{"id":321197,"date":"2025-08-05T14:55:10","date_gmt":"2025-08-05T14:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321197\/"},"modified":"2025-08-05T14:55:10","modified_gmt":"2025-08-05T14:55:10","slug":"neuried-tempo-30-auf-der-durchgangsstrasse-rueckt-naeher-landkreis-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321197\/","title":{"rendered":"Neuried: Tempo 30 auf der Durchgangsstra\u00dfe r\u00fcckt n\u00e4her &#8211; Landkreis M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">In <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Neuried\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neuried<\/a> k\u00f6nnte bald schon himmlische Ruhe einkehren. So hoffen es zumindest viele Bewohner. Im Fokus steht die vierspurige Staatsstra\u00dfe 2344, die als Planegger und Forstenrieder Stra\u00dfe durch den Ort f\u00fchrt. Als eine der Hauptverkehrsadern, die das W\u00fcrmtal mit der Stadt M\u00fcnchen verbindet, tost hier tagein, tagaus der Verkehr. Der erzeugt nicht nur viel L\u00e4rm, sondern teilt den kleinen Ort auch in zwei H\u00e4lften: Auf der einen Stra\u00dfenseite sind Gesch\u00e4fte, auf der anderen die Schule, auf beiden Seiten wohnen Neurieder und m\u00fcssen jeden Tag mehrmals die vierspurige Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Jetzt r\u00fccken erstmals konkrete Verkehrsberuhigungsma\u00dfnahmen in greifbare N\u00e4he. Der L\u00e4rmaktionsplan soll eine Reduzierung der Stra\u00dfenbreite und Tempo 30 m\u00f6glich machen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Stra\u00dfe ist den Neuriedern seit Jahrzehnten ein Dorn im Auge. Viele Versuche, den Verkehr dort zu reduzieren oder zu verlangsamen, sind bisher gescheitert. Denn die Gemeinde kann nicht \u00fcber die Staatsstra\u00dfe bestimmen, vielmehr liegt diese in der Zust\u00e4ndigkeit des Staatlichen Bauamts Freising. Und bei der Beh\u00f6rde galt bislang laut dem Neurieder B\u00fcrgermeister Harald Zipfel (SPD) die Devise: \u201eHauptsache, der Verkehr flie\u00dft!\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Nun k\u00f6nnte sich das Blatt wenden, denn die L\u00e4rmbelastung durch die Stra\u00dfe ist durch den L\u00e4rmaktionsplan nun aktenkundig und erfordert Gegenma\u00dfnahmen. Der Plan, den die Gemeinde nach vierj\u00e4hriger Bearbeitungszeit jetzt abgeschlossen hat, basiert auf einer EU-Richtlinie. Diese sieht vor, die gesundheitssch\u00e4dliche Belastung durch Umgebungsl\u00e4rm zu mindern, zu verhindern und dieser vorzubeugen. Teil des Aktionsplanes in Neuried war eine Analyse der L\u00e4rmsituation in der Kommune. Dabei sticht die Staatsstra\u00dfe 2344 in Neuried als ein \u201eL\u00e4rmbrennpunkt\u201c hervor, wie es in einer Mitteilung der Kommune hei\u00dft. Insgesamt seien in der Gemeinde 267 Personen von einem gesundheitsgef\u00e4hrdenden L\u00e4rmpegel durch Stra\u00dfenverkehr tags\u00fcber und 299 Personen nachts betroffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Aus dem Plan, den Verkehrsexperten mit der Gemeinde erarbeitet haben, ergeben sich konkrete Ma\u00dfnahmen, wie sich der L\u00e4rm reduzieren l\u00e4sst. Eine Umgestaltung der Staatsstra\u00dfe steht dabei im Mittelpunkt: Ein durchgehendes Tempolimit von 30 Stundenkilometern und eine Halbierung der Fahrspuren auf jeweils eine pro Richtung w\u00e4ren laut Untersuchung effektiv. Diese Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden nun in \u201eAbstimmung mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden weiteren Planungen unterzogen\u201c, hei\u00dft es in der Pressemitteilung. Zudem soll der Einsatz von l\u00e4rmminderndem Asphalt gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Durch die Reduzierung der Fahrspuren w\u00fcrde Verkehrsraum frei, der dann Fu\u00df- und Radfahrern zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnte, die bisher auf zu engen Wegen unterwegs seien. Zus\u00e4tzlich sollen auch noch mehr Querungsm\u00f6glichkeiten \u00fcber die Staatsstra\u00dfe geschaffen werden. Dies sei ein Wunsch aus Reihen der B\u00fcrger, die ebenfalls zur Verkehrssituation im Ort befragt wurden.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister ist zuversichtlich, dass es klappt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Regierung von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Oberbayern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oberbayern<\/a> habe dem Plan bereits zugestimmt, sagte Zipfel. Nun komme auch das Staatliche Bauamt Freising kaum mehr \u201edrum herum\u201c. Letzte H\u00fcrden seien noch zu nehmen. So m\u00fcsse etwa eine Simulation angefertigt werden, wie sich eine Fahrbahnreduzierung konkret auswirken w\u00fcrde. Wichtig sei eine Kombination beider Ma\u00dfnahmen, betonte Zipfel: Tempo 30 plus die Fahrbahnreduzierung, dann sei der Verkehrsfluss gew\u00e4hrleistet. Bislang d\u00fcrften Autos 50 Kilometer pro Stunde fahren und m\u00fcssten dann an jeder zweiten Ampel halten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Eine spitze Bemerkung in Richtung Staatliches Bauamt muss der Rathaus-Chef loswerden: Nach elf Jahren \u2013 so lange ist Zipfel in Neuried im Amt \u2013, in denen es immer wieder Gespr\u00e4che mit der Beh\u00f6rde \u00fcber eine Stra\u00dfenumgestaltung gegeben habe, sei man nun an dem Punkt, wo sie auch Wirklichkeit werden k\u00f6nne. Zipfel ist zuversichtlich, dass das klappt. Die Neurieder diesseits und jenseits der Stra\u00dfe k\u00f6nnten dann\u00a0\u2013 im wahrsten Sinne des Wortes\u00a0\u2013 ein St\u00fcck n\u00e4her zusammenr\u00fccken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Neuried k\u00f6nnte bald schon himmlische Ruhe einkehren. So hoffen es zumindest viele Bewohner. 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