{"id":322593,"date":"2025-08-06T04:25:22","date_gmt":"2025-08-06T04:25:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322593\/"},"modified":"2025-08-06T04:25:22","modified_gmt":"2025-08-06T04:25:22","slug":"grossbritannien-droht-der-wasser-kollaps-und-die-quittung-fuer-privatisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322593\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien droht der Wasser-Kollaps \u2013 und die Quittung f\u00fcr Privatisierung"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfbritanniens private Wasserversorgung ist so marode, dass regelm\u00e4\u00dfig F\u00e4kalien, Binden und mehr in Fl\u00fcssen und Seen landen. Investitionen wurden vers\u00e4umt, w\u00e4hrend Dividenden und Boni weiterflossen. Die Regierung bereitet den Ernstfall vor.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wertlos. So sch\u00e4tzt der Staatsfonds von Abu Dhabi inzwischen seine knapp zehnprozentige Beteiligung an Thames Water ein, dem gr\u00f6\u00dften britischen Wasserversorger, der rund ein Viertel der Bev\u00f6lkerung mit Trinkwasser versorgt und Abwasser entsorgt. Schon Ende 2023 hat die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) den Buchwert von 263 Millionen Pfund (314 Millionen Euro) auf den symbolischen Wert von einem Pfund abgeschrieben.\u00a0<\/p>\n<p>Auch das Ontario Municipal Employees Retirement System, das 31 Prozent an dem Versorger h\u00e4lt, hat im Mai eine Totalabschreibung der Position angek\u00fcndigt. Auch der britische Pensionsfonds Universities Superannuation Scheme gesteht der Beteiligung nur noch einen Minimalwert zu. ADIA hat ferner einen Kredit \u00fcber 31 Millionen Pfund an eine Muttergesellschaft von Thames Water vollst\u00e4ndig abgeschrieben.\u00a0<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gelten Investitionen in Infrastruktur als langfristige, stetige Ertragsbringer. Egal, ob Mautstra\u00dfen oder Energieversorgung: Viele Modelle sind auf regelm\u00e4\u00dfige Zahlungen von Nutzern oder Verbrauchern angelegt, so auch die privatisierte Wasserversorgung in Gro\u00dfbritannien.\u00a0<\/p>\n<p>Doch Thames Water k\u00e4mpft seit Monaten mit einer hohen Schuldenlast, mit neuer Finanzierung hat das Unternehmen sich zuletzt sehr schwergetan. Der Mutterkonzern Kemble konnte vor einigen Monaten die Zinsen seiner Anleihen nicht mehr bedienen und ist zahlungsunf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Auch im Rest der Branche k\u00e4mpfen einige Anbieter mit Finanzproblemen, \u00fcberdies haben sie erheblich an Reputation eingeb\u00fc\u00dft. Nicht zuletzt liegt das an der anhaltenden Einleitung erheblicher Mengen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/weltgeschehen\/article125285556\/Haeuser-und-Strassen-mit-Faekalien-ueberflutet.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/weltgeschehen\/article125285556\/Haeuser-und-Strassen-mit-Faekalien-ueberflutet.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ungekl\u00e4rten Abwassers in die Fl\u00fcsse und K\u00fcstengew\u00e4sser<\/a> im Land. Was eigentlich als Notl\u00f6sung gedacht ist, wenn bei Starkregen die teilweise mehr als 100 Jahre alten Leitungen mit den Wassermengen \u00fcberfordert sind, kommt vielerorts regelm\u00e4\u00dfig zum Einsatz. Auch das Langzeitproblem leckender Leitungen haben die Versorger seit Jahren nicht angepackt. Fast ein Viertel des Trinkwassers geht wegen maroder Rohre und veralteter Leitungen im Land verloren.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eEs ist offensichtlich, dass die Unternehmen sich \u00e4ndern m\u00fcssen, und das muss damit beginnen, Fragen von Unternehmenskultur und F\u00fchrungsverantwortung zu adressieren\u201c, mahnte David Black, Chef der f\u00fcr Wasser zust\u00e4ndigen Regulierungsbeh\u00f6rde Ofwat, Anfang Oktober, als er Strafzahlungen von 158 Millionen Pfund f\u00fcr die Branche bekannt gab. Diese werden unter anderem f\u00e4llig, weil die Unternehmen die gesetzten Ziele zur Reduzierung der Einleitung ungekl\u00e4rter Abw\u00e4sser deutlich verfehlt haben.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste \u00dcberpr\u00fcfung der Leistungen habe deutlich gemacht, dass es l\u00e4ngst nicht nur am Geld f\u00fcr Investitionen fehle, um Verbesserungen zu schaffen. \u201eAllzu oft bekommen wir zu h\u00f6ren, dass das Wetter, unabh\u00e4ngige Dritte oder andere externe Faktoren schuld sind an den Schw\u00e4chen, die wir anmahnen\u201c, sagte Black.\u00a0<\/p>\n<p>Vor mehr als 30 Jahren ist Gro\u00dfbritannien einen Sonderweg gegangen. Zusammen mit der Post, der Telekom und der Bahn wurden damals unter der F\u00fchrung von Premierministerin Margaret Thatcher auch die Wasserversorgung in England und Wales privatisiert. In den Regionen Nordirland und Schottland ist Wasser dagegen bis heute in der Zust\u00e4ndigkeit der \u00f6ffentlichen Hand geblieben, wie es auch weltweit praktisch \u00fcberall \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>Den meisten \u00d6konomen gilt die Wasserversorgung als sogenanntes nat\u00fcrliches Monopol. Darunter versteht man Wirtschaftsbereiche, in denen sich konkurrierende Anbieter aufgrund hoher Fixkosten f\u00fcr den Aufbau eines Netzwerks schwer tun, daher erledigt ein Monopolanbieter die Aufgabe. Auch in England und Wales herrscht kein Wettbewerb zwischen Anbietern. Verbraucher k\u00f6nnen ihr Wasserunternehmen nicht frei w\u00e4hlen, vielmehr sind elf Anbieter f\u00fcr jeweils eine Region im Land zust\u00e4ndig. Die Unternehmen sind privatwirtschaftlich organisiert und sind zum gr\u00f6\u00dften Teil im Besitz von Konsortien institutioneller Anleger wie Pensionskassen, Staatsfonds und spezieller Infrastrukturfonds.<\/p>\n<p>Eine Hoffnung bei der Privatisierung: Private Eigent\u00fcmer w\u00fcrden nicht nur effizienter wirtschaften als der Staat, sondern auch konsequenter in die Infrastruktur investieren. Doch die Erwartungen haben sich nicht erf\u00fcllt. Stattdessen haben die Investoren den Unternehmen, die bei der Privatisierung frei von Verbindlichkeiten waren, deutlich mehr als 60 Milliarden Pfund Schulden aufgeladen.<\/p>\n<p>Thames Water \u00e4chzt unter fast 19 Milliarden Pfund Verbindlichkeiten, einem Verschuldungsgrad von 78 Prozent. Der Schnitt der elf Anbieter liegt bei 68 Prozent, deutlich \u00fcber der Empfehlung des Regulierers Ofwat von 55 Prozent. H\u00e4ufig erschweren komplexe Beteiligungsstrukturen einen transparenten Blick auf die finanzielle Lage.\u00a0<\/p>\n<p>Die Investoren konnten sich dagegen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber erkleckliche Dividendenzahlungen freuen. \u00dcber 78 Milliarden Pfund sind in den gut drei Jahrzehnten nach Recherchen der \u201eFinancial Times\u201c zusammengekommen. Allein zwischen 2021 und 2023 sind 2,5 Milliarden Pfund Dividenden ausgesch\u00fcttet worden. Die Nettoverschuldung hat in diesem Zeitraum um 8,2 Milliarden Pfund zugelegt.<\/p>\n<p>Schlagzeilen macht die Branche seit einigen Jahren regelm\u00e4\u00dfig mit unappetitlichen Meldungen zu ungekl\u00e4rtem Abwasser. Eines der Beispiele aus der j\u00fcngeren Vergangenheit: Acht Tage lang hat United Utilities Ende August Schmutzwasser in die Zufl\u00fcsse von Lake Windermere geleitet, einem beliebten Ausflugsziel im Lake District. Wassersportler und Spazierg\u00e4nger klagten \u00fcber sichtbare Hinweise auf Abwasser. Der Versorger verwies auf die starken Regenf\u00e4lle, doch Umweltsch\u00fctzer wollen das nicht mehr gelten lassen.<\/p>\n<p>F\u00e4kalien, Damenbinden und Feuchtt\u00fccher im See<\/p>\n<p>Die Wetterbedingungen seien nicht einmal ann\u00e4hernd au\u00dfergew\u00f6hnlich gewesen, sagte Feargal Sharkey. Der fr\u00fchere Leads\u00e4nger der \u201eUndertones\u201c geh\u00f6rt zu den engagierten Vork\u00e4mpfern f\u00fcr einen besseren Gew\u00e4sserschutz. \u201eWir leben auf einer Insel im Nordatlantik, starker Regen z\u00e4hlt da nicht.\u201c Auch an den Str\u00e4nden des Landes k\u00e4mpfen Interessengruppen seit Jahren daf\u00fcr, nicht mehr regelm\u00e4\u00dfig zwischen F\u00e4kalien, Damenbinden und Feuchtt\u00fcchern schwimmen, surfen oder paddeln zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die marode Infrastruktur macht deutlich: In der Vergangenheit wurden zahlreiche Investitionen vers\u00e4umt. Daran tr\u00e4gt nach Ansicht von Beobachtern auch der Regulierer eine Mitschuld, bei dem Unternehmen sich die Wasserpreise genehmigen lassen m\u00fcssen. Zu lange habe die Aufsichtsbeh\u00f6rde in den vergangenen drei Jahrzehnten vorrangig darauf Wert gelegt, dass die Wasserrechnungen der Verbraucher nicht zu rasch steigen, das ging aber auch auf Kosten des Unterhalts und Ausbaus der Infrastruktur.<\/p>\n<p>Demografie und Klimawandel w\u00fcrden eigentlich dringend Investitionen erforderlich machen. Das j\u00fcngste Wasserreservoir im Land stammt aus dem Jahr 1991.<\/p>\n<p>Bei Thames Water ist die Lage besonders prek\u00e4r. Das Unternehmen ist seit Monaten vergeblich auf der Suche nach Finanzierung. 750 Millionen Pfund w\u00fcrden bis Anfang 2025 dringend gebraucht, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und Investitionen anzusto\u00dfen. Bis 2030 sind es vier Milliarden Pfund. Am Markt ist es dabei nicht der einzige Wasserkonzern. Southern Water, zust\u00e4ndig f\u00fcr knapp f\u00fcnf Millionen Haushalte im S\u00fcdosten des Landes, wirbt aktuell um vier Milliarden Pfund.\u00a0<\/p>\n<p>Die derzeitige finanzielle Ausstattung reicht bei Thames Water nach eigenen Aussagen nur bis Mai. Im Sommer haben Moody\u2019s und S&amp;P das Kreditrating auf Junk-Status heruntergestuft. Die Finanzierung macht das noch teurer, und das, obwohl Investoren angesichts der Schwierigkeiten in der Branche schon jetzt deutliche Aufpreise f\u00fcr die Anleihen von Wasserkonzernen verlangen. Trotz der heiklen Lage hat sich das Unternehmen daf\u00fcr entschieden, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ihre Boni auszuzahlen, einschlie\u00dflich knapp 200.000 Pfund f\u00fcr den erst im Januar angetretenen neuen Vorstandschef Chris Weston. F\u00fcr seine ersten drei Monate bei dem strauchelnden Versorger konnte er so 437.000 Pfund einstreichen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Regierung hat sich bereits auf den Ernstfall vorbereitet. Seit mehr als einem Jahr wird immer wieder \u00fcber ein Sonderverwaltungsregime spekuliert, eine staatliche \u00dcbergangsl\u00f6sung, die greifen k\u00f6nnte, falls Thames Water das Geld tats\u00e4chlich ausgeht. Eine echte Verstaatlichung will die Regierung schon aus Kostengr\u00fcnden vermeiden. F\u00fcrs Erste soll eine striktere Aufsicht durch Ofwat helfen. Seit dem Sommer steht <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus238747227\/Neues-Abwassersystem-London-gewinnt-seinen-Fluss-zurueck.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus238747227\/Neues-Abwassersystem-London-gewinnt-seinen-Fluss-zurueck.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thames Water unter besonders intensiver \u00dcberpr\u00fcfung<\/a>, darf unter anderem auch keine Dividende mehr zahlen.<\/p>\n<p>Doch die Suche nach weiteren Investoren machen die harten Bandagen der Aufsicht noch schwieriger. Und nicht nur im Wassersektor, warnte Jon Phillips, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Branchenverbandes Global Infrastructure Investor Association. Die rund 30 internationalen Investoren, die in dem Industriezweig aktiv seien, seien s\u00e4mtlich auch potenzielle Investoren in Bereichen wie Energie, Transport oder digitaler Infrastruktur, sagte er der \u201eFinancial Times\u201c. In all diesen Sparten setzt die Labour-Regierung darauf, durch private Investitionen rasch Fortschritte zu erzielen. \u201eDoch die Wahrnehmung wird weiter durch die Erfahrungen mit Wasser gepr\u00e4gt, wo das regulatorische Umfeld ein Warnsignal bleibt.\u201c Hohe Priorit\u00e4t habe aus Sicht der Investoren, dass sich Ofwat mehr um seine Verantwortung k\u00fcmmert, die Branche attraktiv f\u00fcr Investitionen zu machen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gro\u00dfbritanniens private Wasserversorgung ist so marode, dass regelm\u00e4\u00dfig F\u00e4kalien, Binden und mehr in Fl\u00fcssen und Seen landen. 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