{"id":320232,"date":"2025-08-05T06:00:13","date_gmt":"2025-08-05T06:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320232\/"},"modified":"2025-08-05T06:00:13","modified_gmt":"2025-08-05T06:00:13","slug":"am-roederschacht-neuste-entwicklung-am-roederschacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320232\/","title":{"rendered":"Am R\u00f6derschacht: Neuste Entwicklung am R\u00f6derschacht"},"content":{"rendered":"<p>Die Siedlung am R\u00f6derschacht in Bochum ist ein faszinierendes Beispiel f\u00fcr historische Wohnarchitektur, die der Zeit mit ihren Herausforderungen begegnet. Erbaut im Jahr 1880, bietet sie den Charme vergangener Tage, was heute von der Stadt Bochum anerkannt wird (https:\/\/www.bochum.de\/Denkmalschutz-\/-Denkmalpflege\/Denkmalliste-der-Stadt-Bochum\/Siedlungen\/Am-Roederschacht).<br \/>Dennoch haben die baulichen Gegebenheiten, die damals oft wenig Augenmerk auf W\u00e4rmed\u00e4mmung legten, zu erheblichen Problemen gef\u00fchrt.<br \/>Insbesondere die mangelnde Isolierung ist in den kalten Monaten ein gro\u00dfes Thema. Die Heizkosten steigen, w\u00e4hrend die Wohnungen oft nicht die gew\u00fcnschte W\u00e4rme erreichen k\u00f6nnen, was den Bewohnern nur wenig Komfort bietet. In den Sommermonaten hingegen verwandeln sich die Wohnungen in sehr warme R\u00e4ume, die an eine Sauna erinnern, was das Wohnerlebnis zus\u00e4tzlich beeintr\u00e4chtigt.<br \/>Die feuchten Kellerr\u00e4ume sind eine direkte Folge der unzureichenden baulichen Ma\u00dfnahmen, die im Laufe der Zeit nur sporadisch angegangen wurden. Trotz dieser Herausforderungen haben die Bewohner der Siedlung eine bemerkenswerte Resilienz gezeigt.<br \/>\u00dcber Jahrzehnte hinweg haben sie in ihre Wohnungen und G\u00e4rten investiert, um diese liebevoll zu gestalten. Man sieht die Leidenschaft und die unz\u00e4hligen Stunden, die in die Pflege geflossen sind, ebenso wie die finanziellen Mittel, die sie bereit waren zu investieren, um ihre Umgebung zu versch\u00f6nern.<br \/>Dieser Kontrast \u2013 zwischen den baulichen M\u00e4ngeln und der Hingabe der Bewohner \u2013 macht die Siedlung am R\u00f6derschacht so einzigartig. Die Geschichte der Menschen, die hier leben und ihr Engagement f\u00fcr ihr Zuhause verleihen der Siedlung einen besonderen Charakter, der \u00fcber die baulichen Herausforderungen hinausgeht. Es ist ein Ort, an dem Gemeinschaft und Tradition Hand in Hand gehen, auch wenn die infrastrukturellen Gegebenheiten modernisiert werden sollten, um den Lebensstandard der Bewohner zu verbessern.<br \/>In der ersten Aprilwoche 2025 erhielten wir eine Mitteilung von der Vonovia \u00fcber den Verkauf der Siedlung an Herrn Dirk N. Tillmann.<br \/>Kurz darauf wurden wir per Postwurfsendung (An alle Mieter) von ihm dar\u00fcber informiert, dass die Miete k\u00fcnftig auf sein Konto zu \u00fcberweisen sei.<br \/>Bei den ersten Begegnungen machte er klar, dass er kein Interesse an der Siedlung habe, sondern die einzelnen Wohnungen z\u00fcgig als Eigentumswohnungen f\u00fcr etwa 177.000 \u20ac verkaufen wolle.<br \/>Wer kaufen wolle m\u00f6ge Zuschlagen, wir erhielten bis dato keine Informationen dar\u00fcber wie die Aufteilungen der Wohnungen und Flurst\u00fccke w\u00e4ren, noch was die Wegerechte usw.  angeht.<br \/>Die Besonderheit der Siedlung und die damit verbundenen baulichen Herausforderungen schien ihm gleichg\u00fcltig zu sein.<br \/>Man muss dazu sagen, dass es erhebliche M\u00e4ngel in der Umgebung gibt, die bis heute noch nicht gekl\u00e4rt sind; nicht verf\u00fcllte Bergstollen, Risse in den Hausw\u00e4nden die auf Bergbausch\u00e4den hindeuten usw.<br \/>Sein Sohn und er pr\u00e4sentierten bei einigen aktuellen Mietern erste Forderungen zur freiwilligen Mieterh\u00f6hung von 9,06 Euro pro Quadratmeter, dann mal auf 6,80 Euro und auch 7,50 Euro waren im Gespr\u00e4ch. Was zu Verunsicherung unter den Mietern f\u00fchrte.<br \/>Einige, unter Druck gesetzt, stimmten diesen Anpassungen zu. Die Ger\u00fcchte \u00fcber drohende K\u00fcndigungen und den pl\u00f6tzlichen Verkauf der Wohnanlagen beunruhigen die Gemeinschaft. Einige Mieter haben bereits versucht, ihre Vertr\u00e4ge (Freiwillige Mieterh\u00f6hung) zu widerrufen.<br \/>Das und die Weigerung vieler Mieter diese \u201efreiwillige Mieterh\u00f6hung\u201c zu unterzeichnen, f\u00fchrte dazu das den Mietern der Zugang zu den G\u00e4rten, die sie jahrzehntelang hatten, verwehrt wurde. Zus\u00e4tzlich wurden Parkpl\u00e4tze gesperrt und Garagenmieten gek\u00fcndigt.<br \/>Nur wer bereit war seine Forderungen zu erf\u00fcllen durfte weiterhin die G\u00e4rten nutzen, nach der Devise: Widerstand ist zwecklos.<br \/>Es ist besorgniserregend, da er sofort klarmachte, dass er kein Interesse an einer langfristigen Verwaltung oder Verbesserung der Siedlung habe.<br \/>Sein Hauptinteresse liegt in der Umwandlung in Eigentumswohnungen und dem zerst\u00fcckeln der in der Siedlung herrschenden Gemeinschaft.<br \/>Schaut man sich die Anzeige bei  https:\/\/www.immobilienscout24.de\/expose\/157024309?utm_medium=social&amp;utm_campaign=expose_sharing&amp;utm_content=expose_toolbar&amp;utm_source=other&amp;referrer=taf#\/ an, wird recht schnell klar, dass es ihm um den maximalen Gewinn geht (Kaltmiete 9,99 \u20ac\/m\u00b2) !<br \/>Anbei als Anhand PDF \u201eGrossfamilien_aufgepasst__Sch\u00f6ne_4,5-Zimmer_Wohnung_mit_grossem_Garten_in_Bochum-Linden\u201c<br \/>Die Orts\u00fcbliche Vergleichsmiete f\u00fcr unsere H\u00e4user liegt aber \u201eF\u00fcr das Mietobjekt mit einer Fl\u00e4che von 71 qm und einem Baujahr von 1880 liegt die orts\u00fcbliche Vergleichsmiete bei 469,31 \u20ac (6,61 \u20ac je m\u00b2) inklusive alleiniger Gartennutzung\u201c<br \/>Der Vormieter wird sicher \u00e4hnlich eine Kaltmiete von ca. 490 Euro gehabt haben, damit hat sich die Miete um ca. 44,78% erh\u00f6ht.<br \/>Quelle: https:\/\/www.bochum.de\/C125830C0042AB74\/vwContentByKey\/W2DFQALM601BOCMDE\/$File\/MSR_2025.html<br \/>Wie Herr Tillmann in seinem Wohnungsangebot auf 85 qm2 und 4.5 Zimmer kommt, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Gro\u00dfen und Ganzen sind alle Wohnungen gleich gro\u00df, bemerkenswert ist auch, dass ein auf 1 Jahr befristetes Mietverh\u00e4ltnis angeboten wird. Die Schlussfolgerung ist, dass er die Objekte zu 2026 zum Kauf anbieten m\u00f6chte. Es scheint als w\u00fcrde die in Bochum geltende Mietpreisbremse mehr als gro\u00dfz\u00fcgig umgangen. Liegt m\u00f6glicherweise Mietwucher vor?<br \/>Mietwucher wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, in besonders schweren F\u00e4llen mit Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren bestraft (\u00a7 291 StGB). Erg\u00e4nzend gilt das Verbot der Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung nach \u00a7 5 Wirtschaftsstrafgesetz (WiStG). Danach liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, wenn die Miete infolge der Ausnutzung eines geringen Angebots an vergleichbaren Wohnr\u00e4umen die orts\u00fcblich vergleichbaren Mieten um mehr als 20 % \u00fcbersteigt.<br \/>Nun zu seiner neusten Aktion: Am 10.07.2025 erhielten scheinbar alle Mieter eine Mitteilung per Kurier. Nicht nur, dass in diesem Schreiben die Tatsachen verdreht und Unwahrheiten behauptet werden. Hier sehen Sie z. B. sowohl unser Schreiben, gemeinsam mit der Dokumentation unseres g\u00fcltigen Mietvertrages, dass der Garten dazugeh\u00f6rt:<br \/>\u201eHiermit best\u00e4tige ich, dass mir an dem die o. g. Wohnung umgebenden Garten kein Nutzungsrecht zusteht und ich in Zukunft auf eine Nutzung des Gartens verzichten werde\u201c<br \/>Anbei als PDF-Anhang \u201eGarten Nutzung mit Wohnungsprotokoll sowie Auszug des Mietvertrages\u201c<br \/>Es sind alle Mieter betroffen, ob mit Gartennutzung im Mietvertag oder auch ohne, ob sie eine geringe Miete zahlen oder gar \u00fcber Orts\u00fcblich. Jetzt sollen alle innerhalb einer Woche zus\u00e4tzlich freiwillig auf ihr Recht der Gartennutzung verzichten!!!<br \/>Menschen die in der Siedlung mehr als 30, 40 oder auch 50 Jahre leben, Menschen denen fr\u00fcher per Handschlag zugesichert wurde \u201edas ist jetzt dein Garten\u201c! Wo leben wir, wenn auch m\u00fcndliche Zusagen und jahrzehntelange Hege und Pflege nicht mehr z\u00e4hlen?<br \/>Mein Fazit ist, Herr Tillmann hat am Erhalt der Siedlung als Mietobjekt null Interesse, daher geht er hin und schikaniert wo er kann. Er hat beim Kauf der Siedlung alle g\u00fcltigen Mietvertr\u00e4ge \u00fcbernommen, mit allen Rechten und Pflichten! Um bis zu seinen Verkaufspl\u00e4nen mehr monatliche Einnahmen zu generieren, versucht er die aktuellen Mieter zur Unterzeichnung dieser \u201efreiwilligen\u201c Mieterh\u00f6hungen und nun noch zum freiwilligen Verzicht auf ihre G\u00e4rten zu n\u00f6tigen oder durch die st\u00e4ndige psychische Belastung, die seine Drangsalierungen mit sich bringen, die aktuellen Mieter zum Auszug zu bewegen, um dann wieder \u00fcber Mietpreisbremse f\u00fcr 1 Jahr befristet nachvermieten zu k\u00f6nnen.<br \/>Es lebe der schn\u00f6de Mammon! Soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit = 0,00%<br \/>Politik und Beh\u00f6rden scheinen zu unterst\u00fctzen, aber schauen sie wirklich genau hin?  Wie und wann werden sie weitreichender t\u00e4tig?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Siedlung am R\u00f6derschacht in Bochum ist ein faszinierendes Beispiel f\u00fcr historische Wohnarchitektur, die der Zeit mit ihren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":320233,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1848],"tags":[3364,29,548,663,3934,3658,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-320232","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gelsenkirchen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-gelsenkirchen","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114974636394206933","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/320232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=320232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/320232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/320233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=320232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=320232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=320232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}