{"id":321599,"date":"2025-08-05T18:32:17","date_gmt":"2025-08-05T18:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321599\/"},"modified":"2025-08-05T18:32:17","modified_gmt":"2025-08-05T18:32:17","slug":"inwieweit-fuehlen-sich-die-menschen-in-der-eu-im-alltag-diskriminiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321599\/","title":{"rendered":"Inwieweit f\u00fchlen sich die Menschen in der EU im Alltag diskriminiert?"},"content":{"rendered":"<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>5,9 % der befragten EU-B\u00fcrger im Alter ab 16 Jahren f\u00fchlten sich bei der Wohnungssuche diskriminiert, 5,2 %, wenn sie mit \u00f6ffentlichen Diensten oder Verwaltungsstellen in Kontakt kamen, so die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/statistics-explained\/index.php?title=Living_conditions_in_Europe_-_self-perceived_discrimination&amp;action=statexp-seat&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>j\u00fcngsten Eurostat-Zahlen.<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Unter den Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, f\u00fchlten sich jedoch fast doppelt so viele, 10,1 %,  bei der Wohnungssuche diskriminiert, und \u00e4hnlich war es beim Kontakt mit dem \u00f6ffentlichen Dienst oder Verwaltungsstellen: 9,2 % der armutsgef\u00e4hrdeten Befragten f\u00fchlten sich dort schlechter behandelt, verglichen mit nur 4,2 % der nicht von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen.<\/p>\n<p>Obwohl die selbst wahrgenommene Ungleichbehandlung im \u00f6ffentlichen Raum und in Bildungseinrichtungen insgesamt weniger verbreitet war, wurde sie von Personen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, noch h\u00e4ufiger berichtet. So f\u00fchlten sich 5,7 % dieser Gruppe im \u00f6ffentlichen Raum diskriminiert, w\u00e4hrend 4,4 % sich im Bildungsbereich diskriminiert f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Menschen mit Behinderungen gaben ebenfalls an, mehr Diskriminierung zu erfahren als Menschen ohne Behinderungen. Im Jahr 2024 f\u00fchlten sich in der EU 8,3 % der Menschen mit irgendeiner Art von Behinderung bei der Wohnungssuche diskriminiert. Dies sind fast doppelt so viele wie bei den Menschen ohne Behinderung. Bei Beh\u00f6rdenkontakt ist die Kluft noch gr\u00f6\u00dfer: 9,3 % der eingeschr\u00e4nkten Menschen im Vergleich zu 4,1 % bei Menschen ohne derartige Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Im Ausland geborenen Menschen f\u00fchlen sich \u00f6fter diskriminiert<\/p>\n<p>Nicht einheimische Personen f\u00fchlen sich tendenziell st\u00e4rker diskriminiert als einheimische. 2024 gaben 13,7 %, also ungef\u00e4hr jeder achte der im Ausland geborenen M\u00e4nner an, bei der Wohnungssuche diskriminiert worden zu sein, mehr als dreimal so viele wie die im Inland geborenen M\u00e4nner. \u00c4hnlich berichteten 11,6 % der aus dem Ausland stammenden Frauen, sich diskriminiert gef\u00fchlt zu haben, ein mehr als doppelt so hoher Anteil wie bei den einheimischen Frauen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gaben 7,9 % der im Ausland geborenen Frauen an, im \u00f6ffentlichen Raum diskriminiert worden zu sein, verglichen mit 3,1 % der einheimischen Frauen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Diskrepanzen bei der selbst wahrgenommenen Diskriminierung im \u00f6ffentlichen Raum je nach Herkunft gab es in Portugal, der Tschechischen Republik, Polen und Italien. Dort f\u00fchlten sich bis zu f\u00fcnfmal mehr im Ausland geborene als einheimische Personen in der \u00d6ffentlichkeit diskriminiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG 5,9 % der befragten EU-B\u00fcrger im Alter ab 16 Jahren f\u00fchlten sich bei der Wohnungssuche diskriminiert, 5,2&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":321600,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1165,2062,2650,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,62810],"class_list":{"0":"post-321599","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-armut","11":"tag-behinderung","12":"tag-diskriminierung","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-wohnungswesen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114977593300944093","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321599","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=321599"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321599\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/321600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=321599"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=321599"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=321599"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}