{"id":321127,"date":"2025-08-05T14:19:20","date_gmt":"2025-08-05T14:19:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321127\/"},"modified":"2025-08-05T14:19:20","modified_gmt":"2025-08-05T14:19:20","slug":"ukraine-trifft-putins-wunden-punkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321127\/","title":{"rendered":"Ukraine trifft Putins wunden Punkt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/6180954313032499.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"5117\" height=\"3412\" alt=\"Russian President Vladimir Putin speaks with Igor Shuvalov, the chairman of the Russian state development corporation VEB.RF, during their meeting at the Kremlin in Moscow, Russia, Tuesday, Aug. 5, 20 ...\" data-image-id=\"6180954313032499\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Wladimir Putin sieht nicht gerade \u00abamused\u00bb aus.Bild: keystone<\/p>\n<p>Gezielte Drohnenangriffe auf russische Raffinerien zeigen Wirkung: Moskau verh\u00e4ngte ein Exportverbot und der Spritpreis in Russland schiesst auf Rekordh\u00f6he. Die Ukraine trifft Putin dort, wo es wehtut: beim Geld f\u00fcr seinen Krieg.<\/p>\n<p>05.08.2025, 15:0505.08.2025, 15:16<\/p>\n<p>Anna Von Stefenelli \/ watson.de<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Geld durch \u00d6l und Gas finanziert massgeblich den Angriffskrieg gegen die Ukraine und erh\u00e4lt den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin an der Macht. Marcel Dirsus, Politologe und Autor (\u00abWie Diktatoren fallen\u00bb) besch\u00e4ftigt sich seit Jahrzehnten mit Diktaturen und wie diese zerfallen. Er erkl\u00e4rte k\u00fcrzlich gegen\u00fcber watson: \u00abWer Putins System destabilisieren will, muss die Eliten treffen \u2013 zum Beispiel, indem man Russlands Einnahmen drastisch reduziert. Denn mit dem Geld kauft Putin Loyalit\u00e4t. Wenn er weniger davon verteilen kann, wird er verwundbar.\u00bb <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Teil der Kriegsstrategie der Ukraine ist es insofern auch, diese Achillesferse Putins zu treffen. Derzeit zeigt sich der Erfolg der j\u00fcngsten Angriffe der Ukraine auf die russische \u00d6l-Infrastruktur. Russland hat einen Exportstopp verh\u00e4ngt. Zudem schnellen die Benzin-Preise in Russland in die H\u00f6he. Das setzt das System Putin und die Finanzierung des Krieges unter wirtschaftlichen Druck.<\/p>\n<p>Benzinpreise schocken russischen Markt<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">In den vergangenen Tagen hat die Ukraine erneut gezielte Drohnenangriffe auf russische \u00d6linfrastruktur durchgef\u00fchrt. Videos davon zirkulieren auf Social Media.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Ukrainian drones caused a massive explosion at an oil refinery in Samara.<\/p>\n<p>Making the war too expensive for Russia is the quickest way to end it. <a href=\"https:\/\/t.co\/j7i1WUSTI4\" rel=\"nofollow\">pic.twitter.com\/j7i1WUSTI4<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Pekka Kallioniemi (@P_Kallioniemi) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/P_Kallioniemi\/status\/1951482976078012871?ref_src=twsrc%5Etfw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">August 2, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Laut einer anonymen Quelle von \u00abKommersant\u00bb wurden bei den Angriffen mehrere Raffinerien besch\u00e4digt, die zusammen t\u00e4glich rund 40&#8217;000 Tonnen Roh\u00f6l verarbeiten, wie \u00ab<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/russian-gasoline-prices-hit-record-high-amid-ukrainian-strikes-on-oil-refineries-russian-media-reports\/?utm_\">Kyiv Independent<\/a>\u00bb berichtete. Die Reparaturen k\u00f6nnten sich demnach \u00fcber einen Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten hinziehen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Allein in der Nacht zum 2. August trafen ukrainische Drohnen laut Angaben des ukrainischen Generalstabs Industrieanlagen in den Regionen Rjasan, Pensa, Samara und Woronesch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/5017117804693041.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1230\" alt=\"epa11089529 A still image taken from a handout video provided \ufffd by the Russian Emergencies Ministry Press-Service shows Russian firefighters extinguishing a fire following a reported drone attack on t ...\" data-image-id=\"5017117804693041\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Immer trifft die Ukraine bei ihren Drohnenangriffen russische Raffinerien.Bild: EPA RUSSIAN EMERGENCIES MINISTRY<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die Folgen lassen sich nun in Rubel messen: Wie das russische Wirtschaftsmagazin \u00abKommersant\u00bb berichtet, hat sich der Preis f\u00fcr Ai-95-Benzin an der St. Petersburger Rohstoffb\u00f6rse (SPIMEX) auf ein historisches Hoch katapultiert, mit \u00fcber 77&#8217;000 Rubel pro Tonne. Das sind umgerechnet rund 947 US-Dollar. Demnach ist dieser Anstieg auf die erneuten Drohnenangriffe der Ukraine auf russische \u00d6linfrastruktur zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Russland reagiert mit Exportbremse auf Benzin<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Bereits vor dem Angriff hatte Moskau auf die angespannte Marktlage reagiert: Seit dem 28. Juli gilt ein vor\u00fcbergehendes Exportverbot f\u00fcr Benzin \u2013 zun\u00e4chst bis Ende August. Laut Reuters soll das die Inlandspreise stabilisieren. Es ist nicht das erste Mal, dass der Kreml auf diese Massnahme zur\u00fcckgreift: Bereits in den letzten zwei Jahren wurden \u00e4hnliche Verbote verh\u00e4ngt, meist bei Versorgungsengp\u00e4ssen oder Preisdruck.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Laut \u00fcbereinstimmenden Medienberichten ist dies Teil einer fortgesetzten ukrainischen Strategie, die russischen Energieeinnahmen zu schw\u00e4chen und damit indirekt Putins Kriegsf\u00fchrung zu treffen. Seit Beginn der Angriffe auf Raffinerien Anfang 2024 soll rund ein Zehntel der russischen Raffineriekapazit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt worden sein.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Russland produziert j\u00e4hrlich \u00fcber 40 Millionen Tonnen Benzin. Zu den wichtigsten Abnehmern raffinierter Kraftstoffe z\u00e4hlen laut Branchenanalysen \u00c4gypten und die T\u00fcrkei. Doch mit jedem weiteren Angriff wird es schwieriger, die Exportverpflichtungen einzuhalten, ohne die eigene Bev\u00f6lkerung zu ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p>Mehr zu Putin und Ukraine-Krieg:<\/p>\n<p>Bilder des Ukraine-Kriegs, die um die Welt gehen<\/p>\n<p>1 \/ 9<\/p>\n<p>Bilder des Ukraine-Kriegs, die um die Welt gehen<\/p>\n<p>Menschen versammelten sich am 24. Februar am New Yorker Times Square, um gegen die russische Invasion zu protestieren. <\/p>\n<p><a href=\"\" target=\"_blank\" aria-label=\"Auf Facebook teilen\" class=\"watson-sharebar__panel__icons-fb mr-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/facebook.png\" alt=\"Auf Facebook teilen\" width=\"20\" height=\"20\" loading=\"lazy\" class=\"h-5 w-auto lg:h-4\"\/><\/a><a href=\"\" target=\"_blank\" aria-label=\"Auf X teilen\" class=\"watson-sharebar__panel__icons-tw mr-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.watson.ch\/_watsui\/static\/img\/socialicons\/icon_filled_x.svg\" alt=\"Auf X teilen\" width=\"20\" height=\"20\" loading=\"lazy\" class=\"h-4 w-auto lg:h-3\"\/><\/a><\/p>\n<p>Videos sollen ukrainischen Drohnenangriff auf Waffenfabrik tief im russischen Hinterland zeigen<\/p>\n<p>Video: watson<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte dich auch noch interessieren:<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/international\/energie\/238902186-nasa-will-laut-bericht-bis-2030-atomreaktor-auf-dem-mond-bauen\" aria-label=\"Zur Story\" class=\"watson-next-story__link absolute inset-0 z-10\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Die US-Weltraumagentur Nasa plant einem Medienbericht zufolge den Bau eines Atomreaktors auf der Mondoberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Laut internen Dokumenten, die der US-Nachrichtenseite \u00abPolitico\u00bb vorliegen, soll die Raumfahrtbeh\u00f6rde innerhalb von 60 Tagen konkrete Vorschl\u00e4ge aus der Industrie f\u00fcr einen 100-Kilowatt-Reaktor einholen, der bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die Pl\u00e4ne soll Nasa-Chef Sean Duffy demnach in den kommenden Tagen bekanntgeben.<\/p>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wladimir Putin sieht nicht gerade \u00abamused\u00bb aus.Bild: keystone Gezielte Drohnenangriffe auf russische Raffinerien zeigen Wirkung: Moskau verh\u00e4ngte ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":321128,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-321127","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114976598960249471","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=321127"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321127\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/321128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=321127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=321127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=321127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}