{"id":320018,"date":"2025-08-05T04:03:10","date_gmt":"2025-08-05T04:03:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320018\/"},"modified":"2025-08-05T04:03:10","modified_gmt":"2025-08-05T04:03:10","slug":"nach-todesfaellen-stadt-duesseldorf-verbietet-baden-im-rhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320018\/","title":{"rendered":"Nach Todesf\u00e4llen &#8211; Stadt D\u00fcsseldorf verbietet Baden im Rhein"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcber eine Strecke von 42,1 Kilometer schl\u00e4ngelt sich der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rhein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rhein<\/a> durch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a>. Und auf dieser gesamten L\u00e4nge soll in K\u00fcrze ausnahmslos ein Badeverbot gelten. Erlassen wird es \u00fcber eine ordnungsbeh\u00f6rdliche Verordnung, wie Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stephan-keller\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stephan Keller<\/a> (CDU) am Montag auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Konkret ausformuliert ist das Verbot noch nicht. Fest steht laut Stadtsprecher Nils Mertens allerdings, dass es generell um das Betreten des Rheins gehen werden. Eine genauere Unterscheidung etwa ab einer bestimmten Wassertiefe sei nicht sinnvoll. Kontrollieren soll das Verbot von st\u00e4dtischer Seite aus der Ordnungs- und Servicedienst (OSD). Die genaue H\u00f6he des Bu\u00dfgeldes steht noch nicht fest. Aber Keller sagt: \u201eEs wird eine sp\u00fcrbare und nachhaltige Wirkung entfalten. Die Einzelheiten werden derzeit abgestimmt.\u201c Man darf davon ausgehen, dass es sich also mindestens um einen dreistelligen Betrag handeln wird. Zum Vergleich: F\u00fcr die Ordnungswidrigkeit Wildpinkeln sind derzeit inklusive Geb\u00fchren knapp 180 Euro zu zahlen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach einer ganzen Reihe von Todesf\u00e4llen in diesem Jahr im Rhein in D\u00fcsseldorf hatte die Stadt zun\u00e4chst einen Appell an die Wasserstra\u00dfen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) gerichtet, ein Verbot auf Stadtgebiet einzuf\u00fchren. Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/blaulicht\/duesseldorf-behoerden-streiten-ueber-badeverbot-im-rhein_aid-132082965\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dort sah man sich aber nur f\u00fcr die Schifffahrt zust\u00e4ndig und spielte den Ball an die Stadt zur\u00fcck.<\/a> Das NRW-Innenministerium kam schlie\u00dflich zu einer \u00e4hnlichen Einsch\u00e4tzung \u2013 nach der es zudem kein Hindernis f\u00fcr eine kommunale L\u00f6sung gibt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diese Sichtweise kritisiert D\u00fcsseldorfs Stadtdirektor und auch Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche. \u201eIch bin erstaunt dar\u00fcber, dass derjenige, dem die Wasserstra\u00dfe geh\u00f6rt, kein Erfordernis zur Handlung sieht.\u201c Anstatt sich blo\u00df nicht zust\u00e4ndig zu erkl\u00e4ren, h\u00e4tte Hintzsche von den Bundesbeh\u00f6rden die Fragestellung erwartet und f\u00fcr angemessen gehalten: \u201eWas k\u00f6nnen wir gemeinsam tun?\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr ungl\u00fccklich h\u00e4lt es Hintzsche dar\u00fcber hinaus, dass nun je nach Stadt andere Regeln gelten werden, was die Lage un\u00fcbersichtlicher mache, vor allem f\u00fcr Zugereiste. \u201eEine \u00fcbergreifende L\u00f6sung h\u00e4tte zudem eine noch st\u00e4rkere Signalwirkung gehabt.\u201c Doch auch das lokale Verbot sei von wichtiger Bedeutung, da sonst viel schwerer nachzuvollziehen sei, dass das Baden im Rhein gef\u00e4hrlich ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch Keller betont, dass es sich beim Baden im Rhein um ein Problem handelt, \u201edas an den kommunalen Grenzen nicht Halt macht. Wir erwarten daher weiterhin Unterst\u00fctzung von Seiten des Bundes, der f\u00fcr die Wasserstra\u00dfen zust\u00e4ndig ist\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hintzsche bef\u00fcrwortet das Verbot zudem mit Blick auf die professionellen Retter. \u201eEs ist f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feuerwehr<\/a> nicht ungef\u00e4hrlich, im Rhein zu tauchen. Dass am Ende bei einem Notfall regelm\u00e4\u00dfig 80 Einsatzkr\u00e4fte vor Ort sind, ist nicht hinnehmbar.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nichtsdestotrotz stellt Hintzsche auch klar, dass mit dem Verbot k\u00fcnftig keinesfalls s\u00e4mtliche Badetoten im Rhein verhindert werden k\u00f6nnen. Die Lage sei vergleichbar mit dem Stra\u00dfenverkehr und dort geltenden Regeln.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor allem w\u00e4hrend der Hitzeperioden waren j\u00fcngst wiederholt Menschen im Rhein abgetrieben und schlie\u00dflich tot geborgen worden. Auch ein sechsj\u00e4hriger Junge starb, nachdem er in Himmelgeist im Wasser war. Besonders viele Rettungseins\u00e4tze gab es am Paradiesstrand, dort kam vor \u00fcber einer Woche f\u00fcr einen 19-J\u00e4hrigen jede Hilfe zu sp\u00e4t. Die Feuerwehr bilanzierte in der vergangenen Woche nach Anfrage unserer Redaktion, in diesem Jahr in D\u00fcsseldorf bislang 46 mal wegen Personen im Rhein alarmiert worden zu sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt hatte zuletzt verst\u00e4rkt vor den Gefahren im Rhein gewarnt \u2013 mit Doppelstreifen aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> und OSD, neuen Warnschildern und einer Kampagne \u00fcber die sozialen Medien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber eine Strecke von 42,1 Kilometer schl\u00e4ngelt sich der Rhein durch D\u00fcsseldorf. 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