\u00e4hne und Panzergr\u00e4ben gegen Panzer &#8211; das kann alles Teil der Verteidigungszonen sein. Es werden Stellungen ausgegraben und verst\u00e4rkt, etwa mit Baumst\u00e4mmen. Eventuell haben sie die M\u00f6glichkeit, manche Stellung auch zu betonieren. Ziel ist, dass Offensivpotential der Russen dort zu binden, um Zeit zu gewinnen. Wie gesagt, es geht nicht mehr ums Verteidigen, sondern darum, den Vormarsch der Invasoren zu verz\u00f6gern.<\/p>\n<p>Mit Markus Reisner sprach Frauke Niemeyer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Druck auf die f\u00fcnf Hotspots im Donbass nimmt zu. 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