{"id":32023,"date":"2025-04-14T20:02:10","date_gmt":"2025-04-14T20:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32023\/"},"modified":"2025-04-14T20:02:10","modified_gmt":"2025-04-14T20:02:10","slug":"spanischer-architekt-antoni-gaudi-rueckt-seligsprechung-naeher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32023\/","title":{"rendered":"Spanischer Architekt Antoni Gaud\u00ed r\u00fcckt Seligsprechung n\u00e4her"},"content":{"rendered":"<p>Papst Franziskus hat den sogenannten \u201eheroischen Tugendgrad&#8220;  des spanischen Architekten anerkannt, der damit als \u201eehrw\u00fcrdiger Diener Gottes&#8220; bezeichnet werden darf. Dies ist ein wichtiger Schritt im Prozess f\u00fcr Seligsprechungen der katholischen Kirche. <\/p>\n<p>Tiziana Campisi und Stefanie Stahlhofen \u2013 Vatikanstadt<\/p>\n<p>Schon bald selig gesprochen werden k\u00f6nnen hingegen Nazareno Lanciotti, ein italienischer Missionar der als M\u00e4rtyrer in Brasilien starb, und die indische Ordensgr\u00fcnderin\u00a0Eliswa Vakayil. Papst Franziskus hat dem Dikasterium f\u00fcr die Selig- und Heiligsprechungsprozesse gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die entsprechenden Dekrete gegeben, wie der Vatikan diesen Montag bekannt gab.\u00a0<\/p>\n<p>Neben Gaud\u00ed d\u00fcrfen auch drei Priester &#8211; Agostino Cozzolino, Pietro Giuseppe Triest und Angelo Bughetti &#8211;\u00a0 nun als \u201eehrw\u00fcrdige Diener Gottes&#8220; bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Antoni Gaud\u00ed, der \u201eArchitekt Gottes&#8220; <\/p>\n<p>Antoni Gaud\u00ed i Cornet, wurde am 25. Juni 1852, wahrscheinlich in Reus, geboren. Der Katalane hat einen gro\u00dfen Teil seines Lebens der Gestaltung der weltber\u00fchmten Basilika Sagrada Fam\u00edlia in Barcelona gewidmet. Gaud\u00ed erkl\u00e4rte sich im Jahr nach der Grundsteinlegung 1883 im Alter von 31 Jahren bereit, die Leitung des Bauwerks zu \u00fcbernehmen. Von da an verbrachte er sein ganzes Leben mit dem Bau des Gotteshauses, in dem er sein k\u00fcnstlerisches Genie, sein religi\u00f6ses Empfinden und seine tiefe Spiritualit\u00e4t zum Ausdruck brachte. Erst f\u00fcnf Jahre zuvor hatte er einige architektonische Notizen &#8211; bekannt als das \u201eManuskript\u201c von Reus &#8211; verfasst, in denen er seine Vorschl\u00e4ge zur Ornamentik und zu religi\u00f6sen Bauten darlegte und ein betr\u00e4chtliches Wissen auch des christlichen Glaubens zeigte.<\/p>\n<p>Der junge Gaud\u00ed betrachtete die Sagrada Familia als eine Mission, die ihm von Gott anvertraut worden war, und in diesem Bewusstsein verwandelte er das urspr\u00fcngliche neugotische Projekt in etwas Neues und Originelles, das von den Formen der Natur inspiriert und reich an Symbolik war, die seinen tiefen Glauben und seine Spiritualit\u00e4t zum Ausdruck brachte, die benediktinische und franziskanische Einfl\u00fcsse hatte.\u00a0<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/aprile\/14\/Antoni-Gaudi.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Antoni Gaud\u00ed \" title=\"Antoni Gaud\u00ed \"\/><\/p>\n<p>\n   Antoni Gaud\u00ed\n  <\/p>\n<p>Bauwerke als Lobgesang auf Gott <\/p>\n<p>Der talentierte Architekt, ein Anh\u00e4nger des heiligen Philipp Neri, begegnete Hindernissen und Schwierigkeiten mit Mut und Gottvertrauen, w\u00e4hrend er die Baustelle leitete, und ertrug auch Neid und Eifersucht. Von 1887 bis 1893 plante und leitete er den Bau weiterer ziviler und religi\u00f6ser Werke. In der Fastenzeit des Jahres 1894 wurde er von einer schweren Krankheit heimgesucht, die durch ein strenges Fasten verursacht wurde, das zwar sein Leben gef\u00e4hrdete, ihm aber eine tiefe spirituelle Erfahrung auf der Suche nach Gott bescherte.<\/p>\n<p>Nachdem er die Krise \u00fcberwunden hatte, arbeitete er weiter an verschiedenen Projekten, verlor jedoch nach und nach alle Familienangeh\u00f6rigen und begab sich in eine echte spirituelle Askese. Er lehnte neue Auftr\u00e4ge ab und konzentrierte sich ausschlie\u00dflich auf die\u00a0Sagrada Fam\u00edlia, so dass er 1925 ein kleines Zimmer neben der Kirche zu seinem Wohnsitz machte. Als \u00fcberzeugter und praktizierender Christ, der regelm\u00e4\u00dfig die Sakramente empfing, machte er die Kunst zu einem Lobgesang auf den Herrn, dem er die Fr\u00fcchte seiner Arbeit darbrachte, die er als eine Mission betrachtete, die Menschen mit Gott bekannt zu machen und sie ihm n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p>Am 7. Juni 1926 wurde er von einer Stra\u00dfenbahn \u00fcberfahren. Unerkannt wurde er in das Armenkrankenhaus der Stadt gebracht. Nachdem er die Sterbesakramente empfangen hatte, starb er drei Tage sp\u00e4ter, am 10. Juni.\u00a0An seiner Beerdigung nahmen etwa 30 000 Menschen teil.\u00a0<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/gennaio\/02\/43.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Innenansicht der Sagrada Fam\u00edlia\" title=\"Innenansicht der Sagrada Fam\u00edlia\"\/><\/p>\n<p>\n   Innenansicht der Sagrada Fam\u00edlia\n  <\/p>\n<p>Die neuen Seligen:\u00a0Pater Nazareno Lanciotti, M\u00e4rtyrer in Brasilien <\/p>\n<p>Der r\u00f6mische Di\u00f6zesanpriester Nazareno Lanciotti, der kurz vor der Seligsprechung steht, ist ein M\u00e4rtyrer unserer Zeit: Er wurde am 3. M\u00e4rz 1940 geboren und 1966 zum Priester geweiht. Nachdem er einige Jahre in Rom gearbeitet hatte, lernte er die Freiwilligenbewegung Operazione\u00a0Mato Grosso\u00a0kennen und kam 1971 nach Brasilien. Er lie\u00df sich in dem Dorf Jauru an der Grenze zu Bolivien nieder und begann hier ein fruchtbares Apostolat.<\/p>\n<p>30 Jahre lang war er so missionarisch t\u00e4tig, getragen von der Eucharistie und der Verehrung der Jungfrau Maria. Er gr\u00fcndete eine Pfarrei; er schuf 57 l\u00e4ndliche kirchliche Gemeinschaften, in denen er die t\u00e4gliche eucharistische Anbetung einf\u00fchrte, und eine Krankenstation, die sp\u00e4ter zu einem der aktivsten Krankenh\u00e4user der Region wurde. Er baute ein Altenheim, gr\u00fcndete eine Schule f\u00fcr Hunderte von Kindern, denen er auch Lebensmittel zur Verf\u00fcgung stellte; au\u00dferdem errichtete er ein Priesterseminar. 1987 schloss er sich der Marianischen Priesterbewegung (MPB) an und reiste als nationaler Verantwortlicher f\u00fcr Brasilien h\u00e4ufig, um Gebetsz\u00f6nakel zu errichten. Er widmete sich auch den \u00c4rmsten und engagierte sich im Kampf gegen verschiedene Formen von Ungerechtigkeit und Unterdr\u00fcckung, wie etwa Menschen- und Drogenhandel.<\/p>\n<p>Seine seelsorgerische Arbeit war jedoch einigen ein Dorn im Auge, so dass er am Abend des 11. Februar 2001, als er mit einigen Mitarbeitern das Abendessen beendete, von zwei vermummten Schl\u00e4gern, die in sein Haus eingedrungen waren, schwer verletzt wurde.\u00a0 Er starb am 22. Februar im Alter von 61 Jahren.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2023\/11\/08\/MotherEliswaAEM.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Eliswa Vakayil\" title=\"Eliswa Vakayil\"\/><\/p>\n<p>\n   Eliswa Vakayil\n  <\/p>\n<p>Eliswa von der Heiligen Jungfrau,\u00a0geboren als Eliswa Vakayil <\/p>\n<p>Sie ist Inderin, aus Kerala, Gr\u00fcnderin der\u00a0Kongregation der Teresianischen Karmelitinnen (S\u00e4kularorden der Unbeschuhten Karmeliten) und bald selig:\u00a0Eliswa Vakayil. Die Kongregation hat sie am 13.02.1866 in Kerala\/Indien gegr\u00fcndet. Es war damals die erste Gr\u00fcndung eines einheimischen Karmelitinnen Klosters vor Ort.\u00a0Eliswa wurde am 15. Oktober 1831 in Ochanthuruth in eine wohlhabende Familie von Landbesitzern geboren, die sehr religi\u00f6s war.<\/p>\n<p>Im Alter von 16 Jahren wurde sie mit einem wohlhabenden Gesch\u00e4ftsmann verheiratet, mit dem sie 1851 eine Tochter bekam. Im folgenden Jahr verwitwet, entschied sie sich f\u00fcr ein Leben des Gebets und der Einsamkeit, das durch h\u00e4ufige Teilnahme an den Sakramenten gekennzeichnet war. Sie k\u00fcmmerte sich um die Armen und wohnte in einer einfachen H\u00fctte.<\/p>\n<p>Im Jahr 1862 lernte sie den italienischen Karmelitenpater Leopoldo Beccaro kennen und gr\u00fcndete unter seiner geistlichen F\u00fchrung die erste Kongregation in Kerala, den Dritten Orden der Karmeliten. Die neue Ordensfamilie, zu der auch ihre Tochter und ihre j\u00fcngste Schwester geh\u00f6rten, f\u00fcgte der Kontemplation ein aktives Leben zur Erziehung und Ausbildung armer und verwaister M\u00e4dchen und der Pflege der Verlassenen und Bed\u00fcrftigen hinzu.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter schlossen sich weitere Frauen des syro-malabarischen Ritus der Gemeinschaft an, und als Leo XIII. beschloss, die ersten syro-malabarischen Vikariate zu errichten, entstanden zwei unabh\u00e4ngige religi\u00f6se Fraueninstitute: die Kongregation der Teresianischen Karmelitinnen (CTC) des lateinischen Ritus und die Kongregation der Mutter des Karmel (CMC) des syro-malabarischen Ritus. Unter diesen Umst\u00e4nden gr\u00fcndete Mutter Eliswa mit ihren Schwestern des lateinischen Ritus ein neues Kloster in Varapuzha. Hier verbrachte sie die letzten 23 Jahre ihres Lebens. Sie starb am 18. Juli 1913.<\/p>\n<p>Auf ihre F\u00fcrsprache hin wurde 2005 die wundersame Heilung eines kleinen M\u00e4dchens, das an einer Lippenspalte (Hasenscharte) litt, im F\u00f6talstadium zur\u00fcckgef\u00fchrt. Es war die Mutter des kleinen M\u00e4dchens, die zu Eliswa betete, auf Anraten einer der Karmeliterinnen, die vorschlug, dass auch andere Verwandte Bittgesuche stellen sollten. Das per Kaiserschnitt geborene M\u00e4dchen kam v\u00f6llig gesund zur Welt.<\/p>\n<p>Die weiteren \u201eehrw\u00fcrdigen Diener Gottes&#8220; <\/p>\n<p>  <b>Peter Joseph Triest<\/b>, Gr\u00fcnder der Kongregationen der Barmherzigen Br\u00fcder, der Barmherzigen Schwestern von Jesus und Maria und der Schwestern der hl.\u00a0Kindheit Jesu, wurde am 31. August 1760 in Br\u00fcssel (Belgien) geboren und ist nun \u201eehrw\u00fcrdiger Diener Gottes&#8220;. Am 9. Juni 1786 zum Priester geweiht, musste er w\u00e4hrend der so genannten Belgischen Revolution aufgrund der religi\u00f6sen Anordnungen Josephs II. von Habsburg-Lothringen und der Franz\u00f6sischen Revolution im Verborgenen leben, um dem Eid auf die Zivilverfassung des Klerus zu entgehen.\n <\/p>\n<p>   Nach der napoleonischen Duldung begann er eine fruchtbare T\u00e4tigkeit als Pfarrer in Ronse und widmete sich vor allem den Waisen, Kranken und Armen. Er gr\u00fcndete ein Waisenhaus f\u00fcr arme und verlassene Kinder, das von einigen Frauen unterst\u00fctzt wurde, mit denen er 1803 die Kongregation der\u00a0Barmherzigen Schwestern von Jesus und Maria gr\u00fcndete. 1807 betrauten ihn die staatlichen Beh\u00f6rden mit der Leitung des Zivilkrankenhauses in Bijloke und sp\u00e4ter mit der Aufsicht \u00fcber die Finanzverwaltung der verschiedenen karitativen Einrichtungen der Stadt. Au\u00dferdem wurde er zum Mitglied der Kommission der Zivilspit\u00e4ler und des Ausschusses f\u00fcr Armenpflege ernannt, w\u00e4hrend er in Gent mit der Koordinierung und administrativen Leitung von Altenhospizen und Einrichtungen zur Pflege und Erziehung verwaister und einsamer Kinder betraut wurde.\n <\/p>\n<p>   Anschlie\u00dfend gr\u00fcndete er die Kongregationen der Barmherzigen Br\u00fcder und der Barmherzigen Br\u00fcder\u00a0vom heiligen\u00a0Johannes von Gott f\u00fcr die h\u00e4usliche Krankenpflege und unterst\u00fctzte den Priester Benedict De Decker, der sp\u00e4ter sein Nachfolger in der von ihm begonnenen Verwaltungs- und Betreuungsarbeit wurde, bei der Gr\u00fcndung der\u00a0Schwestern der hl. Kindheit Jesu.\n <\/p>\n<p>   Schwer erkrankt verbrachte er die letzten Tage seines Lebens im Gebet; unterst\u00fctzt von den Barmherzigen Schwestern von Jesus und Maria, starb er am 24. Juni 1836. Im Mittelpunkt seiner Spiritualit\u00e4t stand die Verehrung der Menschlichkeit Christi, die ihn dazu brachte, seine Br\u00fcder und Schwestern zu lieben, insbesondere die Bed\u00fcrftigen. Er lie\u00df sich vom heiligen Vinzenz von Paul inspirieren und hatte die Kranken, Behinderten und Geh\u00f6rlosen im Herzen. Seine Art, anderen zu dienen, galt als prophetisch und innovativ, da er den Menschen mit seiner W\u00fcrde in den Mittelpunkt stellte.\u00a0\n <\/p>\n<p>F\u00fcrsorge f\u00fcr Arme und Kranke <\/p>\n<p>  <b>Angelo Bughetti<\/b>\u00a0war ebenfalls Di\u00f6zesanpriester und ist nun \u201eehrw\u00fcrdiger Diener Gottes&#8220;.\u00a0Er wurde am 27. August 1877 im italienischen Imola in einer Familie aus bescheidenen Verh\u00e4ltnissen und mit tiefem christlichen Glauben geboren. Er wurde am 31. M\u00e4rz 1900 zum Priester geweiht und widmete sich nach einigen Jahren der Lehrt\u00e4tigkeit der Predigt und verschiedenen karitativen T\u00e4tigkeiten mit dem Ziel, das christliche und soziale Gewissen der Jugend zu bilden, sowie der Abfassung von Artikeln f\u00fcr verschiedene Zeitschriften.\n <\/p>\n<p>   Es war ein antiklerikales, sozialistisches und freimaurerisches Klima, in dem er sich Kindern und Jugendlichen widmete, ihre N\u00f6te wahrnahm und ihr Potenzial zur Geltung brachte. Er wurde zum Kaplan in Imola und dann der Opera Nazionale Balilla &#8211; der Jugendorganisation der Nationalen Faschistischen Partei Italien ernannt &#8211; und stellte sich gegen liberale, sozialistische und faschistische Ideologien, aber immer mit Sachlichkeit, feiner Umsicht und nie gegen die Menschen, indem er die Beziehungen aufrechterhielt, die notwendig waren, um sein Werk der Erziehung der Jugend fortzusetzen.\n <\/p>\n<p>   Er starb am 5. April 1935, im Alter von 57 Jahren. Mut und Talent halfen ihm, angemessene L\u00f6sungen f\u00fcr komplexe Situationen zu finden, in seinen Werken der N\u00e4chstenliebe und im Gebet verstand er es, seine Gemeindemitglieder einzubeziehen und allen zu helfen, in der Heiligkeit zu wachsen. Man nannte ihn den \u201ePriester der Vorsehung\u201c, weil er immer auf die Hilfe Gottes vertraute.\u00a0\n <\/p>\n<p><b>Agostino Cozzolino, <\/b>der letzte neue \u201eehrw\u00fcrdige Diener Gottes&#8220;, ist ebenfalls Italiener. Er stammt aus Kampanien und wurde am 16. Oktober 1928 in Resina (heute Ercolano) in einer armen, religi\u00f6sen Familie geboren. Er entschied sich f\u00fcr das Priesteramt und wurde am 27. Juli 1952 geweiht. Danach widmete er sich der Ausbildung und Katechese von Jugendlichen und Erwachsenen in den Pfarreien und wurde sp\u00e4ter zum Vizerektor des Priesterseminars in Neapel ernannt, wo er viele junge Menschen durch sein Vorbild und seine Aussagen inspirierte. Am 30. September 1960 wurde er an die historische\u00a0Basilika\u00a0und Wallfahrtskirche\u00a0Santa Maria della Neve (Maria-Schnee, in Erinnerung an einen wundersamen Schneefall im Sommer) im Stadtteil Ponticelli in Neapel versetzt, wo er bis zu seinem Tod als Pfarrer t\u00e4tig war. Er arbeitete hart daran, eine lebendige pastorale Gemeinschaft zu schaffen, die in der Lage war, das Evangelium zu verk\u00fcnden; er steigerte die Verehrung der Maria-Schnee; er unterst\u00fctzte die italienische Hilfsvereinigung F.A.C.\u00a0(Fraterno Aiuto Cristiano); er k\u00fcmmerte sich liebevoll um die Armen und um die materiellen und geistlichen Bed\u00fcrfnisse aller. In seinem bev\u00f6lkerungsreichen Viertel in Neapel, in dem ein heterogener und problematischer sozialer Kontext der Erniedrigung und Armut herrschte, war Pater Agostino eine wichtige Pr\u00e4senz und setzte sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr das Wohl der Menschen ein.<\/p>\n<p>Mit einem einladenden Geist begann er, die neuen pastoralen Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils anzuwenden und f\u00f6rderte auch Gruppen f\u00fcr die Familienspiritualit\u00e4t, pflegte Austausch zu anderen Priestern und organisierte regelm\u00e4\u00dfige Treffen, um Momente des Austauschs und der gemeinsamen Erfahrung zu gew\u00e4hrleisten. 1987 wurde bei ihm Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs diagnostiziert, und er erlebte die Krankheit als eine weitere Chance f\u00fcr sein Apostolat:\u00a0Er nahm die Krankheit mit W\u00fcrde und gro\u00dfem Glauben an, widmete sich mehr und mehr der Kontemplation, blieb aber den Menschen nahe. Er starb am 2. November 1988. Sein Apostolat war von einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Liebe zu den Menschen gepr\u00e4gt. Es war ein gro\u00dfz\u00fcgiges Leben, das er ganz den anderen widmete.<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; sst)\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Papst Franziskus hat den sogenannten \u201eheroischen Tugendgrad&#8220; des spanischen Architekten anerkannt, der damit als \u201eehrw\u00fcrdiger Diener Gottes&#8220; bezeichnet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32024,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,17448,214,30,17446,6590,1794,2480,13220,17447,4026,215,13477],"class_list":{"0":"post-32023","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-dikasterium","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-heilige-und-selige","14":"tag-katholische-kirche","15":"tag-kunst-und-design","16":"tag-papst-franziskus","17":"tag-persoenlichkeiten","18":"tag-sakrale-kunst","19":"tag-spanien","20":"tag-unterhaltung","21":"tag-vatikan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114338106396055017","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32023"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32023\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}