{"id":320926,"date":"2025-08-05T12:31:16","date_gmt":"2025-08-05T12:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320926\/"},"modified":"2025-08-05T12:31:16","modified_gmt":"2025-08-05T12:31:16","slug":"praezisionsmedizin-in-der-modernen-krebsbehandlung-presseportal-magdeburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/320926\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4zisionsmedizin in der modernen Krebsbehandlung\u201c \u2013 Presseportal Magdeburg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Magdeburg<\/strong>. Die Universit\u00e4tsmedizin Magdeburg, die Urania Magdeburg und die Volksstimme laden herzlich zur n\u00e4chsten Ausgabe des Medizinischen Sonntags ein. Dieses Mal steht das Thema \u201eVon Immuntherapie bis Theranostik: Pr\u00e4zisionsmedizin in der modernen Krebsbehandlung\u201c im Fokus. Die Referenten Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos, Direktor der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr H\u00e4matologie, Onkologie und Zelltherapie Magdeburg und Prof. Dr. med. Michael Krei\u00dfl, Leiter der Nuklearmedizin an der Universit\u00e4tsmedizin Magdeburg, (Sprecher der Sektion Schilddr\u00fcse der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Endokrinologie und Vorsitzender des Ausschusses Schilddr\u00fcse der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Nuklearmedizin) geben spannende Einblicke in aktuelle Verfahren, innovative Techniken und schonende Methoden.<\/p>\n<p><strong>Datum:<\/strong>\u00a017. August 2025 von 10:30 bis 12:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>Ort:<\/strong>\u00a0H\u00f6rsaal 1 des Hauptcampus, Geb\u00e4ude 26 (nahe der Universit\u00e4tsbibliothek), Pf\u00e4lzer Stra\u00dfe, 39104 Magdeburg<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten, Angeh\u00f6rigen sowie Patientinnen und Patienten sind herzlich eingeladen.<\/p>\n<p>Onkologische Erkrankungen \u2013 also Krebserkrankungen \u2013 entstehen durch unkontrolliertes Zellwachstum im K\u00f6rper. Dabei verlieren Zellen ihre normale Teilungsregulation, vermehren sich ungebremst und k\u00f6nnen gesundes Gewebe zerst\u00f6ren oder verdr\u00e4ngen. Krebs kann nahezu jedes Organ betreffen und in benachbartes Gewebe oder \u00fcber Blut- und Lymphbahnen auch in andere K\u00f6rperregionen streuen (Metastasierung). Zu den h\u00e4ufigsten onkologischen Erkrankungen z\u00e4hlen Tumoren der Lunge, Brust, Prostata, Schilddr\u00fcse, aber auch h\u00e4matologische Krebserkrankungen wie Leuk\u00e4mien und Lymphome.<\/p>\n<p>Die Behandlung von Krebs ist komplex und erfordert zunehmend personalisierte Ans\u00e4tze. Neben Chirurgie, klassischer Chemotherapie und Bestrahlung gewinnen moderne Methoden wie Immuntherapien, molekulare Zielstrukturen in der H\u00e4mato-Onkologie und die \u201eTheranostik\u201c (Kombination aus Diagnostik und Therapie) in der Nuklearmedizin an Bedeutung. Ziel ist es, Therapien gezielter, wirksamer und vertr\u00e4glicher zu gestalten \u2013 abgestimmt auf die individuellen Eigenschaften des Tumors.<\/p>\n<p>Leuk\u00e4mien \u2013 umgangssprachlich als Blutkrebs bezeichnet \u2013 sowie maligne Lymphome geh\u00f6ren zu den schwerwiegenden h\u00e4matologischen Krebserkrankungen, bei denen das blutbildende und lymphatische System betroffen ist. Bei Leuk\u00e4mien entarten Vorstufen wei\u00dfer Blutzellen im Knochenmark, was zu einer Verdr\u00e4ngung gesunder Blutzellen und einer systemischen Ausbreitung der Leuk\u00e4miezellen \u00fcber den Blutkreislauf f\u00fchren kann. Auch das zentrale Nervensystem oder innere Organe k\u00f6nnen so in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Erkrankung tritt in verschiedenen Formen auf \u2013 von pl\u00f6tzlich verlaufenden akuten bis hin zu langsam fortschreitenden chronischen Varianten.<\/p>\n<p>Prof. Mougiakakos besch\u00e4ftigt sich seit \u00fcber 15 Jahren mit Blut- und Lymphdr\u00fcsenkrebs. F\u00fcr Patientinnen und Patienten mit Leuk\u00e4mie ist die Stammzelltransplantation eine lebenswichtige Therapieform. An der Universit\u00e4tsmedizin Magdeburg steht daf\u00fcr sowie f\u00fcr die CAR-T-Zell-Therapie ein spezialisierter station\u00e4rer Bereich mit dem international anerkannten JACIE-Qualit\u00e4tssiegel zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Moderne Ans\u00e4tze der Nuklearmedizin, insbesondere die Theranostik, er\u00f6ffnen neue Perspektiven in der personalisierten Krebsbehandlung. Dabei wird die diagnostische Bildgebung gezielt mit therapeutischen Radionukliden kombiniert \u2013 etwa zur pr\u00e4zisen Lokalisierung und gleichzeitig wirksamen Bek\u00e4mpfung krankhaft ver\u00e4nderter Zellen. F\u00fcr h\u00e4matologische Neoplasien bedeutet dies einen Schritt in Richtung individualisierte Therapie: Die Wahl und Dosierung der Behandlung kann anhand molekularer Marker und bildgebender Verfahren exakt auf den Tumor zugeschnitten werden. Vor allem beim Prostatakarzinom kommt der Ansatz aktuell h\u00e4ufig zur Anwendung, es gibt aber auch vielversprechende erste Daten f\u00fcr andere Tumore. Die Zukunft der Onkologie liegt damit zunehmend in der Verbindung aus Diagnostik und Therapie \u2013 f\u00fcr eine effektivere und nebenwirkungs\u00e4rmere Patientenversorgung.<\/p>\n<p>Der Medizinische Sonntag ist eine Kooperation zwischen der Urania Magdeburg e.V., der Volksstimme und der Universit\u00e4tsmedizin Magdeburg. Die Medizinischen Sonntage geben Einblicke in zahlreiche medizinische Themen. Expertinnen und Experten der jeweiligen Fachrichtung informieren \u00fcber Symptome, modernste Diagnostik und Therapieoptionen auf h\u00f6chstem wissenschaftlichen Niveau. Nach den Vortr\u00e4gen erhalten Interessierte die M\u00f6glichkeit, mit den Medizinerinnen und Medizinern direkt ihre Fragen zu besprechen.<\/p>\n<p><strong>Foto (v.l.):<\/strong> Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos und Prof. Dr. med. Michael Krei\u00dfl. (c) UMMD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Magdeburg. 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