{"id":322589,"date":"2025-08-06T04:23:12","date_gmt":"2025-08-06T04:23:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322589\/"},"modified":"2025-08-06T04:23:12","modified_gmt":"2025-08-06T04:23:12","slug":"hat-sich-die-kursk-offensive-gelohnt-bilanz-nach-einem-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322589\/","title":{"rendered":"Hat sich die Kursk-Offensive gelohnt? Bilanz nach einem Jahr"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Mit einem Blitzangriff im Norden demonstrierte die Ukraine im letzten Sommer ihre Schlagkraft. Doch gemessen an den Zielen verlief die Operation entt\u00e4uschend \u2013 und sie hatte zwei unbeabsichtigte Folgen.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Im russischen Grenzgebiet wurden die ukrainischen Soldaten zum Teil freudig empfangen. Aber bald brachte der Krieg auch hier grossfl\u00e4chige Zerst\u00f6rungen.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"5472\" height=\"3648\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/371d9445-ef47-4834-b542-5fa72da4904e.jpg\" loading=\"eager\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Im russischen Grenzgebiet wurden die ukrainischen Soldaten zum Teil freudig empfangen. Aber bald brachte der Krieg auch hier grossfl\u00e4chige Zerst\u00f6rungen. <\/p>\n<p>Oleg Palchyk \/ Global Images Ukraine via Getty<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11d70\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Der August ist in Russland als Ungl\u00fccksmonat ber\u00fcchtigt \u2013 als eine Zeit, in der die Sommerruhe regelm\u00e4ssig durch dramatische Ereignisse beendet wird. So war es auch in der Nacht auf den 6.\u00a0August 2024, als ukrainische Truppen \u00fcberraschend die Grenze zur russischen Provinz Kursk \u00fcberschritten. Obwohl es Vorwarnungen gegeben hatte, liess sich das russische Milit\u00e4r v\u00f6llig \u00fcberrumpeln. Rasch stiessen die Ukrainer bis zu 30 Kilometer weit vor und eroberten den Bezirkshauptort Sudscha sowie Dutzende von D\u00f6rfern. Bis zum September wuchs das eroberte Territorium auf rund tausend Quadratkilometer an. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg stand eine fremde Armee auf russischem Boden.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Die Ukrainer kontrollieren nach einem weitgehenden R\u00fcckzug nur noch unbedeutende Restgebiete jenseits der Grenze, laut Analysegruppen wie <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en#11\/51.2518124\/34.8397064\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deep State Map<\/a> oder <a href=\"https:\/\/liveuamap.com\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Liveuamap<\/a> etwa zwanzig bis dreissig Quadratkilometer.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11db0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die ukrainische F\u00fchrung verfolgte nach eigenen Angaben verschiedene Ziele. Das wichtigste lautete, russische Truppen zu binden und Moskau zu einem Abzug von Einheiten von der ostukrainischen Pokrowsk-Front zu zwingen. Gemessen daran verlief die Operation entt\u00e4uschend. Der Kreml musste zwar eiligst Truppen verlegen und setzte an der Kursk-Front einige seiner besten Brigaden ein, darunter Luftlandetruppen und Marineinfanteristen. Aber sie kamen fast durchwegs von weniger wichtigen Frontabschnitten. Im Raum Pokrowsk blieb die Lage f\u00fcr die Ukrainer prek\u00e4r. Sie erlitten dort im Herbst schwere R\u00fcckschl\u00e4ge. Kritiker argumentieren deshalb, dass wegen des Vorstosses in Kursk die Reserven fehlten, um die Front im Donbass zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Nur ein vor\u00fcbergehender Erfolg<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11dc0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">General Olexander Sirski, der ukrainische Oberbefehlshaber, nannte noch ein weiteres Ziel. Mit dem Angriff habe man die Moral der Truppe wie auch der breiten Bev\u00f6lkerung gest\u00e4rkt. Tats\u00e4chlich wurden die anf\u00e4nglichen Erfolgsmeldungen aus Kursk im Land freudig aufgenommen. Die Ukraine bewies, dass sie noch immer zu Gegenoffensiven f\u00e4hig war. In wenigen Wochen eroberte sie mehr Territorium als die Russen in den sieben Monaten davor. Aber dieser Effekt verpuffte, sobald der ukrainische Vorstoss ins Stocken kam und schliesslich in einem opferreichen Stellungskrieg endete.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11dd0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Pr\u00e4sident Wolodimir Selenski verteidigte sein Vorgehen auch mit dem Argument, die Ukraine sei mit der Milit\u00e4raktion in Kursk einem russischen Grossangriff auf die angrenzende Region Sumi zuvorgekommen. Ob es solche Pl\u00e4ne gegeben hat oder nicht \u2013 erreichen konnte Selenski sein Ziel letztlich nicht. Denn nach der Vertreibung der Ukrainer aus Kursk ging Moskau im April zum Angriff auf die Provinz Sumi \u00fcber. Russische Truppen besetzten dort einen Streifen entlang der Grenze und stehen nun mit ihrer Artillerie bedrohlich nahe an der Stadt Sumi.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Der stark besch\u00e4digte Grenz\u00fcbergang Junakiwka zwischen den Provinzen Kursk und Sumi.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"6016\" height=\"4016\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Der stark besch\u00e4digte Grenz\u00fcbergang Junakiwka zwischen den Provinzen Kursk und Sumi. <\/p>\n<p>Maksym Kishka \/ Global Images Ukraine via Getty<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11de0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ebenso wenig erf\u00fcllte sich Selenskis Hoffnung, in Kursk ein Faustpfand f\u00fcr k\u00fcnftige Verhandlungen zu gewinnen. Moskau weigerte sich, Gespr\u00e4che \u00fcber die dortigen Territorien zu f\u00fchren oder diese gar gegen besetzte Gebiete in der Ostukraine zu tauschen. Mit der fast vollst\u00e4ndigen Verdr\u00e4ngung der Ukrainer aus Kursk verlor diese Frage ohnehin jede Bedeutung.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11df0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Aber nicht nur gemessen an den deklarierten Zielen hat sich das Wagnis kaum gelohnt. Aus milit\u00e4rischer Sicht lautet das entscheidende Kriterium, wie sich eine Aktion im Abn\u00fctzungskrieg mit Russland auswirkt. Erfolg bemisst sich dabei nicht nach Quadratkilometern, sondern nach dem Verh\u00e4ltnis zwischen den eigenen Verlusten und jenen des Gegners. Die Zahl der Todesopfer ist nicht bekannt, sie d\u00fcrfte f\u00fcr beide Seiten in die Tausende gehen. Aber f\u00fcr die Verluste an Kriegsmaterial gibt es dank einer F\u00fclle von Videos recht pr\u00e4zise Gr\u00f6ssenordnungen. Laut einem Mitarbeiter der Analysegruppe <a href=\"https:\/\/www.oryxspioenkop.com\/2022\/02\/attack-on-europe-documenting-equipment.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oryx<\/a>, der unter dem Social-Media-Namen <a href=\"https:\/\/x.com\/naalsio26\/status\/1943835919032709329\/photo\/1\" rel=\"nofollow\">Naalsio<\/a> regelm\u00e4ssig Bildquellen von der Kursk-Front auswertet, haben die Ukrainer dort in elf Monaten 1081 Milit\u00e4rfahrzeuge und andere schwere Waffen verloren, die Russen 824.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11dg0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das Verh\u00e4ltnis ist damit klar zuungunsten der Ukraine \u2013 im Unterschied beispielsweise zu den Fronten im Donbass, wo Russland nachweisbar <a href=\"https:\/\/x.com\/naalsio26\/status\/1897101926061523179\" rel=\"nofollow\">viel mehr Material<\/a> verliert. Der Misserfolg wird noch deutlicher, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass die Ukraine \u00fcber geringere Best\u00e4nde an Kriegsmaterial verf\u00fcgt als Russland und angesichts des Ausbleibens amerikanischer Milit\u00e4rhilfe nur mit M\u00fche an Nachschub herankommt. Beispielsweise hat die Ukraine laut den Auswertungen von Naalsio 98 Kampfpanzer verloren. Diese lassen sich derzeit kaum ersetzen. Russland dagegen, das 86 Kampfpanzer verloren hat, kann seine Verluste durch Reparatur alter Fahrzeuge und Neuproduktion wettmachen.<\/p>\n<p>Hilfe aus Nordkorea<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11dh0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Kursk-Operation hatte zudem zwei unbeabsichtigte negative Folgen. Die von Russland an diese Front verlegten Truppen stellen nun eine zus\u00e4tzliche Bedrohung im Norden dar. Zudem boten die K\u00e4mpfe auf russischem Gebiet dem Kreml einen Vorwand, um erstmals nordkoreanische Soldaten auf den europ\u00e4ischen Kriegsschauplatz zu bringen. Auch wenn die angeblich mehr als 10\u00a0000 Nordkoreaner bisher nur an der Kursk-Front und nie auf ukrainischem Boden zum Einsatz kamen, bedeutet der Kriegseintritt Pjongjangs eine weitere Eskalation.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1tk11di0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Gleichwohl hat die Kursk-Operation nicht in einer Katastrophe geendet. Die Behauptung des amerikanischen Pr\u00e4sidenten Trump im M\u00e4rz, Russland habe <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/intelligence-shared-with-white-house-shows-ukrainians-not-encircled-kursk-2025-03-20\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tausende von ukrainischen Soldaten<\/a> eingekesselt, entpuppte sich als Propagandal\u00fcge aus dem Kreml. Letztlich scheint der \u00dcberfall auf das Kursker Gebiet den Kriegsverlauf nicht wesentlich ver\u00e4ndert zu haben.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1u06ddd1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Milit\u00e4rexperten wie der ukrainische Offizier mit dem Pseudonym <a href=\"https:\/\/x.com\/Tatarigami_UA\/status\/1930386333706359094\" rel=\"nofollow\">Tatarigami<\/a> oder der Amerikaner <a href=\"https:\/\/x.com\/KofmanMichael\/status\/1902694980621148433\" rel=\"nofollow\">Michael Kofman<\/a> sind der Ansicht, dass eine Milit\u00e4raktion von wenigen Wochen Dauer wohl den gr\u00f6ssten Erfolg gebracht h\u00e4tte. Die F\u00fchrung in Kiew tat sich aus politischen Gr\u00fcnden jedoch schwer mit dem Befehl zum R\u00fcckzug. Sie verpasste den richtigen Zeitpunkt daf\u00fcr und nahm damit in Kauf, dass die ukrainischen Truppen auf russischem Boden in einen unvorteilhaften Abn\u00fctzungskampf hineingezogen wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein ukrainischer Soldat ruht sich nach dem strapazi\u00f6sen R\u00fcckzug aus Kursk in einer Wohnung in der Grenzprovinz Sumi aus.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"5472\" height=\"3648\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Ein ukrainischer Soldat ruht sich nach dem strapazi\u00f6sen R\u00fcckzug aus Kursk in einer Wohnung in der Grenzprovinz Sumi aus. <\/p>\n<p>Oleksandr Magula \/ Global Images Ukraine via Getty<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem Blitzangriff im Norden demonstrierte die Ukraine im letzten Sommer ihre Schlagkraft. 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