{"id":322477,"date":"2025-08-06T03:22:10","date_gmt":"2025-08-06T03:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322477\/"},"modified":"2025-08-06T03:22:10","modified_gmt":"2025-08-06T03:22:10","slug":"bremer-stromnetz-reicht-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322477\/","title":{"rendered":"Bremer Stromnetz reicht nicht aus"},"content":{"rendered":"<p>Strom ist eine saubere Sache. Einfach einschalten, schon surrt und leuchtet es oder es wird warm. Zudem l\u00e4sst sich Strom vergleichsweise einfach aus Wind- und Sonnenenergie gewinnen \u2013 dann ist er wirklich sauber und f\u00fcrs Klima unbedenklich. Kein Wunder also, dass die Energie-, W\u00e4rme- und Mobilit\u00e4tswende im Wesentlichen aus einer Hinwendung zum Strom besteht. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Erzeugung hochgefahren und das Leitungsnetz ausgebaut werden \u2013 das d\u00fcrfte im Grunde f\u00fcr niemanden eine gro\u00dfe \u00dcberraschung sein.<\/p>\n<p>Ob die Energieversorger im Allgemeinen und SWB\/Wesernetz im Besonderen dieser Aufgabe gerecht werden, dar\u00fcber gehen die <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/meinung\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Meinung<\/a>en auseinander. Dass SWB f\u00fcr neue Gro\u00dfkunden ein Rationierungsverfahren einf\u00fchrt, spricht auf den ersten Blick daf\u00fcr, dass das Bremer Stromnetz in seiner jetzigen Form den Anspr\u00fcchen nicht gen\u00fcgt. Doch es gibt ein paar Umst\u00e4nde, die das erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Denn wie hoch der tats\u00e4chliche Bedarf an Strom k\u00fcnftig sein wird, ist immer auch eine politische Frage und deshalb nicht gekl\u00e4rt. Dem zuletzt gr\u00fcn gef\u00fchrten Wirtschaftsministerium konnte es gar nicht schnell genug gehen \u2013 die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung stellt erst mal wieder alles auf den Pr\u00fcfstand. Und in Bremen ringt der Gro\u00dfverbraucher Arcelor-Mittal mit der Frage, ob er seine Stahlerzeugung auf Elektro\u00f6fen umstellen will oder nicht \u2013 der Unterschied zwischen Ja und Nein macht den Stromverbrauch einer Kleinstadt aus.<\/p>\n<p>In diese Unw\u00e4gbarkeiten platzt nun noch das Gesch\u00e4ftsmodell einiger findiger Start-ups, die mit Batteriespeichern das gro\u00dfe Geld machen wollen. Eigentlich sind die XXL-Akkus eine gute Idee zur Stabilisierung der Stromversorgung. Aber als Spekulationsobjekt werden sie eher zur Belastung f\u00fcr das Netz. Sie erschweren die Planung der Netzbetreiber und blockieren m\u00f6glicherweise Kapazit\u00e4ten, die andere dringender ben\u00f6tigen \u2013 Industriebetriebe etwa, die alte Gasbrenner durch neue Elektro\u00f6fen ersetzen wollen.<\/p>\n<p>Im Idealfall f\u00fchrt die Ank\u00fcndigung von Stromrationierungen f\u00fcr Neukunden dazu, dass manchen dieser Projekte die hei\u00dfe Luft ausgeht. An der dringenden Notwendigkeit, das Bremer Stromnetz mit Milliardeninvestitionen fit f\u00fcr die Zukunft zu machen, \u00e4ndert das nichts.<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81teq8nyb6s1la6xb4lp\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/wirtschaft\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Strom ist eine saubere Sache. Einfach einschalten, schon surrt und leuchtet es oder es wird warm. 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