{"id":321601,"date":"2025-08-05T18:33:09","date_gmt":"2025-08-05T18:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321601\/"},"modified":"2025-08-05T18:33:09","modified_gmt":"2025-08-05T18:33:09","slug":"epstein-affaere-kongressausschuss-laedt-ehepaar-clinton-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/321601\/","title":{"rendered":"Epstein-Aff\u00e4re: Kongressausschuss l\u00e4dt Ehepaar Clinton vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 05.08.2025 19:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>In Washington spitzt sich der Streit um die Aufarbeitung der Epstein-Aff\u00e4re zu. Ein republikanisch gef\u00fchrter Kongressausschuss fordert jetzt Akten ein &#8211; und nimmt gleichzeitig Bill und Hillary Clinton ins Visier.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Kontrollausschuss im US-Repr\u00e4sentantenhaus hat in der Epstein-Aff\u00e4re die Freigabe von Ermittlungsunterlagen verlangt und mehrere hochrangige Ex-Amtstr\u00e4ger vorgeladen. Das Gremium ver\u00f6ffentlichte Schreiben an etliche Personen, unter ihnen US-Justizministerin Pam Bondi, den ehemaligen Pr\u00e4sidenten Bill Clinton sowie Ex-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer aktuell von den Republikanern gef\u00fchrte Kontrollausschuss im US-Repr\u00e4sentantenhaus hat weitreichende Befugnisse und kann Untersuchungen einleiten. Hillary Clinton erhielt von dem Gremium eine Vorladung f\u00fcr den 9. Oktober, um dort auszusagen. Bill Clinton soll am 14. Oktober erscheinen. Justizministerin Bondi wurde aufgefordert, bis zum 19. August Akten freizugeben, soweit dies ein Gericht genehmigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZiel sei es, die Aufarbeitung des Falls um den 2019 verstorbenen Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein voranzutreiben, hie\u00df es in den Schreiben.\u00a0<\/p>\n<p>    US-Medien: Anh\u00f6rungen nicht \u00f6ffentlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEbenfalls vorgeladen wurden etliche weitere Ex-Justizminister &#8211; unter ihnen Jeff Sessions und Merrick Garland &#8211; sowie die ehemaligen FBI-Direktoren Robert Mueller und James Comey. Nach Angaben von US-Medien handelt es sich um nicht \u00f6ffentliche Anh\u00f6rungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEpstein hatte \u00fcber viele Jahre systematisch Minderj\u00e4hrige missbraucht. 2019 beging er mit 66 Jahren in seiner Gef\u00e4ngniszelle offiziellen Angaben zufolge Suizid. Seine langj\u00e4hrige Vertraute Ghislaine Maxwell wurde 2022 wegen ihrer Rolle beim Aufbau eines Rings zum sexuellen Missbrauch von M\u00e4dchen zu 20 Jahren Haft verurteilt.<\/p>\n<p>    Epstein-Aff\u00e4re setzt Trump unter Druck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Teilen der US-Gesellschaft sorgte Epsteins Tod f\u00fcr wilde Spekulationen, weil er beste Kontakte in die amerikanische High Society pflegte. Prominente und Milliard\u00e4re gingen bei ihm ein und aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor allem rechte Influencer und Verschw\u00f6rungstheoretiker zweifeln die Beh\u00f6rdenangaben \u00fcber einen Suizid Epsteins an und vermuten, er sei get\u00f6tet worden, um angebliche Machenschaften liberaler Eliten zu verschleiern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch US-Pr\u00e4sident Donald Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen. Der Republikaner hatte im Wahlkampf versprochen, die Epstein-Akten zu \u00f6ffnen. Weil er dies bislang nicht getan hat, w\u00e4chst der Druck &#8211; auch aus den eigenen Reihen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte in den vergangenen Wochen versucht, die Aufmerksamkeit auf einen seiner Vorg\u00e4nger, Bill Clinton, zu lenken. Ein Clinton-Sprecher lie\u00df bereits 2019 wissen, dass der Demokrat seit mehr als einem Jahrzehnt keinen Kontakt mehr zu Epstein gehabt habe und nichts \u00fcber dessen Verbrechen wisse.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) war in einem Geburtstagsalbum zu Epsteins 50. Geburtstag neben einem Gl\u00fcckwunschschreiben von Trump auch eines von Clinton enthalten. Trump bestritt seinerseits, der Urheber zu sein. Laut WSJ lehnte der Clinton-Sprecher einen Kommentar ab und verwies auf sein fr\u00fcheres Statement.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.08.2025 19:27 Uhr In Washington spitzt sich der Streit um die Aufarbeitung der Epstein-Aff\u00e4re zu. 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