{"id":32240,"date":"2025-04-14T21:57:09","date_gmt":"2025-04-14T21:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32240\/"},"modified":"2025-04-14T21:57:09","modified_gmt":"2025-04-14T21:57:09","slug":"maerkte-usa-fester-hoffnung-auf-weitere-zollausnahmen-stuetzt-kurse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/32240\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE USA\/Fester &#8211; Hoffnung auf weitere Zollausnahmen st\u00fctzt Kurse"},"content":{"rendered":"<p>\n  DOW JONES&#8211;Nach der Erholung der Wall Street zum Wochenschluss hat die aktuell gesteigerte Risikoneigung am Montag angedauert. Dass elektronische Ger\u00e4te wie Mobiltelefone und Bauteilen von den so genannten reziproken Z\u00f6llen zun\u00e4chst ausgenommen bleiben, hob die Stimmung an den US-M\u00e4rkten. Anleger hofften zudem auf Ausnahmeregelungen f\u00fcr weitere Branchen, nachdem Pr\u00e4sident Donald Trump auch den Autoherstellern Erleichterungen in Aussicht gestellt hatte. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,8 Prozent auf 40.525 Punkte. Der S&amp;P-500 legte um ebenfalls 0,8 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 0,6 Prozent. An der Nyse verzeichneten nach vorl\u00e4ufigen Angaben 2.315 (Freitag: 1.976) Titel Kursgewinne, w\u00e4hrend 496 (816) Verlierer gesehen wurden und 25 (40) Titel unver\u00e4ndert schlossen. <\/p>\n<p>  Gut kamen bei den Anlegern ferner Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller an. Er sagte zwar, dass die Strafz\u00f6lle die Inflation auf 4 bis 5 Prozent nach obentreiben k\u00f6nnten, ehe sich der Preisauftrieb aufgrund einer wachsenden Arbeitslosigkeit abschw\u00e4chen werde. Wenn es aber zu einer ausgepr\u00e4gten Wirtschaftsschw\u00e4che komme, die in eine Rezession \u00fcberzugehen drohe, sei es vorstellbar, dass die Fed die Zinsen fr\u00fcher und deutlicher senke als er zuvor angenommen habe. <\/p>\n<p>  Gest\u00fctzt wurde der Markt auch von der wachsenden Verhandlungsbereitschaft der Handelspartner der USA. So sagte der EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer und US-Handelsminister Howard Lutnick, die EU sei zu einem fairen Abkommen bereit. <\/p>\n<p>  Anleger schauen derweil aktuell mit gro\u00dfer Nervosit\u00e4t auf den Rentenmarkt, der zuletzt heftig unter die R\u00e4der gekommen war. Nun sank die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen um 8 Basispunkte auf 4,41 Prozent. Die Marke von 4,50 Prozent gilt am Markt als Schallmauer, die nicht nachhaltig durchsto\u00dfen werden sollte. Trump hatte seine j\u00fcngsten Zollaussetzungen mitgeteilt, nachdem die Zehnjahresrendite dieses Niveau erreicht hatte. <\/p>\n<p>  Doch entspannt waren Anleger keineswegs. China hat die Ausfuhr einer breiten Palette wichtiger Mineralien und Magnete ausgesetzt und droht damit, die Versorgung mit Komponenten zu unterbrechen, die f\u00fcr Automobilhersteller, Luft- und Raumfahrtunternehmen, Halbleiterfirmen und milit\u00e4rische Auftragnehmer in aller Welt von zentraler Bedeutung sind, wie die New York Times berichtete. Sentix bewertete die aktuelle Erholung an den US-M\u00e4rkten daher auch nur als erste B\u00e4renmarktrally. Zwar habe das Zur\u00fcckrudern von US-Pr\u00e4sident Trump in der Zollpolitik den M\u00e4rkten geholfen. &#8222;Der angerichtete (Vertrauens-)Schaden ist immens&#8220;, sagte allerdings Sentix-Analyst Patrick Hussy. <\/p>\n<p>  W\u00e4hrend der Renditeh\u00f6henflug bei US-Renten zumindest tempor\u00e4r gestoppt schien, dauerte die Flucht aus dem Dollar an &#8211; der Dollarindex b\u00fc\u00dfte weitere 0,4 Prozent ein. Das Vorgehen Trumps habe &#8222;offensichtlich mehr als nur ein paar nerv\u00f6se Zuckungen erzeugt&#8220;, urteilte Pepperstone-Analyst Michael Brown. Die &#8222;Entdollarisierung&#8220; sei nun eine reale und &#8222;ehrlich gesagt be\u00e4ngstigende&#8220; Aussicht, so Brown. <\/p>\n<p>  Wenig ver\u00e4ndert zeigten sich die \u00d6lpreise, die von Nachfragesorgen ausgebremst wurden. Bei Gold wurden nach der j\u00fcngsten Rally Gewinne eingestrichen. Analysten betonten, das Edelmetall sei in der aktuellen Zollkrise aber weiter erste Wahl und ersetze als vermeintlich sicherer Anlagehafen verst\u00e4rkt Dollar und US-Anleihen. <\/p>\n<p>  Unter den Einzelaktien profitierten Apple von den Zollausnahmen, das Papier stieg um 2,2 Prozent, hatte anfangs aber sehr viel deutlicher zugelegt. Nvidia sanken um 0,2 Prozent. Von einer Euphorie wegen der Sonderregeln f\u00fcr US-Tech sei nichts zu sehen, stellten H\u00e4ndler fest. <\/p>\n<p>  Goldman Sachs gewannen 1,9 Prozent. Die Bank hat im ersten Quartal von der erh\u00f6hten Handelsaktivit\u00e4t profitiert und sowohl Ertr\u00e4ge als auch Gewinn st\u00e4rker gesteigert als erwartet. <\/p>\n<p>  Palantir verteuerten sich um 4,6 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass das Unternehmen von der Nato einen Auftrag f\u00fcr seine KI-gest\u00fctzte Software Maven Smart System erhalten hat. <\/p>\n<p>  Die Aktien von Ford und General Motors stiegen um 4 und 3,4 Prozent, nachdem Trump kurzfristige Zollpausen auch f\u00fcr Autohersteller in Aussicht gestellt hatte, die die Produktion von Fahrzeugteilen aus Kanada und Mexiko in die USA verlagerten. <\/p>\n<p>  Pfizer muss bei seinem Bestreben, auf dem boomenden Markt f\u00fcr Medikamente gegen Fettleibigkeit mitzumischen, einen R\u00fcckschlag hinnehmen. Der Pharmakonzern hat die Entwicklung einer Pille zur Gewichtsreduktion gestoppt, weil bei einem Studienteilnehmer eine Leberbesch\u00e4digung festgestellt wurde. Die Aktie stieg gleichwohl um 1 Prozent. \u00dcber Umwege k\u00f6nnte Pfizer n\u00e4mlich doch noch auf den Adipositas-Zug aufspringen, so Analysten von William Blair. Das Unternehmen k\u00f6nnte Viking Therapeutics (+10,6%) \u00fcbernehmen, die zwei aussichtsreiche Abnehmmittel &#8211; eine Pille und eine Spritze &#8211; in der Pipeline habe. Nach einem kr\u00e4ftigen Kursr\u00fcckgang w\u00e4re Viking derzeit g\u00fcnstig zu haben. <\/p>\n<p>===<br \/>\nINDEX          zuletzt        +\/- %    absolut  +\/- % YTD<br \/>\nDJIA         40.524,79        +0,8%     312,08      -5,5%<br \/>\nS&amp;P-500       5.405,97        +0,8%      42,61      -8,8%<br \/>\nNASDAQ Comp  16.831,48        +0,6%     107,03     -13,4%<br \/>\nNASDAQ 100   18.796,02        +0,6%     105,97     -11,1% <\/p>\n<p>DEVISEN        zuletzt        +\/- %       0:00  Do, 17:25   % YTD<br \/>\nEUR\/USD         1,1353        +0,3%     1,1321     1,1187   +9,8%<br \/>\nEUR\/JPY       162,4735        -0,2%   162,7435   161,5430   +0,1%<br \/>\nEUR\/CHF         0,9243        -0,3%     0,9270     0,9271   -0,9%<br \/>\nEUR\/GBP         0,8610        -0,4%     0,8643     0,8630   +5,0%<br \/>\nUSD\/JPY       143,1085        -0,5%   143,7855   144,3980   -8,8%<br \/>\nGBP\/USD         1,3187        +0,7%     1,3097     1,2963   +4,5%<br \/>\nUSD\/CNY         7,2109        +0,3%     7,1859     7,2098   -0,3%<br \/>\nUSD\/CNH         7,3084        +0,4%     7,2825     7,3132   -0,7%<br \/>\nAUS\/USD         0,6327        +0,4%     0,6302     0,6225   +1,6%<br \/>\nBitcoin\/USD  84.781,90        +1,5%  83.562,75  80.308,60  -10,3% <\/p>\n<p>ROHOEL         zuletzt   VT-Schluss      +\/- %    +\/- USD   % YTD<br \/>\nWTI\/Nymex        61,63        61,54      +0,1%       0,09   +1,6%<br \/>\nBrent\/ICE        64,99        64,59      +0,6%       0,40  -13,7% <\/p>\n<p>METALLE        zuletzt       Vortag      +\/- %    +\/- USD   % YTD<br \/>\nGold           3213,62      3237,46      -0,7%     -23,85  +23,4%<br \/>\nSilber           28,45        28,55      -0,4%      -0,10   +1,9%<br \/>\nPlatin          840,63       835,06      +0,7%       5,57   -4,9%<br \/>\nKupfer            4,67         4,52      +3,3%       0,15  +15,0%<br \/>\nYTD bezogen auf Schlussstand des Vortags<br \/>\n=== <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/DJN\/cln <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  April 14, 2025 16:11 ET (20:11 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DOW JONES&#8211;Nach der Erholung der Wall Street zum Wochenschluss hat die aktuell gesteigerte Risikoneigung am Montag angedauert. 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