{"id":319050,"date":"2025-08-04T19:11:21","date_gmt":"2025-08-04T19:11:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/319050\/"},"modified":"2025-08-04T19:11:21","modified_gmt":"2025-08-04T19:11:21","slug":"in-diesen-revierstaedten-sind-beschaeftigte-besonders-haeufig-krank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/319050\/","title":{"rendered":"In diesen Revierst\u00e4dten sind Besch\u00e4ftigte besonders h\u00e4ufig krank"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Essen. Drei St\u00e4dte aus dem Ruhrgebiet ragen in der aktuellen Statistik der Betriebskrankenkassen deutlich heraus. Und daf\u00fcr gibt es Gr\u00fcnde. <\/p>\n<p class=\"\">Wo melden sich die Besch\u00e4ftigten in NRW am h\u00e4ufigsten krank? In Herne, Gelsenkirchen und Hagen &#8211; laut aktuellem Report des Landesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) Nordwest ragen diese drei St\u00e4dte bei den Arbeitsunf\u00e4higkeitstagen (AU) ganz deutlich heraus und heben den Landesschnitt.<\/p>\n<p class=\"\">Spitzenreiter sei Herne mit einer Abweichung von 42,3 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Im vergangenen Jahr fehlten dort bei einer BKK versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund 32 Tage. Fast die H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigten fehlte l\u00e4nger als sechs Wochen. Rund 36 Prozent fehlten bis zu sechs Wochen am St\u00fcck. <\/p>\n<p>    Mehr zum Thema<\/p>\n<p class=\"\">\u00c4hnlich verhalte es sich in Gelsenkirchen. Mit rund 30 Krankentagen je Besch\u00e4ftigten liege die Quote hier 35,3 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. An dritter Stelle folge Hagen mit einer Abweichung von 33,4 Prozent und rund 30 Krankentagen je Besch\u00e4ftigtem. <\/p>\n<p class=\"\">Knapp darunter liege Duisburg. In Essen dagegen fehlten Besch\u00e4ftigte laut Statistik nur 24 Tage, Essen l\u00e4ge damit lediglich 6,5 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt liege NRW mit 9,3 Prozent \u00fcber dem Schnitt. Die Zahlen, so der Verband, stagnierten auf einem Hoch.<\/p>\n<p>   Bkk-Chef sieht Zusammenhang zwischen AU-Zahlen und Bildungsabschluss <\/p>\n<p class=\"\">Besonders wenige AU-Tage gehen laut BKK auf das Konto der Besch\u00e4ftigten in Bonn, D\u00fcsseldorf und M\u00fcnster. Hier w\u00fcrden Quoten von 13 \u2013 16 % unter den durchschnittlichen Bundeswerten erreicht. <\/p>\n<p class=\"\">\u201eWir sehen klar einen Zusammenhang zwischen AU-Zahlen und Bildungsabschluss\u201c, kommentiert Dirk Janssen, Vorstand des BKK-Landesverbandes NRW, die Zahlen. In St\u00e4dten mit vielen Studierenden und hohem Aufkommen an Verwaltungsberufen gebe es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Bildung und Ausbildungsabschluss. \u201eHier steigt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine bessere Gesundheit.\u201c<\/p>\n<p>   Herne-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/services\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"\">Weniger belastende Arbeitspl\u00e4tze und ein besseres Umfeld seien ausschlaggebend. Mit geringerem Einkommen k\u00f6nne man sich weniger Gesundheitsvorsorge und Biokost aus dem Supermarkt leisten. Wenn es \u00fcberhaupt Biom\u00e4rkte im Quartier gebe, so Janssen. Au\u00dferdem gehe ein geringerer Sozialstatus einher mit einem h\u00f6heren Konsum an Rauchwaren und Alkohol sowie weniger Bewegung. Die eigentliche, allt\u00e4gliche Gesundheitsversorgung spiele sich eben doch in der unmittelbaren Nachbarschaft ab. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Essen. Drei St\u00e4dte aus dem Ruhrgebiet ragen in der aktuellen Statistik der Betriebskrankenkassen deutlich heraus. 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