{"id":322778,"date":"2025-08-06T06:13:13","date_gmt":"2025-08-06T06:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322778\/"},"modified":"2025-08-06T06:13:13","modified_gmt":"2025-08-06T06:13:13","slug":"duesseldorf-warnsystem-von-vodafone-meldet-15-millionen-betrugsanrufe-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/322778\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Warnsystem von Vodafone meldet 15 Millionen Betrugsanrufe"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat mit einem neuartigen Anti-Spam-System in den vergangenen drei Monaten Handynutzer in Deutschland vor rund 15 Millionen potenziellen Abzock-Anrufen gewarnt. Das geht aus einer ersten Auswertung des Spam-Warn-Dienstes hervor, die Vodafone in D\u00fcsseldorf ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Im statistischen Durchschnitt warnte der neue Sicherheitsdienst t\u00e4glich 150.000 Mobilfunknutzer vor m\u00f6glichem Betrug. An einem Tag wurden sogar mehr als 650.000 Spam-Anrufe registriert. Die potenziell betr\u00fcgerischen Anrufe machen jedoch nur einen geringen Anteil des Gesamtvolumens aus. Pro Monat werden im Mobilfunknetz von Vodafone mehrere Milliarden Anrufe durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bekommt ein Vodafone-Kunde einen Anruf von einer dubiosen Nummer, so erscheint der Hinweis \u00abVorsicht: Betrug m\u00f6glich!\u00bb auf seinem Smartphone-Display. Der Kunde kann den Anruf zwar weiterhin annehmen, ist durch die Anzeige auf dem Display aber gewarnt.\u00a0<\/p>\n<p>Warnung unabh\u00e4ngig vom Handy-Modell<\/p>\n<p>Der Warn-Service ist unabh\u00e4ngig vom Handy-Modell und funktioniert auch bei Mobilfunkmarken wie Freenet, wenn sie technisch im Vodafone-Netzwerk funken. Die anderen gro\u00dfen Mobilfunkbetreiber wie die Deutsche Telekom und O2 Telef\u00f3nica arbeiten an eigenen Anti-Spam-L\u00f6sungen, die aber bislang noch nicht am Markt angeboten werden.\u00a0<\/p>\n<p>Vodafone-Deutschland-Chef Marcel de Groot sagte, jede Warnung helfe, Handynutzer zu sensibilisieren und vor kostspieligen Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen. \u00abDie Gefahr im Netz und am H\u00f6rer steigt. Zeitgleich werden viele Verbraucher nachl\u00e4ssiger, wenn es darum geht, sich vor Telefonbetrug zu sch\u00fctzen.\u00bb Die 15 Millionen Warnungen vor m\u00f6glicherweise fiesen Betrugsmaschen seien nur die Spitze des Eisbergs: \u00abWir alle m\u00fcssen im Alltag genau hinschauen, wer am anderen Ende der Leitung ist.\u00bb<\/p>\n<p>Kein kompletter Schutz<\/p>\n<p>Bei dem Warnsystem greift Vodafone auf einen st\u00e4ndig aktualisierten Datenpool zur\u00fcck, in dem fragw\u00fcrdige Telefonnummern hinterlegt sind. Es sind etwa Hotlines, die aufdringlich Produkte und Dienstleistungen bewerben, obwohl sie die f\u00fcr den Anruf n\u00f6tige Einwilligung des Verbrauchers gar nicht haben. Auch reine Kriminelle sind unter den Anrufern, die in dem Gespr\u00e4ch pers\u00f6nliche Daten erfahren oder unter fadenscheinigen Gr\u00fcnden Geld haben wollen.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit hat die Betrugsnummern-Datenbank von Vodafone allerdings nicht &#8211; da Betr\u00fcger h\u00e4ufig die Nummer wechseln, kann es auch k\u00fcnftig sein, dass ein Anruf von ihnen keinen Betrugshinweis ausl\u00f6st und die Vodafone-Kunden nicht gewarnt sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat mit einem neuartigen Anti-Spam-System in den vergangenen drei Monaten Handynutzer in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":322779,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1584,1209,3795,625],"class_list":{"0":"post-322778","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitaet","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-telekommunikation","15":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114980349905980338","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/322778","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=322778"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/322778\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/322779"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=322778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=322778"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=322778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}